Hille

Update: 74-Jähriger aus Oberlübbe bleibt verschwunden - Suchaktion am Samstag erfolglos

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Die Feuerwehr sucht den Oberlübber Bergsee ab. - © Foto: Luis Rothe/Feuerwehr Hille
Die Feuerwehr sucht den Oberlübber Bergsee ab. (© Foto: Luis Rothe/Feuerwehr Hille)

Hille (mt/mre). Die Polizei hat ihre Suchaktion nach dem seit Donnerstag als vermisst gemeldeten 74-jährigen Mann aus Hille-Oberlübbe auch am Samstag fortgesetzt. Bis zum Abend fand sich jedoch kein Lebenszeichen von dem Mann. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen den Ermittlern nicht vor. Wie Polizei-Pressesprecher Ralf Steinmeyer mitteilt, seien Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Allerdings hätten sie nicht zum Erfolg geführt. „Es ist wichtig, dass die Menschen weiterhin die Augen offen halten", betont Steinmeyer.

Am Samstag war auch die Hiller Feuerwehr sowie eine Tauchergruppe der Feuerwehr Petershagen im Einsatz. Die Tauchergruppe hat den Oberlübber Bergsee mit einem Sonar-Gerät, das Umrisse im Wasser erkennen kann, abgesucht. Der Einsatz stellte die Feuerwehr vor große Herausforderungen. „Teilweise mussten wir den Weg erst freischneiden, damit die Fahrzeuge das Gebiet erreichen konnten", sagte Luis Rothe, Pressesprecher der Feuerwehr Hille. Außerdem sei es dort sehr matschig und das Gelände abfallend gewesen. Einsatzleiter der Feuerwehr war am Samstag Sascha Riepe. Unterstützung gab es außerdem von der Berufsfeuerwehr Minden.

In Oberlübbe läuft eine Suchaktion nach einem 74-Jährigen. Fotos: Luis Rothe/ Feuerwehr Hille
In Oberlübbe läuft eine Suchaktion nach einem 74-Jährigen. Fotos: Luis Rothe/ Feuerwehr Hille

Teile einer Hundertschaft suchten außerdem noch einen Bereich ab, der am Freitag aufgrund der Dunkelheit nicht mehr durchsucht werden konnte. „Hinweise auf ein Gewaltverbrechen oder einen Suizid gibt es nicht", sagte Thomas Rau von der Kriminalpolizei Minden. Laut Polizeiinformationen konzentrierte sich die Suche am Freitag in erster Linie auf das Wiehengebierge. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Bochum, Essen und Bielefeld durchkämmten dabei abschnittsweise große Teile des Waldgebietes. Unterstützt wurden die Beamten dabei zeitweise durch die Besatzung eines Polizeihubschraubers. Im Laufe der Aktion kamen auch noch zwei Rettungshundestaffeln zum Einsatz.

In Oberlübbe läuft eine Suchaktion nach einem 74-Jährigen. Fotos: Luis Rothe/ Feuerwehr Hille
In Oberlübbe läuft eine Suchaktion nach einem 74-Jährigen. Fotos: Luis Rothe/ Feuerwehr Hille

Der Senior verließ am Donnerstag gegen 13 Uhr sein Zuhause für einen Spaziergang, kehrte jedoch bis zum späten Nachmittag nicht zurück. Die Polizei nahm die Suche nach dem Vermissten auf. Mehrere Streifenwagen, ein Polizeihubschrauber aus Dortmund sowie ein Personensuchhund waren im Einsatz. Die Suche konzentrierte sich auf die Umgebung des am Rande des Wiehengebierges gelegenen Wohnhauses einschließlich des Waldgebietes. Die mehrstündige Suche wurde gegen Mitternacht zunächst eingestellt. Freitagmorgen hat die Polizei die Suche wieder aufgenommen.

Ein 74-jähriger Mann aus Oberlübbe wird vermisst. - © Foto: pr
Ein 74-jähriger Mann aus Oberlübbe wird vermisst. (© Foto: pr)

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche. Der Mann ist 1,75 Meter groß, von schlanker Statur und hat kurze graue Haare. Er trägt eine braune Hose, einen grünen Parka sowie Wanderschuhe. Hinweise nimmt die Polizei unter (0571) 8866-0 entgegen.

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HilleUpdate: 74-Jähriger aus Oberlübbe bleibt verschwunden - Suchaktion am Samstag erfolglosHille (mt/mre). Die Polizei hat ihre Suchaktion nach dem seit Donnerstag als vermisst gemeldeten 74-jährigen Mann aus Hille-Oberlübbe auch am Samstag fortgesetzt. Bis zum Abend fand sich jedoch kein Lebenszeichen von dem Mann. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen den Ermittlern nicht vor. Wie Polizei-Pressesprecher Ralf Steinmeyer mitteilt, seien Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Allerdings hätten sie nicht zum Erfolg geführt. „Es ist wichtig, dass die Menschen weiterhin die Augen offen halten", betont Steinmeyer. Am Samstag war auch die Hiller Feuerwehr sowie eine Tauchergruppe der Feuerwehr Petershagen im Einsatz. Die Tauchergruppe hat den Oberlübber Bergsee mit einem Sonar-Gerät, das Umrisse im Wasser erkennen kann, abgesucht. Der Einsatz stellte die Feuerwehr vor große Herausforderungen. „Teilweise mussten wir den Weg erst freischneiden, damit die Fahrzeuge das Gebiet erreichen konnten", sagte Luis Rothe, Pressesprecher der Feuerwehr Hille. Außerdem sei es dort sehr matschig und das Gelände abfallend gewesen. Einsatzleiter der Feuerwehr war am Samstag Sascha Riepe. Unterstützung gab es außerdem von der Berufsfeuerwehr Minden. Teile einer Hundertschaft suchten außerdem noch einen Bereich ab, der am Freitag aufgrund der Dunkelheit nicht mehr durchsucht werden konnte. „Hinweise auf ein Gewaltverbrechen oder einen Suizid gibt es nicht", sagte Thomas Rau von der Kriminalpolizei Minden. Laut Polizeiinformationen konzentrierte sich die Suche am Freitag in erster Linie auf das Wiehengebierge. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Bochum, Essen und Bielefeld durchkämmten dabei abschnittsweise große Teile des Waldgebietes. Unterstützt wurden die Beamten dabei zeitweise durch die Besatzung eines Polizeihubschraubers. Im Laufe der Aktion kamen auch noch zwei Rettungshundestaffeln zum Einsatz. Der Senior verließ am Donnerstag gegen 13 Uhr sein Zuhause für einen Spaziergang, kehrte jedoch bis zum späten Nachmittag nicht zurück. Die Polizei nahm die Suche nach dem Vermissten auf. Mehrere Streifenwagen, ein Polizeihubschrauber aus Dortmund sowie ein Personensuchhund waren im Einsatz. Die Suche konzentrierte sich auf die Umgebung des am Rande des Wiehengebierges gelegenen Wohnhauses einschließlich des Waldgebietes. Die mehrstündige Suche wurde gegen Mitternacht zunächst eingestellt. Freitagmorgen hat die Polizei die Suche wieder aufgenommen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche. Der Mann ist 1,75 Meter groß, von schlanker Statur und hat kurze graue Haare. Er trägt eine braune Hose, einen grünen Parka sowie Wanderschuhe. Hinweise nimmt die Polizei unter (0571) 8866-0 entgegen.