Im Shuttlebus zum Musical: Chor aus Hille tritt nicht in Minden, sondern in Halle auf Stefanie Dullweber Hille-Holzhausen. Als Johanna Gartmann die Nachricht erreicht, dass die Kampa Halle zum Jahresende dicht gemacht wird, ist die Vorfreude auf das Chormusical „Marin Luther King“ erstmal dahin. Die Leiterin des Chores „Feel go(o)d“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hartum-Holzhausen ist mit rund 30 Sängerinnen und Sängern Teil der großen Inszenierung mit insgesamt rund 1.000 Musikern aus der Region. Alle Gruppen üben separat, um dann am Ende einen großen Gemeinschaftschor zu bilden. Die Aufführung, die am 22. Februar stattfindet, wird von Minden nach Halle ins Gerry Weber Stadion verlegt – ein großer logistischer Aufwand. Schließlich müssen alle Sänger mit Shuttlebussen dorthin gefahren werden und die Tickets müssen umgetauscht oder ganz erstattet werden. Aber Johanna Gartmann weiß bei allen widrigen Umständen auch, dass sich die Strapazen am Ende lohnen werden. „Die Freude kommt, wenn wir mit so vielen Leuten auf der Bühne stehen. Das ist ein mega Erlebnis.“ Und im Gerry Weber Stadion könnten – im Gegensatz zur Kampa Halle – mehr als 10.000 Zuschauer das Musical erleben. Die Sänger aus der Gemeinde Hille haben bereits an dem Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ und dem Chormusical „Amazing Grace“ teilgenommen. Beide Veranstaltungen in der Kampa Halle seien laut Johanna Gartmann jedoch recht ähnlich gewesen. Was sie und ihren Chor von der aktuellen Produktion überzeugt habe, seien die zahlreichen Gospelsongs – sehr passend, denn „Feel go(o)d“ ist in erster Linie ein Gospelchor. Zudem sei die Geschichte sehr interessant. Das Musical beginnt mit dem einschneidenden Erlebnis der Afroamerikanerin Rosa aus Alabama, die sich weigert, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen zu räumen und dafür am 1. Dezember 1955 festgenommen wird. Ihr Gemeindepfarrer Martin Luther King und eine Bürgerinitiative organisiert den ersten Kundenboykott der jüngeren US-Geschichte – den Anfang vom Ende der Apartheid in Amerika. Das Musical „Ein Traum verändert die Welt“ thematisiert das Leben, die Wirkung und die Aktualität des Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers. Johanna Gartmann bezeichnet das Einüben der Stücke als eine „machbare Aufgabe“. Eine Hauptprobe mit allen Akteuren fand bereits im September in der Stadthalle in Lübbecke statt, eine weitere Proben ist Mitte Februar – parallel in Minden und Halle. Der Chor aus Hille probt zudem einmal die Woche im Gemeindehaus in Holzhausen II. Das Musical umfasst 22 Stücke. „Aber nicht alle werden auch von allen gesungen“, sagt Johanna Gartmann und erklärt, dass es feste Solisten und auch ein kleines Ensemble gibt, das bei allen Aufführungen in insgesamt elf Städten dabei sind. Zudem seien Lieder wie „We Shall Overcome“ und „Go Down Moses“ dem Chor ohnehin bekannt. Ein Stück in lateinischer Sprache sei jedoch sehr anspruchsvoll. „Das müssen wir noch ein bisschen üben“, sagt Johanna Gartmann, die den Chor seit 2006 leitet. Was sie besonders freut, ist, dass auch viele Jugendliche an dem Musical teilnehmen. Und auch einige Sänger, die nicht bei „Feel go(o)d“singen, haben sich für das Projekt dem Chor angeschlossen. „Vielleicht bleibt ja der ein oder andere dabei“, hofft Johanna Gartmann. Das Mindener Tageblatt verlost drei Mal zwei Karten: Das Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ thematisiert das Leben, die Wirkung und die Aktualität des Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers. Im Januar ist die Tournee durch dreizehn Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet. Rund 15.000 Sänger proben zurzeit die Gospel- und Popsongs, die sie zusammen mit professionellen Musicalsolisten und Big-Band in großen Arenen aufführen. Am 22. Februar ist das Werk von Andreas Malessa, Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken im Gerry Weber Stadion in Halle mit mehr als 1.000 Sängern aus der Region zu sehen und zu hören. Veranstalter der Aufführung in Halle ist die Stiftung Creative Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, den Evangelischen Kirchenkreisen Halle, Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland. Weitere Aufführungen sind unter anderem am 1. Februar in Münster und am 15. Februar in Hannover. Weitere Informationen unter www.king-musical.de. Das MT verlost für die Aufführung in Halle drei mal zwei Karten. Wer Tickets gewinnen möchte, sollte heute zwischen 6 und 18 Uhr das Aktionstelefon (0 13 78) 60 60 60 anrufen. Ein Anruf aus dem Festnetz kostet 50 Cent. Mobilfunkpreise können höher sein. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

Im Shuttlebus zum Musical: Chor aus Hille tritt nicht in Minden, sondern in Halle auf

