Der Neue im Revier: Polizeihauptkommissar Detlef Pick ab sofort in Hille auf Streife Stefanie Dullweber Hille. Bei den Grundschülern hat Detlef Pick bereits einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Als ich neulich unterwegs war, kam mir ein kleiner Junge entgegen und rief ganz laut ’Hallo Herr Pick’. Der Junge kannte mich von der Verkehrserziehung. Ich war gerührt, dass er sich meinen Namen gemerkt hat.“ Detlef Pick ist der neue Bezirksbeamte für die Gemeinde Hille. Einige Einsätze hat der Polizist seit seinem Dienstantritt bereits gehabt, wie er im Gespräch mit dem MT verrät. Zur offiziellen Vorstellung hatten die Kreispolizeibehörde, Landrätin Anna Katharina Bölling und Hilles Bürgermeister Michael Schweiß in das Hartumer Rathaus eingeladen. „Die Bezirksbeamten werden von den Hiller Bürgern sehr schnell ins Herz geschlossen“, sagte Michael Schweiß. Das habe die Vergangenheit gezeigt. Er freue sich auf die Zusammenarbeit. Detlef Pick hat die Nachfolge von Ulrich Egen angetreten, der nach 45 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand gegangen ist. Sowohl von der Landrätin als auch von Polizeidirektor Mathias Schmidt gab es viele Vorschusslorbeeren für den Neuen in der Gemeinde Hille. „Wir haben mal wieder den richtigen Mann gefunden“, sagte Schmidt und Anna Bölling nannte als besondere Herausforderung die Flächengemeinde mit ihren mehr als 100 Quadratkilometern, verteilt auf neun Ortschaften, in denen knapp 15.000 Einwohnern leben. Detlef Pick sei da auf jeden Fall der richtige Ansprechpartner, so die Landrätin. Der 57-Jährige ist bereits seit 1980 bei der Polizei. Nach der Ausbildung in Stukenbrock („Damals war das Fernsehprogramm noch schwarz-weiß“), wechselte Pick nach Köln („Ohne Navi“). Nach acht Jahren in der Großstadt kehrte er in die Heimat zurück und kam über die Station in Bad Oeynhausen nach Minden. „Dort habe ich jetzt Platz gemacht für die nächste Generation“, sagte der Polizeihauptkommissar, der sein Büro in der Volksbankfiliale in Hille hat. „Meine Tür ist immer offen“, versprach Pick, räumte aber ein, dass er hin und wieder auch noch in Minden im Einsatz ist. „Bei Sondereinsätzen wie Wahlen, Messe oder Weihnachtsmarkt.“ Feste Sprechzeiten im Hiller Büro sind dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Im Moment höre er häufig den Satz „Herr Egen hat das so und so gemacht“. Aber die Hiller würden sich schon an ihn gewöhnen, ist er überzeugt. Die ersten Beschwerden und Anzeigen hätte er auch bereits entgegen genommen. „Das meiste konnte im persönlichen Gespräch geklärt werden.“ Überhaupt sei es ihm wichtig, mit den Menschen in Kontakt zu kommen und sich Zeit zu nehmen. „Wenn ich jemanden beim Laub fegen sehe, halte ich einfach mal an und frage, wie es geht und ob alles in Ordnung ist.“ Neben der Verkehrserziehung an Schulen und Kindergärten will Detlef Pick vor allem an der Verbundschule sein Augenmerk auf einen möglichen Missbrauch von Betäubungsmitteln legen. „Und sicherlich muss man auch in der einen oder anderen Scheune mal hinter die Fassade schauen“, kündigt der Polizist an. Er setze dabei aufgrund seiner guten Kontakte nach Minden auch auf die Unterstützung der Kollegen. Privat ist Detlef Pick auf den Hund gekommen. „Mittlerweile haben wir nur noch vier“, sagt er lachend. Lange Zeit hätten sie eine Pflegestelle für Bullterrier in Not gehabt. Seine Frau leite eine Physiotherapiepraxis für Hunde und auch dort sei er zwischenzeitlich eingebunden. Sein Wohnort liegt kurz hinter der Landesgrenze – in Uchte. Dort hätten sie vor etwa 15 Jahren ein altes Fachwerkhaus gekauft, verrät der in Wehe aufgewachsene Kommissar. In seiner Freizeit sei er nach wie vor mit Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten beschäftigt. „Ich kann nicht einfach nur auf dem Sofa sitzen.“ Wenn er wie sein Vorgänger nach 45 Dienstjahren in den Ruhestand gehen würde, könnten die Hiller Detlef Pick nur noch für knapp vier Jahre in ihr Herz schließen. Auch darüber hat sich der Polizist schon Gedanken gemacht. „Sollte es umgekehrt auch so sein, dass ich die Hiller in mein Herz schließe, kann ich mir gut vorstellen, über das 61. Lebensjahr hinaus im Dienst zu sein. Schließlich war ich schon immer gerne Polizist.“ Das Büro des Bezirksdienstes in Hille in der Dorfstraße 10 ist erreichbar unter der Telefonnummer (0 57 03) 7 06 99 80 oder (01 74) 6 89 43 64.

