Hille

Unterricht auf der Deponie: Pohlsche Heide erhält ein mobiles Klassenzimmer

Sebastian Radermacher

Hille. Wie wird Biomüll in wertvollen Kompost umgewandelt? Wie kann man aus Abfall Energie gewinnen? Welche „Schätze“ lauern im Müll und wie werden sie herausgefiltert? Mit solchen Fragen sollen sich in Zukunft zahlreiche Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Minden-Lübbecke auf der Pohlschen Heide befassen. Themen wie Abfallentsorgung, Ressourcenschonung und Wiederverwertung soll für sie erlebbar werden – ganz konkret, direkt am Ort des Geschehens. Unterricht in einem mobilen Klassenzimmer und einem Labor auf der Deponie statt Skizzen an Tafeln in den Schulen. Zielgruppe sind Schüler aller Schulformen ab der siebten Klasse.

Blick von oben auf die Pohlsche Heide, links im Bild ist die L770 zu sehen. In den nächsten Jahren soll das Areal zu einem Kompetenz- und Innovationszentrum ausgebaut werden. MT-Archivfoto: Alex Lehn
Blick von oben auf die Pohlsche Heide, links im Bild ist die L770 zu sehen. In den nächsten Jahren soll das Areal zu einem Kompetenz- und Innovationszentrum ausgebaut werden. MT-Archivfoto: Alex Lehn

Das Land NRW unterstützt das Vorhaben, entsprechende Förderbescheide liegen vor, berichtet Projektleiterin Sarah Golcher im MT-Gespräch. „Unser Plan ist, im Dezember 2021 mit dem Projekt zu starten.“ Zurzeit arbeite der Kreis mit dem zdi-Zentrum Minden-Lübbecke (Zukunft durch Innovation) am didaktischen Konzept. Das Zentrum will Jugendliche im Mühlenkreis für „MINT-Fächer“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistern und ihnen die Möglichkeit geben, sich in diesen Bereichen auszuprobieren. Golcher nennt es einen „authentischen Lern- und Erfahrungsort“, den beide Partner gemeinsam entwickeln möchten.

Sarah Golcher ist die neue Projektleiterin für die Pohlsche Heide. - © Foto: privat
Sarah Golcher ist die neue Projektleiterin für die Pohlsche Heide. (© Foto: privat)

Der außerschulische Lernstandort ist ein kleiner Baustein eines millionenschweren Zukunftsprojekts, wie Bau- und Umweltdezernent Lutz Freiberg ergänzt. Die Pohlsche Heide soll zu einem riesigen Kompetenz- und Innovationszentrum mit Vorzeigecharakter umgebaut werden. Zu einem Lern- und Forschungsstandort für Hochschulen und Unternehmen, an dem neue Produkte, Technologien und Verfahren entwickelt werden.

Energiewende, Klima- und Ressourcenschutz, mehr Recycling – wie kann ein Entsorgungszentrum zukunftsfähig aufgestellt werden? Diese Frage bildet den Kern der Erweiterung der Pohlschen Heide zur „Smart Recycling Factory“. Die Pläne dafür laufen bereits seit rund drei Jahren. „Zunehmend wächst das gesellschaftliche Bewusstsein, dass wir die Dinge nicht mehr nur wegwerfen können, sondern dass wir sie zum Ausgangsort für neue Entwicklungen nutzen müssen“, sagt Golcher. Es gehe darum, Innovationen auf den Weg zu bringen, flankiert mit Forschung und Entwicklung.

Die Fachhochschule Bielefeld (Campus Minden) und die Technische Hochschule OWL seien wichtige Partner. „Im Gegensatz zum Labor ist der Vorteil eines solchen Standortes, dass man hier im Maßstab 1:1 forschen und entwickeln kann“, sagt die Projektleiterin. Die Pohlsche Heide biete dafür einen idealen Rahmen. Außerdem hätten bereits mehrere Unternehmen Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert. Ein starkes Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft etablieren – ein weiterer elementarer Baustein des Projekts.

