Bauprojekte gehen in Hille voran Carsten Korfesmeyer Hille. Manches ist schon erledigt, woanders laufen die Arbeiten noch und an anderer Stelle gehen sie wohl bald los. Spricht Sachgebietsleiter Bernd Küchhold über die aktuellen Bauprojekte an Schulen und Sportstätten, hat er einiges zu erzählen. „Ganz fertig wird man damit wohl nie“, sagt er gegenüber dem MT. Irgendetwas gebe es an den Gebäuden immer zu tun, aktuell sei dort aber besonders viel los. Perspektivisch geht es um Verbesserungen, von denen letztlich alle profitieren – vor allem Schüler und Vereine. Bücherei bis Jahresendein neuen Räumlichkeiten Auf der Zielgerade ist beispielsweise der Umbau des früheren Verwaltungstrakts der Verbundschule. Noch steht draußen das Baugerüst und in den Räumen gibt es einiges zu tun, doch bis zum Jahresende soll dort die Bücherei der Schule einziehen. „In dem Bereich wird auch das Flachdach saniert“, sagt der Mann aus dem Rathaus. Weiterhin entstehen Freizeiträume in dem Bereich und die sanitären Anlagen werden ebenfalls modernisiert. Auf 679.000 Euro sind die Kosten dafür kalkuliert. Der neue Verwaltungstrakt wurde 2020 im anderen Gebäudeteil bezogen.Es geht an der Verbundschule aber noch weiter. Die Sanierung des Altbaus steht an und das muss nach Worten von Bernd Küchhold von Grund auf passieren. „Das Gebäude ist von 1980“, sagt er. Ob Toiletten, Dach, Decken, Türen, Fußboden oder Beleuchtung: Nichts entspricht mehr den zeitgemäßen Ansprüchen. Das kostet viel, doch möglicherweise winken der Gemeinde Fördergelder vom Land. Klimaschutzmanager Paul Peters habe sich intensiv mit den komplexen Antragsvoraussetzungen befasst und werde sich um Fördergelder im Rahmen des Klimaschutzmanagements bemühen. Die wohl höchste Hürde ist jedoch nicht das Geld, sondern die Organisation des Schulbetriebs während der Bauphase. „Da kommen wir nicht drumrum“, sagt der Sachgebietsleiter. Denn die Arbeiten dürften sich über einige Monate hinziehen.Für die Jahre 2022 und 2023 rechnet er mit weiteren Bauarbeiten – vorbehaltlich, dass die Politik die entsprechenden Gelder in den Haushaltsplänen berücksichtigt. Es handele sich dabei um den Umbau von Räumen im Kellergeschoss sowie um zusätzliche Brandschutzmaßnahmen. Unterricht im Containerwährend der Bauphase Vor einer ähnlichen Herausforderung stehen Schüler und Lehrer am Grundschulstandort Oberlübbe. Dort werden in diesen Tagen die Container aufgebaut, in denen die Kinder während der Bauphase am Hauptgebäude den Unterricht verbringen. Das allein kostet rund 250.000 Euro. Die wichtigsten Gewerke sind bereits an die entsprechenden Firmen vergeben und nach dem ersten Spatenstich vom 6. Oktober könnten die Arbeiten an Fahrt aufnehmen. Unter anderem wird das Gebäude modernisiert und der Platz für den Offenen Ganztag vergrößert. Noch ist nicht viel zu sehen, aber Bernd Küchhold hält am gesteckten Ziel fest. „Bis zum Ende der nächsten Sommerferien soll alles abgeschlossen sein.“ Aufgrund der allgemeinen Preisexplosion bei den Materialien sind auch die Kosten für das Bauvorhaben in Oberlübbe in die Höhe geschossen. Der ursprüngliche Kostenansatz lag bei 2,97 Millionen Euro, jetzt bei 3,55 Millionen Euro und das letzte Wort dürfte in dieser Hinsicht noch nicht gesprochen sein. Der Sachgebietsleiter lässt gegenüber dem MT durchblicken, dass es durchaus noch teurer werden könnte und der Zeitpunkt für die Baumaßnahme nicht gerade günstig ist. „Aber es ist alles auf dem Weg gebracht und wird deshalb zu Ende geführt“, sagt er. Ungeklärt ist nach wie vor der Grund für die im Erdreich gefundenen Spuren von Diesel, was Anfang des Jahres dazu geführt hatte, dass viele Kubikmeter Boden auf dem Schulgelände ausgehoben werden mussten. Dass hindere aber nicht daran, dass an der Stelle gebaut werden kann. Kunstrasenplatz soll2022 fertig sein Voran geht es auch mit dem Sportplatz an der Verbundschule. Der Bauantrag für einen Kunstrasenplatz und die Sanierung der Leichtathletikanlagen ist mittlerweile gefordert. Weil die bisherige Rasenfläche durch den neuen Untergrund versiegelt wird, müssen Ausgleichsmaßnahmen erfolgen. Entsprechende Flächen werden nach Worten des Sachgebietsleiters aktuell gesucht. Mehr als 1,1 Millionen Euro werden für diese Arbeiten fällig, 750.000 Euro gibt davon das Land aus dem Förderprogramm Sportstätte 2022. Bernd Küchhold geht bei dem Bauprojekt von einer weiteren Preissteigerung aus – unter anderem deshalb, weil aus den Reihen der Nutzer zusätzliche Wünsche gekommen sind. „Es hat eine Baugrunduntersuchung gegeben.“Der Schulsport, die Vereine und vor allem die Fußballer vom SC Hille profitieren von einer Modernisierung des Sportplatzes, der aus dem Jahr 1986 stammt. Laut Verwaltung läuft mit den Ausschreibungen zwar alles nach Plan, doch die Konjunktur beschert den meisten Bau- und Handwerksunternehmen volle Auftragsbücher. „Dadurch könnte es länger dauern, bis es bei uns los geht“, sagte Friedrich Rohlfing bereits Anfang Oktober gegenüber dem MT. Er hält das Frühjahr für einen realistischen Zeitpunkt. Das Ziel, bis zum Start der Saison 2022/23 mit den Arbeiten durch zu sein, wäre erreichbar.

