Die Wohnmobilisten können kommen: Ladestationen am Badesee in Mindenerwald aufgebaut Carsten Korfesmeyer Hille. Wohnmobilisten können sich am Naturbadesee in Mindenerwald ab sofort mit Strom versorgen lassen. Vor wenigen Tagen ist auf dem Parkplatz eine Ladestation installiert worden, die acht Anschlüsse ermöglicht. Außerdem ist vor Ort eine Wasserversorgung hergestellt, so dass sich den Nutzern deutlich verbesserte Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Damit die Anlagen nicht versehentlich beschädigt werden, sind sie von Findlingen umgeben. „Die Baumaßnahme bot sich an, weil dort ohnehin Arbeiten vorgenommen werden mussten“, sagt Bürgermeister Michael Schweiß (SPD) auf MT-Anfrage. So mussten dringende Reparaturen am Badesee-Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Lavelsloher Wegs erfolgen, die ein Aufbuddeln der Straße nötig machte. „Da haben wir das gleich mit gemacht“, sagt der Verwaltungschef, der in diesem Fall von einem „einfachen Geschäft der laufenden Verwaltung“ spricht, das keine Zustimmung der Politik erfordert. Bei der Ladestation und dem Wasserspender handelt es sich nicht um einen Neuerwerb der Gemeinde. Die Anlagen befanden sich bereits auf den Wohnmobilplätzen am Marktplatz, bevor dort vor einigen Jahren das Containerdorf für die Unterbringung der Asylbewerber aufgebaut wurde. Laut Bürgermeister mache es Sinn, diese Anlagen aufzustellen, bevor sie nur herumliegen. Ebenfalls gleich miterledigt sind die Arbeiten für eine Stromversorgung für die Sternwarte, die auf dem Nachbargrundstück des Kreises gebaut werden soll. Laut Schweiß ist inzwischen ein Knotenpunkt entstanden, so dass die Trasse zu dem künftigen Gebäude relativ einfach gelegt werden kann. Ursprünglich wollte der Verein der Schulsternwarte das neue Domizil bereits Ende 2021 fertigstellen. Die Coronakrise hat den Bau verzögert. Der Neubau soll aus einem ebenerdigen Gebäude und einem Beobachtungsturm bestehen. In der Kuppel wollen die Hobby-Astronomen ein computergesteuertes Teleskop betreiben.

Die Wohnmobilisten können kommen: Ladestationen am Badesee in Mindenerwald aufgebaut

Wohnmobilisten können inzwischen am Badesee mit Strom versorgt werden. © MT-Foto: Carsten Korfesmeyer

Hille. Wohnmobilisten können sich am Naturbadesee in Mindenerwald ab sofort mit Strom versorgen lassen. Vor wenigen Tagen ist auf dem Parkplatz eine Ladestation installiert worden, die acht Anschlüsse ermöglicht. Außerdem ist vor Ort eine Wasserversorgung hergestellt, so dass sich den Nutzern deutlich verbesserte Übernachtungsmöglichkeiten bieten.

Damit die Anlagen nicht versehentlich beschädigt werden, sind sie von Findlingen umgeben. „Die Baumaßnahme bot sich an, weil dort ohnehin Arbeiten vorgenommen werden mussten“, sagt Bürgermeister Michael Schweiß (SPD) auf MT-Anfrage. So mussten dringende Reparaturen am Badesee-Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Lavelsloher Wegs erfolgen, die ein Aufbuddeln der Straße nötig machte. „Da haben wir das gleich mit gemacht“, sagt der Verwaltungschef, der in diesem Fall von einem „einfachen Geschäft der laufenden Verwaltung“ spricht, das keine Zustimmung der Politik erfordert.

Bei der Ladestation und dem Wasserspender handelt es sich nicht um einen Neuerwerb der Gemeinde. Die Anlagen befanden sich bereits auf den Wohnmobilplätzen am Marktplatz, bevor dort vor einigen Jahren das Containerdorf für die Unterbringung der Asylbewerber aufgebaut wurde. Laut Bürgermeister mache es Sinn, diese Anlagen aufzustellen, bevor sie nur herumliegen.

Ebenfalls gleich miterledigt sind die Arbeiten für eine Stromversorgung für die Sternwarte, die auf dem Nachbargrundstück des Kreises gebaut werden soll. Laut Schweiß ist inzwischen ein Knotenpunkt entstanden, so dass die Trasse zu dem künftigen Gebäude relativ einfach gelegt werden kann. Ursprünglich wollte der Verein der Schulsternwarte das neue Domizil bereits Ende 2021 fertigstellen. Die Coronakrise hat den Bau verzögert. Der Neubau soll aus einem ebenerdigen Gebäude und einem Beobachtungsturm bestehen. In der Kuppel wollen die Hobby-Astronomen ein computergesteuertes Teleskop betreiben.

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