Suche nach Vermisstem geht nächste Woche weiter

Stefanie Dullweber

Berufstaucher der Feuerwehr haben am Donnerstag den Bergsee nach dem Vermissten abgesucht. MT- - © Foto: Lehn
Berufstaucher der Feuerwehr haben am Donnerstag den Bergsee nach dem Vermissten abgesucht. MT- (© Foto: Lehn)

Hille-Oberlübbe. Die Polizei setzt die Suche nach dem vermissten 74-Jährigen aus Oberlübbe fort. Das teilte Polizei-Pressesprecher Ralf Steinmeyer am Freitag gegenüber dem Mindener Tageblatt mit. Wann die Maßnahmen weitergehen, sei derzeit allerdings noch unklar. Die Ermittler würden sich noch abstimmen, für das Wochenende sei jedoch nichts geplant.

Fest steht hingegen, dass sich die Suche nach dem am vergangenen Donnerstag verschwundenen Mann weiterhin auf den Bergsee im Wiehengebirge konzentriert. Im See hatte die Polizei am vergangenen Wochenende einen Wanderstiefel des Vermissten gefunden. Außerdem fanden sie Rutschspuren an der 25 Meter hohen Abbruchkante über dem Wasser. Diese Spuren deuten darauf hin, dass der Mann in den See gestürzt ist. „Die Hinweise sind so stark, dass wir nicht von einer Theorie sprechen, sondern von einem Fakt“, sagte Steinmeyer. Die Polizei halte an ihren Überlegungen fest, dass der Vermisste sich in dem Gewässer befinde.

Ein am Donnerstag bei der Suche eingesetzter Leichenspürhund hatte an der Stelle im See angeschlagen, die unterhalb der 25 Meter hohen Abbruchkante liegt. Der betroffene Bereich wurde anschließend von Berufstauchern der Polizei Bochum abgesucht – ohne Ergebnis. Die Taucher hatten sich am Freitagmorgen auf dem Heimweg gemacht.

Bei der erneuten Suche in der nächsten Woche soll noch einmal die Tauchgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen mit ihrem Sonargerät zum Einsatz kommen. Die Taucher waren bereits am vergangenen Wochenende vor Ort, hatten jedoch keine Leiche im Wasser ausmachen können. „Die Situation unter Wasser ist durch den meterdicken Bodensatz, Felsen und Äste nicht einfach“, erklärt Steinmeyer warum die bisherigen Suchmaßnahmen möglicherweise ohne Ergebnis geblieben sind. Die Polizei prüfe derzeit ebenfalls, ob der Einsatz einer Drohne sinnvoll sei.

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Suche nach Vermisstem geht nächste Woche weiterStefanie DullweberHille-Oberlübbe. Die Polizei setzt die Suche nach dem vermissten 74-Jährigen aus Oberlübbe fort. Das teilte Polizei-Pressesprecher Ralf Steinmeyer am Freitag gegenüber dem Mindener Tageblatt mit. Wann die Maßnahmen weitergehen, sei derzeit allerdings noch unklar. Die Ermittler würden sich noch abstimmen, für das Wochenende sei jedoch nichts geplant. Fest steht hingegen, dass sich die Suche nach dem am vergangenen Donnerstag verschwundenen Mann weiterhin auf den Bergsee im Wiehengebirge konzentriert. Im See hatte die Polizei am vergangenen Wochenende einen Wanderstiefel des Vermissten gefunden. Außerdem fanden sie Rutschspuren an der 25 Meter hohen Abbruchkante über dem Wasser. Diese Spuren deuten darauf hin, dass der Mann in den See gestürzt ist. „Die Hinweise sind so stark, dass wir nicht von einer Theorie sprechen, sondern von einem Fakt“, sagte Steinmeyer. Die Polizei halte an ihren Überlegungen fest, dass der Vermisste sich in dem Gewässer befinde. Ein am Donnerstag bei der Suche eingesetzter Leichenspürhund hatte an der Stelle im See angeschlagen, die unterhalb der 25 Meter hohen Abbruchkante liegt. Der betroffene Bereich wurde anschließend von Berufstauchern der Polizei Bochum abgesucht – ohne Ergebnis. Die Taucher hatten sich am Freitagmorgen auf dem Heimweg gemacht. Bei der erneuten Suche in der nächsten Woche soll noch einmal die Tauchgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen mit ihrem Sonargerät zum Einsatz kommen. Die Taucher waren bereits am vergangenen Wochenende vor Ort, hatten jedoch keine Leiche im Wasser ausmachen können. „Die Situation unter Wasser ist durch den meterdicken Bodensatz, Felsen und Äste nicht einfach“, erklärt Steinmeyer warum die bisherigen Suchmaßnahmen möglicherweise ohne Ergebnis geblieben sind. Die Polizei prüfe derzeit ebenfalls, ob der Einsatz einer Drohne sinnvoll sei.