Bauprojekte gehen in Hille voran

Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten im früheren Verwaltungstrakt der Verbundschule abgeschlossen sein. In die Räumlichkeiten zieht die Bücherei ein und im kommenden Jahr geht es mit den Bauprojekten im Gebäude weiter. MT-Foto: Carsten Korfesmeyer © cko

Hille. Manches ist schon erledigt, woanders laufen die Arbeiten noch und an anderer Stelle gehen sie wohl bald los. Spricht Sachgebietsleiter Bernd Küchhold über die aktuellen Bauprojekte an Schulen und Sportstätten, hat er einiges zu erzählen. „Ganz fertig wird man damit wohl nie“, sagt er gegenüber dem MT. Irgendetwas gebe es an den Gebäuden immer zu tun, aktuell sei dort aber besonders viel los. Perspektivisch geht es um Verbesserungen, von denen letztlich alle profitieren – vor allem Schüler und Vereine.

Bücherei bis Jahresendein neuen Räumlichkeiten

Auf der Zielgerade ist beispielsweise der Umbau des früheren Verwaltungstrakts der Verbundschule. Noch steht draußen das Baugerüst und in den Räumen gibt es einiges zu tun, doch bis zum Jahresende soll dort die Bücherei der Schule einziehen. „In dem Bereich wird auch das Flachdach saniert“, sagt der Mann aus dem Rathaus. Weiterhin entstehen Freizeiträume in dem Bereich und die sanitären Anlagen werden ebenfalls modernisiert. Auf 679.000 Euro sind die Kosten dafür kalkuliert. Der neue Verwaltungstrakt wurde 2020 im anderen Gebäudeteil bezogen.

Es geht an der Verbundschule aber noch weiter. Die Sanierung des Altbaus steht an und das muss nach Worten von Bernd Küchhold von Grund auf passieren. „Das Gebäude ist von 1980“, sagt er. Ob Toiletten, Dach, Decken, Türen, Fußboden oder Beleuchtung: Nichts entspricht mehr den zeitgemäßen Ansprüchen. Das kostet viel, doch möglicherweise winken der Gemeinde Fördergelder vom Land. Klimaschutzmanager Paul Peters habe sich intensiv mit den komplexen Antragsvoraussetzungen befasst und werde sich um Fördergelder im Rahmen des Klimaschutzmanagements bemühen. Die wohl höchste Hürde ist jedoch nicht das Geld, sondern die Organisation des Schulbetriebs während der Bauphase. „Da kommen wir nicht drumrum“, sagt der Sachgebietsleiter. Denn die Arbeiten dürften sich über einige Monate hinziehen.