Lutz Freiberg kalkuliert mit Gesamtkosten von mindestens 15 Millionen Euro. Geld, das der Kreis Minden-Lübbecke definitiv nicht alleine aufbringen kann. „Wir hoffen auf eine 80-Prozent-Förderung“, sagt der Dezernent. Das Geld soll vor allem aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kommen.

Die erste wichtige Hürde auf dem Weg zur Pohlschen Heide der Zukunft haben die Planer im vergangenen Jahr genommen: Das Projekt ist im Strukturförderprogramm „Regionale 2022“ mit dem C-Status bewertet worden. Das bedeutet, die Bezirksregierung und das Land NRW bewerten es positiv und sehen es grundsätzlich als umsetzbar an. Bis zum Ende dieses Jahres Jahr peilt der Kreis den B-Status an, 2021 soll das A-Zertifikat folgen. Letzteres gleicht einem bis ins Detail ausgearbeitetem Konzept, das reif für die Umsetzung ist. Ursprünglich sollte dieser Punkt schon in 2020 erreicht werden, berichtet Golcher. Doch dann kam Corona.

„Wir wären definitiv schon weiter. Aber die Entwicklung in den vergangenen Monaten hat unsere Planungen behindert.“ Sie spricht vor allem den vorgesehenen Wettbewerb zur Ausgestaltung des Gesamtprojekts an. Verschiedene Büros hatten ihr Interesse bekundet, konnten sich wegen Corona aber kein Bild von den Gegebenheiten vor Ort machen, was zwingend notwendig ist. „Der Wettbewerb ist mittlerweile kurz vor der Umsetzung. Wir wollen das Verfahren vor Weihnachten abschließen“, berichtet die Projektleiterin.

Der Ausbau zu einem Innovationsstandort verfolgt auch das Ziel, langfristig die Deponie zu schließen, betont Freiberg. Zwei von fünf Bereichen werden aktuell genutzt, sie werden in den nächsten Jahren aber verfüllt sein, erklärt er. Also plane der Kreis, einen dritten Abschnitt zu nutzen – so lange, bis sich die „Smart Recycling Factory“ etabliert hat und möglichst viele Stoffe wiederverwertet werden können. Zurzeit gebe es schlichtweg noch keine Methode, wie Stoffe getrennt werden können, um nicht mehr alles deponieren oder verbrennen zu müssen – genau das sei das Ziel für die Pohlsche Heide. „Das Projekt ist einmalig in Deutschland, ein absolutes Alleinstellungsmerkmal“, sagt Freiberg.

Ein hohes, aber legitimes Ziel

Ein Kommentar von Carsten Korfesmeyer

Abfälle sind kein Müll, sondern Rohstoffe. Das ist die gelebte Philosophie in der Entsorgungsbranche, die auf der Pohlschen Heide jetzt mit einem Leuchtturmprojekt an den Start geht. Das hat langfristig zum Ziel, die Deponie zuzumachen oder anders gesagt: Keinen Müll mehr zu haben, sondern nur noch Materialien, aus dem sich etwas Neues herstellen lässt. Noch klingt das utopisch, ist aber legitim.

Projekte dieser Art sind allerdings erforderlich. Wir Menschen werden immer Abfälle produzieren und da die Weltbevölkerung weiter steigt, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis uns der Müll über die Ohren wächst. Das hat die Branche spät, aber womöglich noch rechtzeitig erkannt. Noch bis in die 1970er Jahre gab es in den Dörfern die sogenannten Schuttlöcher, in die alles Mögliche hineingeworfen wurde. Von Mülltrennung keine Spur, von Klimaschutz auch nicht.

