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Der Herr der Ringe: Philipp Wilhelmy Sieger beim Ringreiten Hille-Südhemmern(mt/sbo). Philipp Wilhelmy ist der Herr der Ringe. Nachdem sich der Tischlermeister im Juli letzten Jahres den Titel des Präsidenten beim Hahler Kranzreiten gesichert hatte, gewann er jetzt die Neuauflage des Ringreitens beim Reitverein Hille. Eine volle Halle, begeisterte Zuschauer, stehende Ovationen und und Fan-Gesänge – die Geschichte der Veranstaltung ist schnell erzählt. Doch bis der Sieger feststand, mussten die Teilnehmer zuerst ihr reiterliches Talent und Geschick unter Beweis stellen. Bei dem Spaßwettbewerb muss der Reiter im Galopp unter dem sogenannten Galgen – einem Brett mit Ringhalterung – durchreiten und dabei mit einem Stab den Ring aus der Halterung lösen. Das Pferd darf dabei nicht in eine andere Gangart zurückfallen. Der aktuelle Präsident der Kranzreiter bewies dabei das größte Geschick und holte den großen silbernen Wanderpokal der Hiller Ringreiter nach Hahlen. Im spannenden Finale der Gruppen „Jung“ und „Jung gebliebenen“ eroberte Wilhelmy auf der Stute Lieselotte vier Ringe und war damit der Sieger, gefolgt von Kim Heuer auf Lennox und Katharina Holzweißig auf Contendo. In der Gruppenphase Wilhelmy zunächst nur Zweiter Vorab startete um 16 Uhr die Gruppe „Nachwuchs“ mit den Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren. Fünf junge Reiterinnen waren am Start. Dabei gewann die Jüngste, Isabel Tausch auf Schulpony Lilly mit fünf gestochenen Ringen vor Carolin Kruse auf Billy Bob und den Drittplatzierten Mia Rerras auf Rosa, Joy Watermann auf Max Junior und Leahanna Lückl auf Tinkerstute Maya. Die Drei ergatterten jeweils vier Ringe. Um im Finale der Erwachsenen dabei zu sein, mussten die Reiter vorab ihre Gruppensieger und zweiten Sieger ermitteln. Die besten Vier starteten dann im Finale. In seiner Gruppe musste sich Philipp Wilhelmy zunächst noch geschlagen geben, qualifizierte sich aber als Zweiter mit vier Ringen für das Finale. Organisatorin Daniela Mehrhoff bestätigte das hohe reiterliche Niveau bei den Erwachsenen und das Talent der Nachwuchsreiter. „In den zwei Corona-Jahren hat unser Nachwuchs gut trainiert, die Zukunft des Ringreitens ist gesichert“, freute sie sich. Sie bedankte sich bei allen Helfern. Auch im nächsten Jahr will der Verein das Ringreiten wieder ausrichten.
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Der Herr der Ringe: Philipp Wilhelmy Sieger beim Ringreiten

Philipp Wilhelmy auf seiner Ehrenrunde durch die Halle. Foto: MP-Pferdefotografie/privat © Matthias Poehler

Hille-Südhemmern(mt/sbo). Philipp Wilhelmy ist der Herr der Ringe. Nachdem sich der Tischlermeister im Juli letzten Jahres den Titel des Präsidenten beim Hahler Kranzreiten gesichert hatte, gewann er jetzt die Neuauflage des Ringreitens beim Reitverein Hille.

Eine volle Halle, begeisterte Zuschauer, stehende Ovationen und und Fan-Gesänge – die Geschichte der Veranstaltung ist schnell erzählt. Doch bis der Sieger feststand, mussten die Teilnehmer zuerst ihr reiterliches Talent und Geschick unter Beweis stellen.

Bei dem Spaßwettbewerb muss der Reiter im Galopp unter dem sogenannten Galgen – einem Brett mit Ringhalterung – durchreiten und dabei mit einem Stab den Ring aus der Halterung lösen. Das Pferd darf dabei nicht in eine andere Gangart zurückfallen.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Der aktuelle Präsident der Kranzreiter bewies dabei das größte Geschick und holte den großen silbernen Wanderpokal der Hiller Ringreiter nach Hahlen. Im spannenden Finale der Gruppen „Jung“ und „Jung gebliebenen“ eroberte Wilhelmy auf der Stute Lieselotte vier Ringe und war damit der Sieger, gefolgt von Kim Heuer auf Lennox und Katharina Holzweißig auf Contendo.

In der Gruppenphase Wilhelmy zunächst nur Zweiter

Vorab startete um 16 Uhr die Gruppe „Nachwuchs“ mit den Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren. Fünf junge Reiterinnen waren am Start. Dabei gewann die Jüngste, Isabel Tausch auf Schulpony Lilly mit fünf gestochenen Ringen vor Carolin Kruse auf Billy Bob und den Drittplatzierten Mia Rerras auf Rosa, Joy Watermann auf Max Junior und Leahanna Lückl auf Tinkerstute Maya. Die Drei ergatterten jeweils vier Ringe.

Um im Finale der Erwachsenen dabei zu sein, mussten die Reiter vorab ihre Gruppensieger und zweiten Sieger ermitteln. Die besten Vier starteten dann im Finale. In seiner Gruppe musste sich Philipp Wilhelmy zunächst noch geschlagen geben, qualifizierte sich aber als Zweiter mit vier Ringen für das Finale.

Organisatorin Daniela Mehrhoff bestätigte das hohe reiterliche Niveau bei den Erwachsenen und das Talent der Nachwuchsreiter. „In den zwei Corona-Jahren hat unser Nachwuchs gut trainiert, die Zukunft des Ringreitens ist gesichert“, freute sie sich. Sie bedankte sich bei allen Helfern. Auch im nächsten Jahr will der Verein das Ringreiten wieder ausrichten.

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