Der Neue im Revier: Polizeihauptkommissar Detlef Pick ab sofort in Hille auf Streife

Willkommen in der Gemeinde Hille: Detlef Pick (vorne im Bild) wurde von Bürgermeister Michael Schweiß (von links), Landrätin Anna Katharina Bölling, Polizeidirektor Mathias Schmidt und Detlef Hartmann, Leiter des Ordnungsamtes, im Rathaus in Hartum offiziell vorgestellt. MT-Foto: Stefanie Dullweber © sbo

Hille. Bei den Grundschülern hat Detlef Pick bereits einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Als ich neulich unterwegs war, kam mir ein kleiner Junge entgegen und rief ganz laut ’Hallo Herr Pick’. Der Junge kannte mich von der Verkehrserziehung. Ich war gerührt, dass er sich meinen Namen gemerkt hat.“ Detlef Pick ist der neue Bezirksbeamte für die Gemeinde Hille. Einige Einsätze hat der Polizist seit seinem Dienstantritt bereits gehabt, wie er im Gespräch mit dem MT verrät.

Zur offiziellen Vorstellung hatten die Kreispolizeibehörde, Landrätin Anna Katharina Bölling und Hilles Bürgermeister Michael Schweiß in das Hartumer Rathaus eingeladen. „Die Bezirksbeamten werden von den Hiller Bürgern sehr schnell ins Herz geschlossen“, sagte Michael Schweiß. Das habe die Vergangenheit gezeigt. Er freue sich auf die Zusammenarbeit. Detlef Pick hat die Nachfolge von Ulrich Egen angetreten, der nach 45 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand gegangen ist.

Sowohl von der Landrätin als auch von Polizeidirektor Mathias Schmidt gab es viele Vorschusslorbeeren für den Neuen in der Gemeinde Hille. „Wir haben mal wieder den richtigen Mann gefunden“, sagte Schmidt und Anna Bölling nannte als besondere Herausforderung die Flächengemeinde mit ihren mehr als 100 Quadratkilometern, verteilt auf neun Ortschaften, in denen knapp 15.000 Einwohnern leben. Detlef Pick sei da auf jeden Fall der richtige Ansprechpartner, so die Landrätin.

Malina Reckordt

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Der 57-Jährige ist bereits seit 1980 bei der Polizei. Nach der Ausbildung in Stukenbrock („Damals war das Fernsehprogramm noch schwarz-weiß“), wechselte Pick nach Köln („Ohne Navi“). Nach acht Jahren in der Großstadt kehrte er in die Heimat zurück und kam über die Station in Bad Oeynhausen nach Minden. „Dort habe ich jetzt Platz gemacht für die nächste Generation“, sagte der Polizeihauptkommissar, der sein Büro in der Volksbankfiliale in Hille hat.

„Meine Tür ist immer offen“, versprach Pick, räumte aber ein, dass er hin und wieder auch noch in Minden im Einsatz ist. „Bei Sondereinsätzen wie Wahlen, Messe oder Weihnachtsmarkt.“ Feste Sprechzeiten im Hiller Büro sind dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr.

Im Moment höre er häufig den Satz „Herr Egen hat das so und so gemacht“. Aber die Hiller würden sich schon an ihn gewöhnen, ist er überzeugt. Die ersten Beschwerden und Anzeigen hätte er auch bereits entgegen genommen. „Das meiste konnte im persönlichen Gespräch geklärt werden.“ Überhaupt sei es ihm wichtig, mit den Menschen in Kontakt zu kommen und sich Zeit zu nehmen. „Wenn ich jemanden beim Laub fegen sehe, halte ich einfach mal an und frage, wie es geht und ob alles in Ordnung ist.“

Neben der Verkehrserziehung an Schulen und Kindergärten will Detlef Pick vor allem an der Verbundschule sein Augenmerk auf einen möglichen Missbrauch von Betäubungsmitteln legen. „Und sicherlich muss man auch in der einen oder anderen Scheune mal hinter die Fassade schauen“, kündigt der Polizist an. Er setze dabei aufgrund seiner guten Kontakte nach Minden auch auf die Unterstützung der Kollegen.

Privat ist Detlef Pick auf den Hund gekommen. „Mittlerweile haben wir nur noch vier“, sagt er lachend. Lange Zeit hätten sie eine Pflegestelle für Bullterrier in Not gehabt. Seine Frau leite eine Physiotherapiepraxis für Hunde und auch dort sei er zwischenzeitlich eingebunden. Sein Wohnort liegt kurz hinter der Landesgrenze – in Uchte. Dort hätten sie vor etwa 15 Jahren ein altes Fachwerkhaus gekauft, verrät der in Wehe aufgewachsene Kommissar. In seiner Freizeit sei er nach wie vor mit Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten beschäftigt. „Ich kann nicht einfach nur auf dem Sofa sitzen.“

Wenn er wie sein Vorgänger nach 45 Dienstjahren in den Ruhestand gehen würde, könnten die Hiller Detlef Pick nur noch für knapp vier Jahre in ihr Herz schließen. Auch darüber hat sich der Polizist schon Gedanken gemacht. „Sollte es umgekehrt auch so sein, dass ich die Hiller in mein Herz schließe, kann ich mir gut vorstellen, über das 61. Lebensjahr hinaus im Dienst zu sein. Schließlich war ich schon immer gerne Polizist.“

Das Büro des Bezirksdienstes in Hille in der Dorfstraße 10 ist erreichbar unter der Telefonnummer (0 57 03) 7 06 99 80 oder (01 74) 6 89 43 64.

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