Egal, was dieses Projekt kosten mag: Das Geld für die Pohlsche Heide der Zukunft ist sinnvoll investiert. Es hat Signalkraft und steht für eine neue Denkweise im Umgang mit Müll. Im „mobilen Klassenzimmer“ dürften weitere Ideen entstehen. Irgendwann sprechen wir vielleicht tatsächlich nur noch von Rohstoffen. Schön wär's.

Neue Projektleiterin für die Pohlsche Heide

Die Entwicklung der Pohlschen Heide ist ein Projekt mit sehr vielen Facetten und Teilbereichen, die koordiniert werden müssen. Seit Anfang April laufen die Fäden bei Sarah Golcher zusammen.

Die 41-Jährige ist die Nachfolgerin von Brit Feyen, die aus privaten Gründen Minden-Lübbecke wieder verlassen hatte. Seit August 2016 war Sarah Golcher in der Pressestelle des Kreises Minden-Lübbecke angestellt. Davor war sie mehr als zehn Jahre als freiberufliche Pädagogin und Moderatorin in der Projektarbeit tätig. „Eine Idee mit Partnern umsetzen, die Menschen in diesem Prozess mitnehmen und für ein Projekt begeistern – das macht viel Spaß“, sagt sie.

Online-Workshop für Schüler

Das zdi-Zentrum Minden Lübbecke bietet einen neuen Online-Workshop zum Thema „3D-Druck und Nachhaltigkeit“ für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 an. Der kostenlose Kurs am 25. und 26. Mai, jeweils 10 bis 15 Uhr, ist als Vorbereitung für die Entwicklung eines mobilen Klassenzimmers auf der Pohlschen Heide geplant.

Die Teilnehmenden sind mit ihren Computern oder Smartphones von zu Hause aus digital über zwei Workshoptage im Onlinekurs verbunden. So können sie zusammenarbeiten, um kreative und nützliche Objekte für den 3D-Druck vorzubereiten, teilt das Zentrum mit. Die Schüler sammeln dabei nicht nur Technikwissen, sondern nehmen zukünftige berufliche Möglichkeiten in den Blick. Auch den Druckprozess können alle über eine Kamera im 3D-Drucker miterleben. Die fertigen Teile werden nach der erfolgreichen Produktion zugeschickt.

Anmeldung unter Angabe des Namens und der Mail-Adresse an anmeldung@zukunft-ausbildung.org. Nähere Informationen zum zdi-Zentrum gibt es online unter www.zdi-minden-luebbecke.de.

