Hille

Gemeinde sucht Streitschlichter

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Hille (mt/cko). Die Gemeinde ist auf der Suche nach einer neuen Schiedsperson für den Schiedsamts-Bezirk I, der die Ortschaften Rothenuffeln, Oberlübbe und Unterlübbe umfasst.

Der Gang zur Schiedsperson kann private Streitigkeizen außergerichtlich beilegen. - © Foto: Wikipedia
Der Gang zur Schiedsperson kann private Streitigkeizen außergerichtlich beilegen. (© Foto: Wikipedia)

Der Gang zu einer Schiedsperson ist nicht immer vorgeschrieben, aber oft der schnellste Weg, um eine privatrechtliche Auseinandersetzung nicht vor Gericht, sondern unbürokratisch und kostensparend beizulegen. Dabei kann es sich um Hausfriedensbruch, Beleidigung, Verletzung des Briefgeheimnisses, leichte und fahrlässige Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung handeln oder um nachbarrechtliche Streitigkeiten an der Grundstücksgrenze.

Um nicht am Ende des Klageweges mit einem „erstrittenen“ Urteil vor einem Scherbenhaufen zu stehen, teilen viele Menschen die Auffassung, dass es besser ist, sich zu vertragen als zu klagen, schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Eine einvernehmliche und auf Dauer tragfähige Lösung fördert eine gute Nachbarschaft – und stellt somit ein Stück Lebensqualität dar.

Vor der Schiedsperson wird ausschließlich mündlich verhandelt. Sie nimmt sich Zeit und hört genau zu. Da die Schiedsperson in ihrem Amtsbezirk wohnt, kennt sie sich oftmals mit den örtlichen Gegebenheiten besser aus als das Amtsgericht. Eine Schiedssperson arbeitet ehrenamtlich, ist zwischen 30 und 70 Jahre alt und ihrer Persönlichkeit nach zur Streitschlichtung besonders befähigt, heißt es weiter. Sie wird vom Rat der Gemeinde Hille auf die Dauer von fünf Jahren gewählt und nach der Wahl von der Leitung des Amtsgerichts Minden bestätigt. Die Bewerber brauchen keine besonderen juristischen Vorkenntnisse zu haben, denn sie werden in regelmäßigen Fortbildungen geschult. Wer sich vorstellen kann, als Schiedsperson in der Gemeinde Hille tätig zu sein, kann sich an den Fachbereich Sicherheit und Ordnung unter Telefon (05 71) 40 44 228 oder per E-Mail unter d.hartmann@hille.de melden.

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HilleGemeinde sucht StreitschlichterHille (mt/cko). Die Gemeinde ist auf der Suche nach einer neuen Schiedsperson für den Schiedsamts-Bezirk I, der die Ortschaften Rothenuffeln, Oberlübbe und Unterlübbe umfasst. Der Gang zu einer Schiedsperson ist nicht immer vorgeschrieben, aber oft der schnellste Weg, um eine privatrechtliche Auseinandersetzung nicht vor Gericht, sondern unbürokratisch und kostensparend beizulegen. Dabei kann es sich um Hausfriedensbruch, Beleidigung, Verletzung des Briefgeheimnisses, leichte und fahrlässige Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung handeln oder um nachbarrechtliche Streitigkeiten an der Grundstücksgrenze. Um nicht am Ende des Klageweges mit einem „erstrittenen“ Urteil vor einem Scherbenhaufen zu stehen, teilen viele Menschen die Auffassung, dass es besser ist, sich zu vertragen als zu klagen, schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Eine einvernehmliche und auf Dauer tragfähige Lösung fördert eine gute Nachbarschaft – und stellt somit ein Stück Lebensqualität dar. Vor der Schiedsperson wird ausschließlich mündlich verhandelt. Sie nimmt sich Zeit und hört genau zu. Da die Schiedsperson in ihrem Amtsbezirk wohnt, kennt sie sich oftmals mit den örtlichen Gegebenheiten besser aus als das Amtsgericht. Eine Schiedssperson arbeitet ehrenamtlich, ist zwischen 30 und 70 Jahre alt und ihrer Persönlichkeit nach zur Streitschlichtung besonders befähigt, heißt es weiter. Sie wird vom Rat der Gemeinde Hille auf die Dauer von fünf Jahren gewählt und nach der Wahl von der Leitung des Amtsgerichts Minden bestätigt. Die Bewerber brauchen keine besonderen juristischen Vorkenntnisse zu haben, denn sie werden in regelmäßigen Fortbildungen geschult. Wer sich vorstellen kann, als Schiedsperson in der Gemeinde Hille tätig zu sein, kann sich an den Fachbereich Sicherheit und Ordnung unter Telefon (05 71) 40 44 228 oder per E-Mail unter d.hartmann@hille.de melden.