Baustart für Trinkwasserbrunnen Nummer 19 in Südhemmern Hille-Südhemmern. In dieser Woche haben die Brunnenbauarbeiten des Wasserbeschaffungsverbandes Am Wiehen begonnen. Das neue Reservoir in Südhemmern soll rechtzeitig im März kommenden Jahres vor der Vogel-Brutzeit fertig sein. Die Inbetriebnahme ist für den Frühsommer geplant. Zuvor müssen und noch Arbeiten an den Anschlüssen und der Elektrik erledigt werden. Als Investitionssumme für das Projekt nennt der Wasserbeschaffungsverband 250.000 Euro. Ziel sei es, die stetige Trinkwasserversorgung in der Region zu verbessern. Nach der Inbetriebnahme des neuen Brunnens mit der Nummer 19 wird der alte Brunnen, der die Ziffer 17 trägt, stillgelegt. Zwar werden Trinkwasserbrunnen regelmäßig mit Hochdruckreinigungstechnik regeneriert und dabei von Mangan- und Eisenrückständen befreit. Eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Förderleistung ist dadurch jedoch nicht möglich. Stefan Wiese, Technischer Betriebsführer beim Wasserbeschaffungsverband Am Wiehen: „Wir haben die ersten Brunnen in den 1960er Jahren gebaut. Davon laufen einige immer noch, weil sie sich an Standorten im Osten des Wassergewinnungsgebietes befinden, wo wenig Mangan und Eisen im Erdreich vorhanden sind. Andere Brunnen haben wir schon längst erneuern müssen.“ Die letzten Bauwerke wurden laut Wiese im Jahr 2017 errichtet. Die Brunnen haben eine Tiefe zwischen 16 und 28 Metern – je nach Standort und Geologie. „Wir hätten gerne früher mit dem Neubau in Südhemmern begonnen. Allerdings dauerten die gutachterlichen Untersuchungen und Genehmigungen länger als gedacht“, erklärt Wiese.Weil sich das aktuelle Bauprojekt auf einem bislang unerschlossenen Nachbargrundstück des Wasserwerks in Südhemmern befindet, sei eine bedeutend längere Transportleitung mit Stromanschluss und neuer Steuertechnik notwendig, heißt es. Somit liege die Gesamtinvestition bei der genannten Summe. Dies sei für den Wasserbeschaffungsverband jedoch eine lohnenswerte Investition in die Zukunft.Da die Fördermengen des alten Brunnens aufgrund der natürlichen Verunreinigungen mit Eisen und Mangan kontinuierlich zurückgegangen seien, hofft der WBV dank des Neubaus künftig wieder etwas mehr Trinkwasser zur Verfügung zu haben. Das wäre ein weiterer Schritt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in der Region, teilen die Verantwortlichen mit. Zuletzt habe man bereits Kooperationen mit benachbarten Versorgern gefestigt und den großen Hochbehälter in Bad Oeynhausen-Bergkirchen in Betrieb genommen.

Baustart für Trinkwasserbrunnen Nummer 19 in Südhemmern

Der Wasserbeschaffungsverband baut einen neuen Brunnen. ?Foto: WBV Am Wiehen © Stefanie Dullweber

Hille-Südhemmern. In dieser Woche haben die Brunnenbauarbeiten des Wasserbeschaffungsverbandes Am Wiehen begonnen. Das neue Reservoir in Südhemmern soll rechtzeitig im März kommenden Jahres vor der Vogel-Brutzeit fertig sein. Die Inbetriebnahme ist für den Frühsommer geplant. Zuvor müssen und noch Arbeiten an den Anschlüssen und der Elektrik erledigt werden.

Als Investitionssumme für das Projekt nennt der Wasserbeschaffungsverband 250.000 Euro. Ziel sei es, die stetige Trinkwasserversorgung in der Region zu verbessern. Nach der Inbetriebnahme des neuen Brunnens mit der Nummer 19 wird der alte Brunnen, der die Ziffer 17 trägt, stillgelegt.

Zwar werden Trinkwasserbrunnen regelmäßig mit Hochdruckreinigungstechnik regeneriert und dabei von Mangan- und Eisenrückständen befreit. Eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Förderleistung ist dadurch jedoch nicht möglich. Stefan Wiese, Technischer Betriebsführer beim Wasserbeschaffungsverband Am Wiehen: „Wir haben die ersten Brunnen in den 1960er Jahren gebaut. Davon laufen einige immer noch, weil sie sich an Standorten im Osten des Wassergewinnungsgebietes befinden, wo wenig Mangan und Eisen im Erdreich vorhanden sind. Andere Brunnen haben wir schon längst erneuern müssen.“ Die letzten Bauwerke wurden laut Wiese im Jahr 2017 errichtet.

Malina Reckordt

Gendern bei MT - überflüssig oder überfällig?

Nehmen Sie jetzt an der Umfrage zum Thema Gendern teil

Die Brunnen haben eine Tiefe zwischen 16 und 28 Metern – je nach Standort und Geologie. „Wir hätten gerne früher mit dem Neubau in Südhemmern begonnen. Allerdings dauerten die gutachterlichen Untersuchungen und Genehmigungen länger als gedacht“, erklärt Wiese.

Weil sich das aktuelle Bauprojekt auf einem bislang unerschlossenen Nachbargrundstück des Wasserwerks in Südhemmern befindet, sei eine bedeutend längere Transportleitung mit Stromanschluss und neuer Steuertechnik notwendig, heißt es. Somit liege die Gesamtinvestition bei der genannten Summe. Dies sei für den Wasserbeschaffungsverband jedoch eine lohnenswerte Investition in die Zukunft.

Da die Fördermengen des alten Brunnens aufgrund der natürlichen Verunreinigungen mit Eisen und Mangan kontinuierlich zurückgegangen seien, hofft der WBV dank des Neubaus künftig wieder etwas mehr Trinkwasser zur Verfügung zu haben. Das wäre ein weiterer Schritt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in der Region, teilen die Verantwortlichen mit. Zuletzt habe man bereits Kooperationen mit benachbarten Versorgern gefestigt und den großen Hochbehälter in Bad Oeynhausen-Bergkirchen in Betrieb genommen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Hille