Mehr Platz für den Ganztag: Architekt stellt die Umbaupläne für die Grundschule Oberlübbe vor Stefanie Dullweber Hille-Oberlübbe (mt). „Wir haben momentan sehr beengte Verhältnisse im Ganztag“, sagt Stefan Grotthaus, Leiter der Grundschule Oberlübbe, während er Politiker und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung durch die kleinen, verwinkelten Räume im Kellergeschoss führt. Der Bildungsausschuss war in dieser Woche in der Einrichtung zu Gast, um sich vor Ort ein Bild von dem zu machen, was sich in naher Zukunft ändern soll. Die Schule soll saniert und um einen Anbau erweitert werden. Die Planungen sind Teil des Konzeptes, bei dem es um das gemeinsame Lernen – Stichwort Inklusion – geht. Heißt: Kinder mit und ohne Behinderung oder besonderen Förderbedarf werden gemeinsam unterrichtet. Alle Schulen in Trägerschaft der Gemeinde Hille wurden auf ihren Raum- und Sanierungsbedarf hin untersucht – denn Förderung braucht Platz. Nach der Umsetzung in Hille und Nordhemmern sind jetzt die beiden Standorte An der Bergkante – die Grundschulen in Oberlübbe und Rothenuffeln – an der Reihe. Weil Rothenuffeln für eine Erweiterung laut der Bestandsaufnahme nicht in Frage kommt, soll in Oberlübbe angebaut werden. Die konkreten Pläne stellte Architekt Jörg Halstenberg vom Architekturstudio pm in Minden vor. Die Raumgestaltung sieht vor, dass jeweils ein Differenzierungsraum für zwei Klassen zur Verfügung steht – das werde mit dem Anbau, laut Halstenberg, sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss realisiert. Außerdem braucht der Verwaltungsbereich mehr Platz, aus diesem Grund werden das Lehrerzimmer, das Sekretariat und das Schulleiterbüro im Bestand vergrößert – ein Teil des Flures muss dafür weichen. Auch die sanitären Anlagen werden saniert und behindertengerecht ausgestattet. Ein besonderes Augenmerk legt der Planer auf den Bereich des Offenen Ganztags – denn hier müsse dringend das Platzproblem gelöst werden, heißt es. In den Räumen, die ursprünglich für 25 Kinder konzipiert waren, werden aktuell zwischen 70 und 90 Kinder im Offenen Ganztag und der Randstunde betreut. Die Betreuungsquote liegt im aktuellen Schuljahr bezogen auf die Gesamtzahl der Schüler bei knapp 38 Prozent. „Mit 3,19 Quadratmeter je Schüler verfügt der Standort Oberlübbe über den schlechtesten Wert aller Standorte in der Gemeinde“, heißt es in der Bestandsaufnahme der Gemeindeverwaltung. Als möglichen Zeitraum für den An- und Umbau nannte Halstenberg eine Bauzeit von zwei Jahren. Die Sanierung der Grundschule in Rothenuffeln wäre dann im Anschluss an der Reihe. Die endgültige Beschlussfassung für die Baumaßnahme soll im Zuge der Haushaltsberatungen für 2020 erfolgen.

Mehr Platz für den Ganztag: Architekt stellt die Umbaupläne für die Grundschule Oberlübbe vor

Hille-Oberlübbe (mt). „Wir haben momentan sehr beengte Verhältnisse im Ganztag“, sagt Stefan Grotthaus, Leiter der Grundschule Oberlübbe, während er Politiker und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung durch die kleinen, verwinkelten Räume im Kellergeschoss führt. Der Bildungsausschuss war in dieser Woche in der Einrichtung zu Gast, um sich vor Ort ein Bild von dem zu machen, was sich in naher Zukunft ändern soll. Die Schule soll saniert und um einen Anbau erweitert werden.

Weil der Bereich der Verwaltung zu klein ist, werden die Räume vergrößert. MT-Fotos: Stefanie Dullweber
Weil der Bereich der Verwaltung zu klein ist, werden die Räume vergrößert. MT-Fotos: Stefanie Dullweber

Die Planungen sind Teil des Konzeptes, bei dem es um das gemeinsame Lernen – Stichwort Inklusion – geht. Heißt: Kinder mit und ohne Behinderung oder besonderen Förderbedarf werden gemeinsam unterrichtet. Alle Schulen in Trägerschaft der Gemeinde Hille wurden auf ihren Raum- und Sanierungsbedarf hin untersucht – denn Förderung braucht Platz.

Der Flur wird verkleinert, der neu gewonnene Raum kommt dem unter anderem dem Lehrerzimmer zugute.
Der Flur wird verkleinert, der neu gewonnene Raum kommt dem unter anderem dem Lehrerzimmer zugute.

Nach der Umsetzung in Hille und Nordhemmern sind jetzt die beiden Standorte An der Bergkante – die Grundschulen in Oberlübbe und Rothenuffeln – an der Reihe. Weil Rothenuffeln für eine Erweiterung laut der Bestandsaufnahme nicht in Frage kommt, soll in Oberlübbe angebaut werden. Die konkreten Pläne stellte Architekt Jörg Halstenberg vom Architekturstudio pm in Minden vor.

Die Raumgestaltung sieht vor, dass jeweils ein Differenzierungsraum für zwei Klassen zur Verfügung steht – das werde mit dem Anbau, laut Halstenberg, sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss realisiert. Außerdem braucht der Verwaltungsbereich mehr Platz, aus diesem Grund werden das Lehrerzimmer, das Sekretariat und das Schulleiterbüro im Bestand vergrößert – ein Teil des Flures muss dafür weichen. Auch die sanitären Anlagen werden saniert und behindertengerecht ausgestattet.

Ein besonderes Augenmerk legt der Planer auf den Bereich des Offenen Ganztags – denn hier müsse dringend das Platzproblem gelöst werden, heißt es. In den Räumen, die ursprünglich für 25 Kinder konzipiert waren, werden aktuell zwischen 70 und 90 Kinder im Offenen Ganztag und der Randstunde betreut. Die Betreuungsquote liegt im aktuellen Schuljahr bezogen auf die Gesamtzahl der Schüler bei knapp 38 Prozent. „Mit 3,19 Quadratmeter je Schüler verfügt der Standort Oberlübbe über den schlechtesten Wert aller Standorte in der Gemeinde“, heißt es in der Bestandsaufnahme der Gemeindeverwaltung.

Als möglichen Zeitraum für den An- und Umbau nannte Halstenberg eine Bauzeit von zwei Jahren. Die Sanierung der Grundschule in Rothenuffeln wäre dann im Anschluss an der Reihe. Die endgültige Beschlussfassung für die Baumaßnahme soll im Zuge der Haushaltsberatungen für 2020 erfolgen.

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