Die Baken bleiben: Sanierung des Radwegs in Hille hängt von weiteren Projekten ab Stefanie Dullweber Hille-Südhemmern. „Möglichst noch in diesem Jahr“, sagt Sven Johanning auf die Frage, wann der Radweg zwischen Hille und Südhemmern saniert werden soll. Konkreter kann sich der Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen NRW momentan nicht äußern, denn das Vorhaben sei von weiteren Projekten abhängig. Die Vorgeschichte: Bereits seit Monaten stehen mehrere Warnbaken am Rand des Radwegs zwischen den Ortschaften Hille und Südhemmern. Die Kante des asphaltierten Weges an der Mindener Straße ist auf einer Länge von rund 30 Metern abgebrochen. Die Warnbaken hat der Landesbetrieb aus Sicherheitsgründen dort aufgestellt, damit Fahrradfahrer an der Kante nicht abrutschen und sich verletzen. Was die Ursache für den Schaden betrifft, kann Straßen NRW nur spekulieren. „Wir vermuten, dass dort eine Versorgungsleitung liegt“, sagte Sven Johanning dem MT im August letzten Jahres. Dadurch könne es sein, dass der Boden nicht fest genug ist und nachgegeben hat. Nach Worten des Pressesprechers hat es einen ähnlichen Schaden bereits vor einigen Jahren in diesem Bereich gegeben. Auch damals sei der Boden am Rande abgesackt. Der aktuelle Stand: Der Grund für den Abbruch wird erst dann ermittelt, wenn auch mit der Sanierung des Teilstücks begonnen wird. „Das machen wir in einem Zug“, sagte Johanning dem MT am Mittwoch. „Wenn wir das jetzt in Auftrag geben, müssen wir den Radweg komplett sperren. Die Strecke wäre nicht mehr befahr.“ Hoffnung, dass der Schaden kurzfristig beseitigt wird, macht der Pressesprecher allerdings nicht. „Ja, das soll repariert werden“, sagte er. Wann, sei aber offen. Der Grund: Eine Ausschreibung für diese verhältnismäßig kleine Maßnahme lohne sich nicht, so Johanning. Sie würden den Radweg in eine Sammelausschreibung packen, zusammen mit weiteren Radwegschäden und Straßensanierungen. „Wann wir diese Ausschreibung auf den Weg bringen, steht aktuell noch nicht fest.“ Die Bürger müssten sich also noch ein wenig gedulden, aber die Strecke sei nach wie vor freigegeben. Johanning: „Eine Gefährdung besteht dort nicht.“

Die Baken bleiben: Sanierung des Radwegs in Hille hängt von weiteren Projekten ab

Ein Bild aus dem letzten Sommer: Wann der Radweg zwischen Südhemmern und Hille repariert wird, ist nach wie vor offen. MT-Foto: Carsten Korfesmeyer © Stefanie Dullweber

Hille-Südhemmern. „Möglichst noch in diesem Jahr“, sagt Sven Johanning auf die Frage, wann der Radweg zwischen Hille und Südhemmern saniert werden soll. Konkreter kann sich der Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen NRW momentan nicht äußern, denn das Vorhaben sei von weiteren Projekten abhängig.

Die Vorgeschichte: Bereits seit Monaten stehen mehrere Warnbaken am Rand des Radwegs zwischen den Ortschaften Hille und Südhemmern. Die Kante des asphaltierten Weges an der Mindener Straße ist auf einer Länge von rund 30 Metern abgebrochen. Die Warnbaken hat der Landesbetrieb aus Sicherheitsgründen dort aufgestellt, damit Fahrradfahrer an der Kante nicht abrutschen und sich verletzen.

Was die Ursache für den Schaden betrifft, kann Straßen NRW nur spekulieren. „Wir vermuten, dass dort eine Versorgungsleitung liegt“, sagte Sven Johanning dem MT im August letzten Jahres. Dadurch könne es sein, dass der Boden nicht fest genug ist und nachgegeben hat. Nach Worten des Pressesprechers hat es einen ähnlichen Schaden bereits vor einigen Jahren in diesem Bereich gegeben. Auch damals sei der Boden am Rande abgesackt.

Der aktuelle Stand: Der Grund für den Abbruch wird erst dann ermittelt, wenn auch mit der Sanierung des Teilstücks begonnen wird. „Das machen wir in einem Zug“, sagte Johanning dem MT am Mittwoch. „Wenn wir das jetzt in Auftrag geben, müssen wir den Radweg komplett sperren. Die Strecke wäre nicht mehr befahr.“

Hoffnung, dass der Schaden kurzfristig beseitigt wird, macht der Pressesprecher allerdings nicht. „Ja, das soll repariert werden“, sagte er. Wann, sei aber offen. Der Grund: Eine Ausschreibung für diese verhältnismäßig kleine Maßnahme lohne sich nicht, so Johanning. Sie würden den Radweg in eine Sammelausschreibung packen, zusammen mit weiteren Radwegschäden und Straßensanierungen. „Wann wir diese Ausschreibung auf den Weg bringen, steht aktuell noch nicht fest.“ Die Bürger müssten sich also noch ein wenig gedulden, aber die Strecke sei nach wie vor freigegeben. Johanning: „Eine Gefährdung besteht dort nicht.“

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