Die Irritationen sind perfekt: Nun doch kein Funkmast auf Oberlübber Sportplatz Carsten Korfesmeyer Hille-Oberlübbe. Diese Nachricht dürfte den Vorsitzenden Ulrich Telgheder und seine Vereinsmitglieder von Eintracht Oberlübbe überraschen, aber vermutlich freuen. Anders als von ihnen erwartet wird auf dem Sportplatz kein neuer Mobilfunkmast entstehen. Das teilt Pascal Kiel von der Deutschen Telekom auf MT-Anfrage mit. Vehement hatte sich der Verein gegen ein etwaiges Vorhaben positioniert und im Herbst auf der Jahreshauptversammlung den Funkmast mit einem einstimmigen Beschluss abgelehnt. Irritationen gibt es dennoch, denn: Ins Gespräch kam der Standort nach der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“, die vor rund zweieinhalb Jahren lief. An der beteiligte sich auch die Gemeinde und nannte den Bereich Oberlübbe als Schwachpunkt in der Netzversorgung. Zwar hatte das Kommunikationsunternehmen schon Ende September gegenüber dem MT erklärt, dass es keine Pläne für einen Funkmast auf dem Sportplatz gebe, doch diese Information hat ganz offensichtlich alle weiteren Beteiligten nicht erreicht. Noch am Montag erklärten Fachbereichsleiter Gerhard Uphoff, Ortsvorsteher Bernd Steinkemeier und auch Ulrich Telgheder auf MT-Nachfrage, dass die Telekom-Pläne weiter bestehen – man jedoch vom Unternehmen in der Angelegenheit seit mehr als einem halben Jahr nichts mehr gehört habe. Auch ein Pachtvertrag mit der Gemeinde, die Eigentümerin des Sportplatzes ist, sei noch nicht geschlossen worden. Und ganz offensichtlich gibt es noch sehr unterschiedliche Auffassungen von einer guten Netzversorgung. Die Telekom sieht keine Notwendigkeit für einen Funkmast an dieser Stelle. „Hintergrund ist, dass Oberlübbe bereits gut mit Mobilfunk versorgt wird“, schreibt Pascal Kiel. Unter anderem versorge ein bestehender Mast in Unterlübbe den Ortsteil Oberlübbe mit Mobilfunk. Sowohl Bernd Steinkemeier als auch FDP-Fraktionsvize Nikolaus Netzel sprechen hingegen von einer schlechten Mobilfunkversorgung im Ort. Was hätte sich auf dem Sportplatz verändert, wenn der Funkmast gebaut worden wäre. Dazu gibt es konkrete Aussagen aus dem Verein. Ulrich Telgheder spricht von einem zwölf mal zwölf Meter langen Teil des Grundstücks, das ganz am hinteren Eck liegen sollte. Die Höhe des Sendemastes hätte demnach bei bis zu 30 Metern gelegen. Der Bereich wäre außerdem eingezäunt worden und es hätte für Wartungszwecke und andere Arbeiten eine permanente Zuwegung geben müssen. Das alles wird nun nicht kommen und für Eintracht Oberlübbe bleibt alles beim Alten.

Die Irritationen sind perfekt: Nun doch kein Funkmast auf Oberlübber Sportplatz

Bis zu 30 Meter hoch hätte der Funkmast in den Himmel von Oberlübbe geragt. Foto: Pixabay

Hille-Oberlübbe. Diese Nachricht dürfte den Vorsitzenden Ulrich Telgheder und seine Vereinsmitglieder von Eintracht Oberlübbe überraschen, aber vermutlich freuen. Anders als von ihnen erwartet wird auf dem Sportplatz kein neuer Mobilfunkmast entstehen. Das teilt Pascal Kiel von der Deutschen Telekom auf MT-Anfrage mit. Vehement hatte sich der Verein gegen ein etwaiges Vorhaben positioniert und im Herbst auf der Jahreshauptversammlung den Funkmast mit einem einstimmigen Beschluss abgelehnt.

Irritationen gibt es dennoch, denn: Ins Gespräch kam der Standort nach der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“, die vor rund zweieinhalb Jahren lief. An der beteiligte sich auch die Gemeinde und nannte den Bereich Oberlübbe als Schwachpunkt in der Netzversorgung. Zwar hatte das Kommunikationsunternehmen schon Ende September gegenüber dem MT erklärt, dass es keine Pläne für einen Funkmast auf dem Sportplatz gebe, doch diese Information hat ganz offensichtlich alle weiteren Beteiligten nicht erreicht. Noch am Montag erklärten Fachbereichsleiter Gerhard Uphoff, Ortsvorsteher Bernd Steinkemeier und auch Ulrich Telgheder auf MT-Nachfrage, dass die Telekom-Pläne weiter bestehen – man jedoch vom Unternehmen in der Angelegenheit seit mehr als einem halben Jahr nichts mehr gehört habe. Auch ein Pachtvertrag mit der Gemeinde, die Eigentümerin des Sportplatzes ist, sei noch nicht geschlossen worden.

Und ganz offensichtlich gibt es noch sehr unterschiedliche Auffassungen von einer guten Netzversorgung. Die Telekom sieht keine Notwendigkeit für einen Funkmast an dieser Stelle. „Hintergrund ist, dass Oberlübbe bereits gut mit Mobilfunk versorgt wird“, schreibt Pascal Kiel. Unter anderem versorge ein bestehender Mast in Unterlübbe den Ortsteil Oberlübbe mit Mobilfunk. Sowohl Bernd Steinkemeier als auch FDP-Fraktionsvize Nikolaus Netzel sprechen hingegen von einer schlechten Mobilfunkversorgung im Ort.

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Patrick Schwemmling

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Was hätte sich auf dem Sportplatz verändert, wenn der Funkmast gebaut worden wäre. Dazu gibt es konkrete Aussagen aus dem Verein. Ulrich Telgheder spricht von einem zwölf mal zwölf Meter langen Teil des Grundstücks, das ganz am hinteren Eck liegen sollte. Die Höhe des Sendemastes hätte demnach bei bis zu 30 Metern gelegen. Der Bereich wäre außerdem eingezäunt worden und es hätte für Wartungszwecke und andere Arbeiten eine permanente Zuwegung geben müssen. Das alles wird nun nicht kommen und für Eintracht Oberlübbe bleibt alles beim Alten.

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