Hartum

Gedenken an den Mauerfall: Chor „Feel Go(o)d“ erfreut mit abwechslungsreichem Programm in der Hartumer Kirche

Rolf Graff

Mit Gospelsongs begeisterte der Chor „Feel Go(o)d“ in der Hartumer Kirche. - © Foto: Rolf Graff
Mit Gospelsongs begeisterte der Chor „Feel Go(o)d“ in der Hartumer Kirche. (© Foto: Rolf Graff)

Hille-Hartum (rgr). Schön war es, als der Chor „Feel Go(o)d“ im letzten Jahr das Konzert in der Hartumer Kirche gemeinsam mit dem Chor „Efungelium“ gestaltete. Diesmal war alles wieder beim Alten und der Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Hartum-Holzhausen gab sein Jahreskonzert allein. Wie gewohnt wurde es eng in der Hartumer Kirche.

Überschrieben war die Veranstaltung im Gedenken an den Fall der Mauer vor 30 Jahren mit „Stand up, clap your hand. We are singing for a world of peace“. Einige der Lieder finden sich schon seit einiger Zeit im Repertoire des Chores, der wie eine verschworene Gemeinschaft wirkt, und haben sich bewährt. Immer sind aber auch neue Titel dabei, die der Chor in seinen wöchentlichen Proben und bei einem Proben-Wochenende am Alfsee gemeinsam mit Chorleiterin Johanna Gartmann erarbeitet hat. Sie feiern dann an so einem Abend Premiere, bereichern aber auch die Auftritte bei anderen Veranstaltungen oder Gottesdiensten.

In schöner Vierstimmigkeit präsentierte Feel Go(o)d Gospel-Songs ganz verschiedener Prägung. Mit „Clap your Hands“ begann das Programm schwungvoll und Songs zum Mitklatschen gab es einige, was viele Zuschauer auch gern nutzten. „Lord of the Dance“ ist ein irischer Song, der allegorisch das Evangelium erzählt. Auf ihn folgte mit „Oh when the Saints go marching in“ einer der bekanntesten klassischen Gospels in modernem Gewand und der Song, „Joyful Voices“ von Ralf Grössler, dessen Text wie die Werbung zum Mitsingen in einem Gospelchor klingt und der auch das Motto des Abends „Stand up, clap your hand. We are singing for a world of peace“ enthält, gehörte zu den schwungvollsten Titeln des Abends, der dem Chor sichtbar ebenso viel Spaß machte wie dem Publikum. Ohne „Oh happy Day“, bei dem Johanna Gartmann die Solostimme sang, wäre das Konzert nicht vollständig gewesen und mit „We are marching“ und „Shosholoza“ folgten zwei rhythmische Songs aus Südafrika, mit viel Bewegung präsentiert. „Ich trau auf dich“ war das einzige deutsche Lied. Von Joakim Arenius stammt „Now“ und von Hans-Christian Jochimsen stammen „We will stay“ und „Let us stand together Hand in Hand“, einige von mehreren skandinavischen Gospel-Titeln und Jim Papoulis aus New Yourk schrieb „Give us hope“. Mit „Put your Hand in the Hand“ und „Jesus be a Fence“, zwei bekannten Gospel-Hits, denen eine irisches Segenslied folgte, endete das Programm. Zwischen den Songs lasen einige Chormitglieder drei bewegende kleine Geschichten.

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

HartumGedenken an den Mauerfall: Chor „Feel Go(o)d“ erfreut mit abwechslungsreichem Programm in der Hartumer KircheRolf GraffHille-Hartum (rgr). Schön war es, als der Chor „Feel Go(o)d“ im letzten Jahr das Konzert in der Hartumer Kirche gemeinsam mit dem Chor „Efungelium“ gestaltete. Diesmal war alles wieder beim Alten und der Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Hartum-Holzhausen gab sein Jahreskonzert allein. Wie gewohnt wurde es eng in der Hartumer Kirche. Überschrieben war die Veranstaltung im Gedenken an den Fall der Mauer vor 30 Jahren mit „Stand up, clap your hand. We are singing for a world of peace“. Einige der Lieder finden sich schon seit einiger Zeit im Repertoire des Chores, der wie eine verschworene Gemeinschaft wirkt, und haben sich bewährt. Immer sind aber auch neue Titel dabei, die der Chor in seinen wöchentlichen Proben und bei einem Proben-Wochenende am Alfsee gemeinsam mit Chorleiterin Johanna Gartmann erarbeitet hat. Sie feiern dann an so einem Abend Premiere, bereichern aber auch die Auftritte bei anderen Veranstaltungen oder Gottesdiensten. In schöner Vierstimmigkeit präsentierte Feel Go(o)d Gospel-Songs ganz verschiedener Prägung. Mit „Clap your Hands“ begann das Programm schwungvoll und Songs zum Mitklatschen gab es einige, was viele Zuschauer auch gern nutzten. „Lord of the Dance“ ist ein irischer Song, der allegorisch das Evangelium erzählt. Auf ihn folgte mit „Oh when the Saints go marching in“ einer der bekanntesten klassischen Gospels in modernem Gewand und der Song, „Joyful Voices“ von Ralf Grössler, dessen Text wie die Werbung zum Mitsingen in einem Gospelchor klingt und der auch das Motto des Abends „Stand up, clap your hand. We are singing for a world of peace“ enthält, gehörte zu den schwungvollsten Titeln des Abends, der dem Chor sichtbar ebenso viel Spaß machte wie dem Publikum. Ohne „Oh happy Day“, bei dem Johanna Gartmann die Solostimme sang, wäre das Konzert nicht vollständig gewesen und mit „We are marching“ und „Shosholoza“ folgten zwei rhythmische Songs aus Südafrika, mit viel Bewegung präsentiert. „Ich trau auf dich“ war das einzige deutsche Lied. Von Joakim Arenius stammt „Now“ und von Hans-Christian Jochimsen stammen „We will stay“ und „Let us stand together Hand in Hand“, einige von mehreren skandinavischen Gospel-Titeln und Jim Papoulis aus New Yourk schrieb „Give us hope“. Mit „Put your Hand in the Hand“ und „Jesus be a Fence“, zwei bekannten Gospel-Hits, denen eine irisches Segenslied folgte, endete das Programm. Zwischen den Songs lasen einige Chormitglieder drei bewegende kleine Geschichten.