Die Gemeinde Hille ist nun Mitglied der NRW-Stiftung Hille-Hartum. Geht es um ehrenamtliches Engagement in der Heimat- und Kulturpflege oder im Naturschutz, ist die NRW-Stiftung mit Fördergeldern gern zur Stelle. „Jedes Projekt wird dann individuell von uns geprüft“, sagt Karl-Heiz Haseloh. Er ist Regionalbotschafter der Stiftung, der nun auch die Gemeinde beigetreten ist. Damit sind dort nun alle Kommunen des Mühlenkreises vertreten und Bürgermeister Michael Schweiß (parteilos) lässt kürzlich bei der Urkundenübergabe im Rathaus durchblicken, dass diese Mitgliedschaft wohl schon überfällig war. „Das hier ist ein gern getaner Schritt“, sagt der Verwaltungschef. Er spricht von niederschwelligen Angeboten und zeigt sich überzeugt, dass die Hiller Vereine und Verbände von den Angeboten ab sofort umso stärker profitieren. Mit nur 75 Euro ist der jährliche Beitrag eher symbolisch, doch die Mitgliedschaft setzt ein Zeichen zur Förderung des Ehrenamts. Die frühere Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (FDP) geht im Sitzungssaal auf die Geschichte der NRW-Stiftung ein, die vom früheren Ministerpräsidenten Johannes Rau im Jahr 1986 gegründet wurde. „Anlässlich des 40-jährigen Bestehens von NRW.“ 8.000 Unterstützer gehören der parteiübergreifenden Vereinigung inzwischen an. Thomann-Stahl spricht vom Ehrenamt und was sie sagt, macht den Zweck der Stiftung umso deutlicher. Es geht um Projekte, die das Leben schöner machen und der Gemeinschaft dienen. „NRW hat so viele Vereine“, sagt sie. Die gelte es zu fördern. Kommunen selbst können keine Gelder erhalten. Haseloh sieht sich als Regionalbotschafter als eine Art Mittler. Er steht den Vereinen und Verbänden als Ansprechpartner zur Seite und unterstützt auch beim Schriftverkehr. Denn Förderanträge unterliegen gewissen Formvorschriften und beim Ausfüllen der Formulare ist der frühere SPD-Landtagsabgeordnete gern behilflich. „Wir können Türen öffnen“, sagt er. Rund zwölf Millionen Euro sind seit dem Gründungsjahr inzwischen in die Region geflossen. Eines der Beispiele ist die Unterstützung beim Projekt Lauschtour im Großen Torfmoor. Besucher können sich dort seit vergangenem Jahr per App durch das Areal führen lassen. Einige Hiller Vereine haben in der Vergangenheit bereits Anträge bei der NRW-Stiftung gestellt – beispielsweise der Heimatverein Holzhausen II, der damit seine Pflasterung barrierefrei gestalten konnte. Mit ihrer Mitgliedschaft richtet die Gemeinde einen symbolischen Appell an die Hiller Vereine und Verbände. Haseloh geht davon aus, dass ihm bald weitere Anträge von entsprechenden ehrenamtlichen Projekten ins Haus flattern werden. Aktuell liegen ihm jedoch keine vor.

Die Gemeinde Hille ist nun Mitglied der NRW-Stiftung

Marianne Thomann-Stahl (von links), Michael Schweiß und Karl-Heinz Haseloh freuen sich über die Mitgliedschaft der 1986 gegründeten NRW-Stiftung. MT-Foto: Carsten Korfesmeyer © cko

Hille-Hartum. Geht es um ehrenamtliches Engagement in der Heimat- und Kulturpflege oder im Naturschutz, ist die NRW-Stiftung mit Fördergeldern gern zur Stelle. „Jedes Projekt wird dann individuell von uns geprüft“, sagt Karl-Heiz Haseloh. Er ist Regionalbotschafter der Stiftung, der nun auch die Gemeinde beigetreten ist. Damit sind dort nun alle Kommunen des Mühlenkreises vertreten und Bürgermeister Michael Schweiß (parteilos) lässt kürzlich bei der Urkundenübergabe im Rathaus durchblicken, dass diese Mitgliedschaft wohl schon überfällig war. „Das hier ist ein gern getaner Schritt“, sagt der Verwaltungschef. Er spricht von niederschwelligen Angeboten und zeigt sich überzeugt, dass die Hiller Vereine und Verbände von den Angeboten ab sofort umso stärker profitieren.

Mit nur 75 Euro ist der jährliche Beitrag eher symbolisch, doch die Mitgliedschaft setzt ein Zeichen zur Förderung des Ehrenamts. Die frühere Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (FDP) geht im Sitzungssaal auf die Geschichte der NRW-Stiftung ein, die vom früheren Ministerpräsidenten Johannes Rau im Jahr 1986 gegründet wurde. „Anlässlich des 40-jährigen Bestehens von NRW.“ 8.000 Unterstützer gehören der parteiübergreifenden Vereinigung inzwischen an. Thomann-Stahl spricht vom Ehrenamt und was sie sagt, macht den Zweck der Stiftung umso deutlicher. Es geht um Projekte, die das Leben schöner machen und der Gemeinschaft dienen. „NRW hat so viele Vereine“, sagt sie. Die gelte es zu fördern. Kommunen selbst können keine Gelder erhalten.

Haseloh sieht sich als Regionalbotschafter als eine Art Mittler. Er steht den Vereinen und Verbänden als Ansprechpartner zur Seite und unterstützt auch beim Schriftverkehr. Denn Förderanträge unterliegen gewissen Formvorschriften und beim Ausfüllen der Formulare ist der frühere SPD-Landtagsabgeordnete gern behilflich. „Wir können Türen öffnen“, sagt er. Rund zwölf Millionen Euro sind seit dem Gründungsjahr inzwischen in die Region geflossen. Eines der Beispiele ist die Unterstützung beim Projekt Lauschtour im Großen Torfmoor. Besucher können sich dort seit vergangenem Jahr per App durch das Areal führen lassen.

Malina Reckordt

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Einige Hiller Vereine haben in der Vergangenheit bereits Anträge bei der NRW-Stiftung gestellt – beispielsweise der Heimatverein Holzhausen II, der damit seine Pflasterung barrierefrei gestalten konnte.

Mit ihrer Mitgliedschaft richtet die Gemeinde einen symbolischen Appell an die Hiller Vereine und Verbände. Haseloh geht davon aus, dass ihm bald weitere Anträge von entsprechenden ehrenamtlichen Projekten ins Haus flattern werden. Aktuell liegen ihm jedoch keine vor.

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