Hille

Gemeinde Hille vergibt erstmals Heimatpreis

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Mögliche Preisträger können sich nicht bewerben, sondern müssen vorgeschlagen werden. - © Foto: MHKBG/privat
Mögliche Preisträger können sich nicht bewerben, sondern müssen vorgeschlagen werden. (© Foto: MHKBG/privat)

Hille (mt/sbo). Die Gemeinde Hille vergibt in diesem Jahr erstmals den vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Heimatpreis. Mit ihm werden ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise in der Gemeinde Hille um Heimat und Gemeinschaft verdient machen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Die Nachbarstädte Minden, Petershagen und Porta Westfalica haben bereits vorgelegt. Im September letzten Jahres hatte sich auch der Rat der Gemeinde Hille für die Vergabe eines solchen Preises ausgesprochen.

Von jedermann vorgeschlagen werden können den Angaben zufolge Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder örtliche Vereine.

Berücksichtigt würden begonnene, laufende oder bereits abgeschlossene Projekte zur Schaffung, Stärkung und zum Erhalt lokaler Identität und Gemeinschaft. Das Kulturgut muss – so steht es in den Regularien – im Mittelpunkt stehen und das Projekt nachhaltig und nachahmenswert sein. Weitere Kriterien seien die allgemeine Zugänglichkeit und keine Gewinnerzielungsabsicht, schreibt die Verwaltung.

Der Antragsvordruck steht auf der Internetseite der Gemeinde Hille unter www.hille.de/Leben&Lernen/Heimatförderung/Heimatpreis zur Verfügung. Prinzipiell liegen die Flyer auch im Foyer des Rathauses in der Ortschaft Hartum aus. Allerdings ist das Rathaus derzeit aufgrund der Corona-Entwicklung für Besucher geschlossen. Die Anträge können in der Zeit vom 15. April bis 31. Mai eingereicht werden.

Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Bei drei Platzierten werden 2.500 Euro für den ersten Platz, 1.500 Euro für den zweiten Platz und 1.000 Euro für den dritten Platz vergeben. Bei zwei Platzierten sind es 3.000 Euro und 2.000 Euro. Auch ein einziger Preisträger ist möglich. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury.

Die Gemeinde Hille befindet sich mit der Vergabe in guter Gesellschaft, denn mehr als 140 Städte und Kreise in NRW beteiligen sich bereits am Heimatpreis, mit dem örtliches Engagement gewürdigt wird. Das teilt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit. Die Landesregierung fördert das Projekt, indem es die Preisgelder ausschüttet – bis zum Jahr 2022 sollen insgesamt 150 Millionen Euro fließen, heißt es. Für die Gemeinde Hille beträgt die Fördersumme 5.000 Euro pro Jahr. Der Gemeinde selbst entstehen nur geringe Kosten – sie verpflichtet sich, die Preisverleihung auszurichten. Dafür sollen im Haushalt 2020 insgesamt 500 Euro berücksichtigt werden.

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HilleGemeinde Hille vergibt erstmals HeimatpreisHille (mt/sbo). Die Gemeinde Hille vergibt in diesem Jahr erstmals den vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Heimatpreis. Mit ihm werden ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise in der Gemeinde Hille um Heimat und Gemeinschaft verdient machen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Die Nachbarstädte Minden, Petershagen und Porta Westfalica haben bereits vorgelegt. Im September letzten Jahres hatte sich auch der Rat der Gemeinde Hille für die Vergabe eines solchen Preises ausgesprochen. Von jedermann vorgeschlagen werden können den Angaben zufolge Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder örtliche Vereine. Berücksichtigt würden begonnene, laufende oder bereits abgeschlossene Projekte zur Schaffung, Stärkung und zum Erhalt lokaler Identität und Gemeinschaft. Das Kulturgut muss – so steht es in den Regularien – im Mittelpunkt stehen und das Projekt nachhaltig und nachahmenswert sein. Weitere Kriterien seien die allgemeine Zugänglichkeit und keine Gewinnerzielungsabsicht, schreibt die Verwaltung. Der Antragsvordruck steht auf der Internetseite der Gemeinde Hille unter www.hille.de/Leben&Lernen/Heimatförderung/Heimatpreis zur Verfügung. Prinzipiell liegen die Flyer auch im Foyer des Rathauses in der Ortschaft Hartum aus. Allerdings ist das Rathaus derzeit aufgrund der Corona-Entwicklung für Besucher geschlossen. Die Anträge können in der Zeit vom 15. April bis 31. Mai eingereicht werden. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Bei drei Platzierten werden 2.500 Euro für den ersten Platz, 1.500 Euro für den zweiten Platz und 1.000 Euro für den dritten Platz vergeben. Bei zwei Platzierten sind es 3.000 Euro und 2.000 Euro. Auch ein einziger Preisträger ist möglich. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Die Gemeinde Hille befindet sich mit der Vergabe in guter Gesellschaft, denn mehr als 140 Städte und Kreise in NRW beteiligen sich bereits am Heimatpreis, mit dem örtliches Engagement gewürdigt wird. Das teilt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit. Die Landesregierung fördert das Projekt, indem es die Preisgelder ausschüttet – bis zum Jahr 2022 sollen insgesamt 150 Millionen Euro fließen, heißt es. Für die Gemeinde Hille beträgt die Fördersumme 5.000 Euro pro Jahr. Der Gemeinde selbst entstehen nur geringe Kosten – sie verpflichtet sich, die Preisverleihung auszurichten. Dafür sollen im Haushalt 2020 insgesamt 500 Euro berücksichtigt werden.