Oberlübbe/Unterlübbe

SPD-Ortsverein Oberlübbe-Unterlübbe zeichnet Mitglieder aus

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Dieses Foto wurde noch vor der Corona-Krise aufgenommen. Es zeigt (von links) Jutta Buhre, Hans-Dieter Riechmann, die Jubilare Hans-Dieter Löffelmann, Herbert Scheffler, Hans-Wilhelm Postelt und die stellvertretende Kreisvorsitzende Jutta Buttler. - © Foto: privat
Dieses Foto wurde noch vor der Corona-Krise aufgenommen. Es zeigt (von links) Jutta Buhre, Hans-Dieter Riechmann, die Jubilare Hans-Dieter Löffelmann, Herbert Scheffler, Hans-Wilhelm Postelt und die stellvertretende Kreisvorsitzende Jutta Buttler. (© Foto: privat)

Hille-Oberlübbe/Unterlübbe (mt/sbo). Gerade noch vor dem Versammlungsverbot konnte der SPD-Ortsverein Oberlübbe-Unterlübbe seine Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Oberlübbe abhalten und vier langjährige Mitglieder ehren. Zusammen bringen es Hans-Dieter Löffelmann, Hans-Wilhelm Postelt, Herbert Scheffler und Werner Kaupmann auf 200 Mitgliedsjahre in der Partei.

Wegen der dringenden Anwesenheit in Berlin beziehungsweise Düsseldorf konnten Achim Post und die beiden heimischen Landtagsabgeordneten Christina Weng und Ernst-Wilhelm Rahe die Geehrten nicht selbst auszeichnen. Das übernahm die stellvertretende Kreisvorsitzende Jutta Buttler.

Die Rednerin fand nicht nur einfühlsame Worte für die zu ehrenden Mitglieder, sondern es gelang ihr auch, die besondere politische Stimmung herauszuarbeiten, die die damals 18-, 20- und 34-jährige Männer bewogen hat, in die SPD einzutreten.

Jutta Buttler erinnert an den Oktober 1969, als Willy Brandt Bundeskanzler einer sozialliberalen Koalition wurde und sich mit Egon Bahr das außenpolitische Konzept „Wandel durch Annäherung“ umsetzte, das eine Öffnung in Richtung Osten vorsah. In dieser Aufbruchstimmung habe es dann 1972 die notwendigen Neuwahlen gegeben: Die SPD wurde mit 45,8 Prozent stärkste Fraktion im Bundestag – das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Willy Brandt blieb Bundeskanzler und setzte die Versöhnung mit Polen fort. Historisch war der berühmte Kniefall vor dem Denkmal im Ghetto von Warschau.

Im Anschluss an die Laudatio überreichten die Ortsvorsitzende Jutta Buhre und Jutta Buttler Blumensträuße, Ehrenurkunden und Anstecknadeln der Partei. Werner Kaupmann konnte kurzfristig aus persönlichen Gründen die Gratulation nicht entgegennehmen. Dies werde bei einem Hausbesuch der Vorsitzenden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die Versammlung bestätigte Jutta Buhre als Vorsitzende sowie Friedrich Meyer und Hans-Dieter Riechmann als stellvertretende Vorsitzende einstimmig, ebenso wie Kassierer Rolf-Ulrich Rinne und Schriftführerin Elke Heintz. Für die Kreiswahlkreiskonferenz wurden Rainer Olbricht und Jutta Buhre einstimmig nominiert, für die Gemeindewahlkreiskonferenz Sarah-Louisa Kelle, Rainer Olbricht, Gerhard Ahrensmeier, Elke Heintz, Jutta Buhre, Hans-Dieter Riechmann und Rolf-Ulrich Rinne.

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Oberlübbe/UnterlübbeSPD-Ortsverein Oberlübbe-Unterlübbe zeichnet Mitglieder ausHille-Oberlübbe/Unterlübbe (mt/sbo). Gerade noch vor dem Versammlungsverbot konnte der SPD-Ortsverein Oberlübbe-Unterlübbe seine Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Oberlübbe abhalten und vier langjährige Mitglieder ehren. Zusammen bringen es Hans-Dieter Löffelmann, Hans-Wilhelm Postelt, Herbert Scheffler und Werner Kaupmann auf 200 Mitgliedsjahre in der Partei. Wegen der dringenden Anwesenheit in Berlin beziehungsweise Düsseldorf konnten Achim Post und die beiden heimischen Landtagsabgeordneten Christina Weng und Ernst-Wilhelm Rahe die Geehrten nicht selbst auszeichnen. Das übernahm die stellvertretende Kreisvorsitzende Jutta Buttler. Die Rednerin fand nicht nur einfühlsame Worte für die zu ehrenden Mitglieder, sondern es gelang ihr auch, die besondere politische Stimmung herauszuarbeiten, die die damals 18-, 20- und 34-jährige Männer bewogen hat, in die SPD einzutreten. Jutta Buttler erinnert an den Oktober 1969, als Willy Brandt Bundeskanzler einer sozialliberalen Koalition wurde und sich mit Egon Bahr das außenpolitische Konzept „Wandel durch Annäherung“ umsetzte, das eine Öffnung in Richtung Osten vorsah. In dieser Aufbruchstimmung habe es dann 1972 die notwendigen Neuwahlen gegeben: Die SPD wurde mit 45,8 Prozent stärkste Fraktion im Bundestag – das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Willy Brandt blieb Bundeskanzler und setzte die Versöhnung mit Polen fort. Historisch war der berühmte Kniefall vor dem Denkmal im Ghetto von Warschau. Im Anschluss an die Laudatio überreichten die Ortsvorsitzende Jutta Buhre und Jutta Buttler Blumensträuße, Ehrenurkunden und Anstecknadeln der Partei. Werner Kaupmann konnte kurzfristig aus persönlichen Gründen die Gratulation nicht entgegennehmen. Dies werde bei einem Hausbesuch der Vorsitzenden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die Versammlung bestätigte Jutta Buhre als Vorsitzende sowie Friedrich Meyer und Hans-Dieter Riechmann als stellvertretende Vorsitzende einstimmig, ebenso wie Kassierer Rolf-Ulrich Rinne und Schriftführerin Elke Heintz. Für die Kreiswahlkreiskonferenz wurden Rainer Olbricht und Jutta Buhre einstimmig nominiert, für die Gemeindewahlkreiskonferenz Sarah-Louisa Kelle, Rainer Olbricht, Gerhard Ahrensmeier, Elke Heintz, Jutta Buhre, Hans-Dieter Riechmann und Rolf-Ulrich Rinne.