Hille/Nettelstedt

10.000 neue Bäume werden im Wiehengebirge angepflanzt

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Auf der 3,6 Hektar großen Pflanzfläche im Wiehengebirge setzte das Pflanzteam die ersten 2.000 Rotbuchen in die Erde. 8.000 weitere Bäume folgen. Foto: privat - © CHE/Gauselmann
Auf der 3,6 Hektar großen Pflanzfläche im Wiehengebirge setzte das Pflanzteam die ersten 2.000 Rotbuchen in die Erde. 8.000 weitere Bäume folgen. Foto: privat (© CHE/Gauselmann)

Hille/Nettelstedt (mt). Im Wiehengebirge werden bis Ende April 10.000 Bäume gepflanzt. An der Nordseite wird eine 3,6 Hektar große Fläche aufgeforstet. Der Bereich ist durch diverse Stürme und den Borkenkäfer stark in Mitleidenschaft gezogen worden“, sagt Förster Peter Heidmeier im Zuge der Pflanzarbeiten.

Die Aufforstung ist teil einer deutschlandweiten Aktion, für die der Unternehmer Paul Gauselmann anlässlich seines 85. Geburtstages im letzten Jahr 85.000 Bäume gestiftet hatte. Das Ziel sei die Laubbäume in Zusammenarbeit mit dem Verein Trinkwasserwald zu pflanzen, damit neue Wälder mit hoher Diversität entstehen könnten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für den Auftakt der deutschlandweiten Aufforstungsaktion wurde die Fläche im Kreis Minden-Lübbecke ausgewählt. Bereits Ende März hatte ein Pflanzteam des Vereins mit dem Einsetzen der ersten Bäume begonnen. Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen infolge der Corona Maßnahmen dürfen aktuell nur maximal zwei Personen arbeiten, so dass die vorgesehene Gesamtanzahl von 10.000 Bäumen im Wiehengebirge voraussichtlich Ende April angepflanzt sein wird.

Die Auswahl der Pflanzen erfolge in enger Abstimmung mit dem Förster Peter Heidmeier, heißt es. „In dieser Woche wurden insgesamt 2.000 Rotbuchen in die Erde gebracht. Nach Ostern geht es je nach Wetterlage mit den Pflanzarbeiten weiterer Baumarten weiter.“

„Unsere Natur und das Weltklima haben eine erhebliche Schieflage bekommen“, erläutert Heiner Rupsch, Vorsitzender von Trinkwasserwald das Anliegen des gemeinnützigen Vereins. Hohe Temperaturen und ausbleibende Niederschläge in den vergangenen zwei Jahren hätten ökologisch eine gesellschaftsrelevante Dimension erreicht.

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Hille/Nettelstedt10.000 neue Bäume werden im Wiehengebirge angepflanztHille/Nettelstedt (mt). Im Wiehengebirge werden bis Ende April 10.000 Bäume gepflanzt. An der Nordseite wird eine 3,6 Hektar große Fläche aufgeforstet. Der Bereich ist durch diverse Stürme und den Borkenkäfer stark in Mitleidenschaft gezogen worden“, sagt Förster Peter Heidmeier im Zuge der Pflanzarbeiten. Die Aufforstung ist teil einer deutschlandweiten Aktion, für die der Unternehmer Paul Gauselmann anlässlich seines 85. Geburtstages im letzten Jahr 85.000 Bäume gestiftet hatte. Das Ziel sei die Laubbäume in Zusammenarbeit mit dem Verein Trinkwasserwald zu pflanzen, damit neue Wälder mit hoher Diversität entstehen könnten, heißt es in einer Pressemitteilung. Für den Auftakt der deutschlandweiten Aufforstungsaktion wurde die Fläche im Kreis Minden-Lübbecke ausgewählt. Bereits Ende März hatte ein Pflanzteam des Vereins mit dem Einsetzen der ersten Bäume begonnen. Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen infolge der Corona Maßnahmen dürfen aktuell nur maximal zwei Personen arbeiten, so dass die vorgesehene Gesamtanzahl von 10.000 Bäumen im Wiehengebirge voraussichtlich Ende April angepflanzt sein wird. Die Auswahl der Pflanzen erfolge in enger Abstimmung mit dem Förster Peter Heidmeier, heißt es. „In dieser Woche wurden insgesamt 2.000 Rotbuchen in die Erde gebracht. Nach Ostern geht es je nach Wetterlage mit den Pflanzarbeiten weiterer Baumarten weiter.“ „Unsere Natur und das Weltklima haben eine erhebliche Schieflage bekommen“, erläutert Heiner Rupsch, Vorsitzender von Trinkwasserwald das Anliegen des gemeinnützigen Vereins. Hohe Temperaturen und ausbleibende Niederschläge in den vergangenen zwei Jahren hätten ökologisch eine gesellschaftsrelevante Dimension erreicht.