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HilleUnterricht auf der Deponie: Pohlsche Heide erhält ein mobiles KlassenzimmerSebastian RadermacherHille. Wie wird Biomüll in wertvollen Kompost umgewandelt? Wie kann man aus Abfall Energie gewinnen? Welche „Schätze“ lauern im Müll und wie werden sie herausgefiltert? Mit solchen Fragen sollen sich in Zukunft zahlreiche Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Minden-Lübbecke auf der Pohlschen Heide befassen. Themen wie Abfallentsorgung, Ressourcenschonung und Wiederverwertung soll für sie erlebbar werden – ganz konkret, direkt am Ort des Geschehens. Unterricht in einem mobilen Klassenzimmer und einem Labor auf der Deponie statt Skizzen an Tafeln in den Schulen. Zielgruppe sind Schüler aller Schulformen ab der siebten Klasse. Das Land NRW unterstützt das Vorhaben, entsprechende Förderbescheide liegen vor, berichtet Projektleiterin Sarah Golcher im MT-Gespräch. „Unser Plan ist, im Dezember 2021 mit dem Projekt zu starten.“ Zurzeit arbeite der Kreis mit dem zdi-Zentrum Minden-Lübbecke (Zukunft durch Innovation) am didaktischen Konzept. Das Zentrum will Jugendliche im Mühlenkreis für „MINT-Fächer“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistern und ihnen die Möglichkeit geben, sich in diesen Bereichen auszuprobieren. Golcher nennt es einen „authentischen Lern- und Erfahrungsort“, den beide Partner gemeinsam entwickeln möchten. Der außerschulische Lernstandort ist ein kleiner Baustein eines millionenschweren Zukunftsprojekts, wie Bau- und Umweltdezernent Lutz Freiberg ergänzt. Die Pohlsche Heide soll zu einem riesigen Kompetenz- und Innovationszentrum mit Vorzeigecharakter umgebaut werden. Zu einem Lern- und Forschungsstandort für Hochschulen und Unternehmen, an dem neue Produkte, Technologien und Verfahren entwickelt werden. Energiewende, Klima- und Ressourcenschutz, mehr Recycling – wie kann ein Entsorgungszentrum zukunftsfähig aufgestellt werden? Diese Frage bildet den Kern der Erweiterung der Pohlschen Heide zur „Smart Recycling Factory“. Die Pläne dafür laufen bereits seit rund drei Jahren. „Zunehmend wächst das gesellschaftliche Bewusstsein, dass wir die Dinge nicht mehr nur wegwerfen können, sondern dass wir sie zum Ausgangsort für neue Entwicklungen nutzen müssen“, sagt Golcher. Es gehe darum, Innovationen auf den Weg zu bringen, flankiert mit Forschung und Entwicklung. Die Fachhochschule Bielefeld (Campus Minden) und die Technische Hochschule OWL seien wichtige Partner. „Im Gegensatz zum Labor ist der Vorteil eines solchen Standortes, dass man hier im Maßstab 1:1 forschen und entwickeln kann“, sagt die Projektleiterin. Die Pohlsche Heide biete dafür einen idealen Rahmen. Außerdem hätten bereits mehrere Unternehmen Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert. Ein starkes Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft etablieren – ein weiterer elementarer Baustein des Projekts. Lutz Freiberg kalkuliert mit Gesamtkosten von mindestens 15 Millionen Euro. Geld, das der Kreis Minden-Lübbecke definitiv nicht alleine aufbringen kann. „Wir hoffen auf eine 80-Prozent-Förderung“, sagt der Dezernent. Das Geld soll vor allem aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kommen. Die erste wichtige Hürde auf dem Weg zur Pohlschen Heide der Zukunft haben die Planer im vergangenen Jahr genommen: Das Projekt ist im Strukturförderprogramm „Regionale 2022“ mit dem C-Status bewertet worden. Das bedeutet, die Bezirksregierung und das Land NRW bewerten es positiv und sehen es grundsätzlich als umsetzbar an. Bis zum Ende dieses Jahres Jahr peilt der Kreis den B-Status an, 2021 soll das A-Zertifikat folgen. Letzteres gleicht einem bis ins Detail ausgearbeitetem Konzept, das reif für die Umsetzung ist. Ursprünglich sollte dieser Punkt schon in 2020 erreicht werden, berichtet Golcher. Doch dann kam Corona. „Wir wären definitiv schon weiter. Aber die Entwicklung in den vergangenen Monaten hat unsere Planungen behindert.