Für die Jahre 2022 und 2023 rechnet er mit weiteren Bauarbeiten – vorbehaltlich, dass die Politik die entsprechenden Gelder in den Haushaltsplänen berücksichtigt. Es handele sich dabei um den Umbau von Räumen im Kellergeschoss sowie um zusätzliche Brandschutzmaßnahmen.

Malina Reckordt

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Unterricht im Containerwährend der Bauphase

Vor einer ähnlichen Herausforderung stehen Schüler und Lehrer am Grundschulstandort Oberlübbe. Dort werden in diesen Tagen die Container aufgebaut, in denen die Kinder während der Bauphase am Hauptgebäude den Unterricht verbringen. Das allein kostet rund 250.000 Euro. Die wichtigsten Gewerke sind bereits an die entsprechenden Firmen vergeben und nach dem ersten Spatenstich vom 6. Oktober könnten die Arbeiten an Fahrt aufnehmen. Unter anderem wird das Gebäude modernisiert und der Platz für den Offenen Ganztag vergrößert. Noch ist nicht viel zu sehen, aber Bernd Küchhold hält am gesteckten Ziel fest. „Bis zum Ende der nächsten Sommerferien soll alles abgeschlossen sein.“

Aufgrund der allgemeinen Preisexplosion bei den Materialien sind auch die Kosten für das Bauvorhaben in Oberlübbe in die Höhe geschossen. Der ursprüngliche Kostenansatz lag bei 2,97 Millionen Euro, jetzt bei 3,55 Millionen Euro und das letzte Wort dürfte in dieser Hinsicht noch nicht gesprochen sein. Der Sachgebietsleiter lässt gegenüber dem MT durchblicken, dass es durchaus noch teurer werden könnte und der Zeitpunkt für die Baumaßnahme nicht gerade günstig ist. „Aber es ist alles auf dem Weg gebracht und wird deshalb zu Ende geführt“, sagt er. Ungeklärt ist nach wie vor der Grund für die im Erdreich gefundenen Spuren von Diesel, was Anfang des Jahres dazu geführt hatte, dass viele Kubikmeter Boden auf dem Schulgelände ausgehoben werden mussten. Dass hindere aber nicht daran, dass an der Stelle gebaut werden kann.

Kunstrasenplatz soll2022 fertig sein

Voran geht es auch mit dem Sportplatz an der Verbundschule. Der Bauantrag für einen Kunstrasenplatz und die Sanierung der Leichtathletikanlagen ist mittlerweile gefordert. Weil die bisherige Rasenfläche durch den neuen Untergrund versiegelt wird, müssen Ausgleichsmaßnahmen erfolgen. Entsprechende Flächen werden nach Worten des Sachgebietsleiters aktuell gesucht. Mehr als 1,1 Millionen Euro werden für diese Arbeiten fällig, 750.000 Euro gibt davon das Land aus dem Förderprogramm Sportstätte 2022. Bernd Küchhold geht bei dem Bauprojekt von einer weiteren Preissteigerung aus – unter anderem deshalb, weil aus den Reihen der Nutzer zusätzliche Wünsche gekommen sind. „Es hat eine Baugrunduntersuchung gegeben.“

Der Schulsport, die Vereine und vor allem die Fußballer vom SC Hille profitieren von einer Modernisierung des Sportplatzes, der aus dem Jahr 1986 stammt. Laut Verwaltung läuft mit den Ausschreibungen zwar alles nach Plan, doch die Konjunktur beschert den meisten Bau- und Handwerksunternehmen volle Auftragsbücher. „Dadurch könnte es länger dauern, bis es bei uns los geht“, sagte Friedrich Rohlfing bereits Anfang Oktober gegenüber dem MT. Er hält das Frühjahr für einen realistischen Zeitpunkt. Das Ziel, bis zum Start der Saison 2022/23 mit den Arbeiten durch zu sein, wäre erreichbar.

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