Hille

Lichterkette in Hille: Landwirte kündigen für heute weitere Proteste an

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(© Foto: Alex Lehn)

Hille (mt/sbo). Mit einer Lichterkette aus Feuerschalen und Schleppern vom Mindener bis ins Lübbecker Land sowie diversen Mahnfeuern wollen die Landwirte aus dem Mühlenkreis am Samstag, 7. Dezember, bundesweit leuchtende Zeichen setzen. Die Feuer sind im Zuge der Demonstrationen der Landwirte der nächste Schritt, um die Öffentlichkeit und Politik auf ihre Existenzängste aufmerksam zu machen. Der Anstoß zu der landesweiten Mahnfeueraktion kommt von der Bewegung „Land schafft Verbindung“. Der Schwerpunkt im Kreis Minden-Lübbecke ist in Hille.

Bis zu 30 Feuerkörbe werden zwischen 17 und 18.30 Uhr von der Lübbecker Straße über den Petershäger Weg, die Mindener Straße bis nach Frotheim-Isenstedt brennen. Neben den Feuerschalen wird jeweils ein Schlepper als Symbol der Landwirtschaft stehen. Sie wollten friedlich auf die Belange der Landwirtschaft aufmerksam machen, heißt es. „Das Bild soll sich einfügen in die besinnliche Weihnachtszeit und zum Nachdenken anregen“, so Jan Weber aus Hahlen. „Wir wollen still in Erinnerung rufen, warum wir hier bei uns in Deutschland, in Minden-Lübbecke eine heimische Landwirtschaft brauchen, warum wir wichtig sind. Wenn es uns nicht mehr gibt, ist es zu spät.“ Anschließend ab 19 Uhr besuchen die Landwirte den Hiller Weihnachtsmarkt. Unter dem Motto redet mit uns, nicht über uns“ wollen sie insbesondere mit den Verbrauchern ins Gespräch kommen.

Foto: pr - © unknown
Foto: pr (© unknown)

Zudem werden Mahnfeuer ab 17 Uhr wie in Dielingen-Drohne „Auf dem Klei“ und in der Altgemeinde Espelkamp an der Bremer Straße leuchten. „Vier bis fünf Trecker und etwa 30 Personen werden dabei sein“, sagt Marko Keltz, Junglandwirt aus der Altgemeinde Espelkamp.

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HilleLichterkette in Hille: Landwirte kündigen für heute weitere Proteste anHille (mt/sbo). Mit einer Lichterkette aus Feuerschalen und Schleppern vom Mindener bis ins Lübbecker Land sowie diversen Mahnfeuern wollen die Landwirte aus dem Mühlenkreis am Samstag, 7. Dezember, bundesweit leuchtende Zeichen setzen. Die Feuer sind im Zuge der Demonstrationen der Landwirte der nächste Schritt, um die Öffentlichkeit und Politik auf ihre Existenzängste aufmerksam zu machen. Der Anstoß zu der landesweiten Mahnfeueraktion kommt von der Bewegung „Land schafft Verbindung“. Der Schwerpunkt im Kreis Minden-Lübbecke ist in Hille. Bis zu 30 Feuerkörbe werden zwischen 17 und 18.30 Uhr von der Lübbecker Straße über den Petershäger Weg, die Mindener Straße bis nach Frotheim-Isenstedt brennen. Neben den Feuerschalen wird jeweils ein Schlepper als Symbol der Landwirtschaft stehen. Sie wollten friedlich auf die Belange der Landwirtschaft aufmerksam machen, heißt es. „Das Bild soll sich einfügen in die besinnliche Weihnachtszeit und zum Nachdenken anregen“, so Jan Weber aus Hahlen. „Wir wollen still in Erinnerung rufen, warum wir hier bei uns in Deutschland, in Minden-Lübbecke eine heimische Landwirtschaft brauchen, warum wir wichtig sind. Wenn es uns nicht mehr gibt, ist es zu spät.“ Anschließend ab 19 Uhr besuchen die Landwirte den Hiller Weihnachtsmarkt. Unter dem Motto redet mit uns, nicht über uns“ wollen sie insbesondere mit den Verbrauchern ins Gespräch kommen. Zudem werden Mahnfeuer ab 17 Uhr wie in Dielingen-Drohne „Auf dem Klei“ und in der Altgemeinde Espelkamp an der Bremer Straße leuchten. „Vier bis fünf Trecker und etwa 30 Personen werden dabei sein“, sagt Marko Keltz, Junglandwirt aus der Altgemeinde Espelkamp.