Einmal in der Woche probt Johanna Gartmann mit ihrem Chor für den Auftritt im Februar. MT- © Foto: S. Dullweber

Hille-Holzhausen. Als Johanna Gartmann die Nachricht erreicht, dass die Kampa Halle zum Jahresende dicht gemacht wird, ist die Vorfreude auf das Chormusical „Marin Luther King“ erstmal dahin. Die Leiterin des Chores „Feel go(o)d“ der Evangelischen Kirchengemeinde Hartum-Holzhausen ist mit rund 30 Sängerinnen und Sängern Teil der großen Inszenierung mit insgesamt rund 1.000 Musikern aus der Region. Alle Gruppen üben separat, um dann am Ende einen großen Gemeinschaftschor zu bilden.

Die Aufführung, die am 22. Februar stattfindet, wird von Minden nach Halle ins Gerry Weber Stadion verlegt – ein großer logistischer Aufwand. Schließlich müssen alle Sänger mit Shuttlebussen dorthin gefahren werden und die Tickets müssen umgetauscht oder ganz erstattet werden. Aber Johanna Gartmann weiß bei allen widrigen Umständen auch, dass sich die Strapazen am Ende lohnen werden. „Die Freude kommt, wenn wir mit so vielen Leuten auf der Bühne stehen. Das ist ein mega Erlebnis.“ Und im Gerry Weber Stadion könnten – im Gegensatz zur Kampa Halle – mehr als 10.000 Zuschauer das Musical erleben.

Die Sänger aus der Gemeinde Hille haben bereits an dem Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ und dem Chormusical „Amazing Grace“ teilgenommen. Beide Veranstaltungen in der Kampa Halle seien laut Johanna Gartmann jedoch recht ähnlich gewesen. Was sie und ihren Chor von der aktuellen Produktion überzeugt habe, seien die zahlreichen Gospelsongs – sehr passend, denn „Feel go(o)d“ ist in erster Linie ein Gospelchor. Zudem sei die Geschichte sehr interessant.

Das Musical beginnt mit dem einschneidenden Erlebnis der Afroamerikanerin Rosa aus Alabama, die sich weigert, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen zu räumen und dafür am 1. Dezember 1955 festgenommen wird. Ihr Gemeindepfarrer Martin Luther King und eine Bürgerinitiative organisiert den ersten Kundenboykott der jüngeren US-Geschichte – den Anfang vom Ende der Apartheid in Amerika. Das Musical „Ein Traum verändert die Welt“ thematisiert das Leben, die Wirkung und die Aktualität des Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers.

Johanna Gartmann bezeichnet das Einüben der Stücke als eine „machbare Aufgabe“. Eine Hauptprobe mit allen Akteuren fand bereits im September in der Stadthalle in Lübbecke statt, eine weitere Proben ist Mitte Februar – parallel in Minden und Halle. Der Chor aus Hille probt zudem einmal die Woche im Gemeindehaus in Holzhausen II. Das Musical umfasst 22 Stücke. „Aber nicht alle werden auch von allen gesungen“, sagt Johanna Gartmann und erklärt, dass es feste Solisten und auch ein kleines Ensemble gibt, das bei allen Aufführungen in insgesamt elf Städten dabei sind. Zudem seien Lieder wie „We Shall Overcome“ und „Go Down Moses“ dem Chor ohnehin bekannt. Ein Stück in lateinischer Sprache sei jedoch sehr anspruchsvoll. „Das müssen wir noch ein bisschen üben“, sagt Johanna Gartmann, die den Chor seit 2006 leitet.

Was sie besonders freut, ist, dass auch viele Jugendliche an dem Musical teilnehmen. Und auch einige Sänger, die nicht bei „Feel go(o)d“singen, haben sich für das Projekt dem Chor angeschlossen. „Vielleicht bleibt ja der ein oder andere dabei“, hofft Johanna Gartmann.

Das Mindener Tageblatt verlost drei Mal zwei Karten:

Das Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ thematisiert das Leben, die Wirkung und die Aktualität des Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers.

Im Januar ist die Tournee durch dreizehn Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet. Rund 15.000 Sänger proben zurzeit die Gospel- und Popsongs, die sie zusammen mit professionellen Musicalsolisten und Big-Band in großen Arenen aufführen. Am 22. Februar ist das Werk von Andreas Malessa, Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken im Gerry Weber Stadion in Halle mit mehr als 1.000 Sängern aus der Region zu sehen und zu hören.

Veranstalter der Aufführung in Halle ist die Stiftung Creative Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, den Evangelischen Kirchenkreisen Halle, Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland.

Weitere Aufführungen sind unter anderem am 1. Februar in Münster und am 15. Februar in Hannover. Weitere Informationen unter www.king-musical.de.

Das MT verlost für die Aufführung in Halle drei mal zwei Karten. Wer Tickets gewinnen möchte, sollte heute zwischen 6 und 18 Uhr das Aktionstelefon (0 13 78) 60 60 60 anrufen. Ein Anruf aus dem Festnetz kostet 50 Cent. Mobilfunkpreise können höher sein. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

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