“ Sie spricht vor allem den vorgesehenen Wettbewerb zur Ausgestaltung des Gesamtprojekts an. Verschiedene Büros hatten ihr Interesse bekundet, konnten sich wegen Corona aber kein Bild von den Gegebenheiten vor Ort machen, was zwingend notwendig ist. „Der Wettbewerb ist mittlerweile kurz vor der Umsetzung. Wir wollen das Verfahren vor Weihnachten abschließen“, berichtet die Projektleiterin. Der Ausbau zu einem Innovationsstandort verfolgt auch das Ziel, langfristig die Deponie zu schließen, betont Freiberg. Zwei von fünf Bereichen werden aktuell genutzt, sie werden in den nächsten Jahren aber verfüllt sein, erklärt er. Also plane der Kreis, einen dritten Abschnitt zu nutzen – so lange, bis sich die „Smart Recycling Factory“ etabliert hat und möglichst viele Stoffe wiederverwertet werden können. Zurzeit gebe es schlichtweg noch keine Methode, wie Stoffe getrennt werden können, um nicht mehr alles deponieren oder verbrennen zu müssen – genau das sei das Ziel für die Pohlsche Heide. „Das Projekt ist einmalig in Deutschland, ein absolutes Alleinstellungsmerkmal“, sagt Freiberg. Ein hohes, aber legitimes Ziel Ein Kommentar von Carsten Korfesmeyer Abfälle sind kein Müll, sondern Rohstoffe. Das ist die gelebte Philosophie in der Entsorgungsbranche, die auf der Pohlschen Heide jetzt mit einem Leuchtturmprojekt an den Start geht. Das hat langfristig zum Ziel, die Deponie zuzumachen oder anders gesagt: Keinen Müll mehr zu haben, sondern nur noch Materialien, aus dem sich etwas Neues herstellen lässt. Noch klingt das utopisch, ist aber legitim. Projekte dieser Art sind allerdings erforderlich. Wir Menschen werden immer Abfälle produzieren und da die Weltbevölkerung weiter steigt, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis uns der Müll über die Ohren wächst. Das hat die Branche spät, aber womöglich noch rechtzeitig erkannt. Noch bis in die 1970er Jahre gab es in den Dörfern die sogenannten Schuttlöcher, in die alles Mögliche hineingeworfen wurde. Von Mülltrennung keine Spur, von Klimaschutz auch nicht. Egal, was dieses Projekt kosten mag: Das Geld für die Pohlsche Heide der Zukunft ist sinnvoll investiert. Es hat Signalkraft und steht für eine neue Denkweise im Umgang mit Müll. Im „mobilen Klassenzimmer“ dürften weitere Ideen entstehen. Irgendwann sprechen wir vielleicht tatsächlich nur noch von Rohstoffen. Schön wär's. Neue Projektleiterin für die Pohlsche Heide Die Entwicklung der Pohlschen Heide ist ein Projekt mit sehr vielen Facetten und Teilbereichen, die koordiniert werden müssen. Seit Anfang April laufen die Fäden bei Sarah Golcher zusammen. Die 41-Jährige ist die Nachfolgerin von Brit Feyen, die aus privaten Gründen Minden-Lübbecke wieder verlassen hatte. Seit August 2016 war Sarah Golcher in der Pressestelle des Kreises Minden-Lübbecke angestellt. Davor war sie mehr als zehn Jahre als freiberufliche Pädagogin und Moderatorin in der Projektarbeit tätig. „Eine Idee mit Partnern umsetzen, die Menschen in diesem Prozess mitnehmen und für ein Projekt begeistern – das macht viel Spaß“, sagt sie. Online-Workshop für Schüler Das zdi-Zentrum Minden Lübbecke bietet einen neuen Online-Workshop zum Thema „3D-Druck und Nachhaltigkeit“ für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 an. Der kostenlose Kurs am 25. und 26. Mai, jeweils 10 bis 15 Uhr, ist als Vorbereitung für die Entwicklung eines mobilen Klassenzimmers auf der Pohlschen Heide geplant. Die Teilnehmenden sind mit ihren Computern oder Smartphones von zu Hause aus digital über zwei Workshoptage im Onlinekurs verbunden. So können sie zusammenarbeiten, um kreative und nützliche Objekte für den 3D-Druck vorzubereiten, teilt das Zentrum mit. Die Schüler sammeln dabei nicht nur Technikwissen, sondern nehmen zukünftige berufliche Möglichkeiten in den Blick. Auch den Druckprozess können alle über eine Kamera im 3D-Drucker miterleben. Die fertigen Teile werden nach der erfolgreichen Produktion zugeschickt. Anmeldung unter Angabe des Namens und der Mail-Adresse an anmeldung@zukunft-ausbildung.org. Nähere Informationen zum zdi-Zentrum gibt es online unter www.zdi-minden-luebbecke.de.