Kommentar zum Wirtschaftsgespräch im Hiller Bürgerhaus: Vielversprechender Ansatz

Carsten Korfesmeyer

Nichts geht über das persönliche Gespräch. Blickt man sich in die Augen, kommt es einfacher zu Lösungen und Kompromissen. Der direkte Kontakt beflügelt und bereichert Diskussionen. Es kommt was Brauchbares heraus.

Das Hiller Wirtschaftsgespräch funktioniert nach diesem Prinzip. Es bringt Menschen zusammen, die sich meist in unterschiedlichen Branchen bewegen, aber eine Gemeinsamkeit teilen: Sie wollen die Gemeinde insgesamt voran bringen. Das verbindet miteinander.

Dieses „Wir-Gefühl“ ist in der Veranstaltung spürbar. Die Unternehmer, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter reden miteinander. Was eigentlich selbstverständlich ist, findet jedoch nicht nur in Hille zu oft nicht statt. Politik, Firmen und Behörden stehen sich gerne mal gegenseitig im Weg, wenn es um Vorhaben geht. Das kostet dann Zeit und irgendwann ist das Projekt tot.

Das Wirtschaftsgespräch hat das Zeug dazu, Ideen und Pläne zu realisieren. Es kann Brücken bauen, Interessen bündeln und Vorbehalte aus dem Weg räumen. Deshalb gilt es, da am Ball zu bleiben. Dafür müssen allerdings zeitnah weitere Treffen folgen, um auf der gefundenen gemeinsamen Basis weiter aufzubauen. Die Rolle der Verwaltung ist dabei nicht mehr nur die einer Behörde. Sie ist auch Gestalterin und Vermittlerin.

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Kommentar zum Wirtschaftsgespräch im Hiller Bürgerhaus: Vielversprechender AnsatzCarsten KorfesmeyerNichts geht über das persönliche Gespräch. Blickt man sich in die Augen, kommt es einfacher zu Lösungen und Kompromissen. Der direkte Kontakt beflügelt und bereichert Diskussionen. Es kommt was Brauchbares heraus. Das Hiller Wirtschaftsgespräch funktioniert nach diesem Prinzip. Es bringt Menschen zusammen, die sich meist in unterschiedlichen Branchen bewegen, aber eine Gemeinsamkeit teilen: Sie wollen die Gemeinde insgesamt voran bringen. Das verbindet miteinander. Dieses „Wir-Gefühl“ ist in der Veranstaltung spürbar. Die Unternehmer, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter reden miteinander. Was eigentlich selbstverständlich ist, findet jedoch nicht nur in Hille zu oft nicht statt. Politik, Firmen und Behörden stehen sich gerne mal gegenseitig im Weg, wenn es um Vorhaben geht. Das kostet dann Zeit und irgendwann ist das Projekt tot. Das Wirtschaftsgespräch hat das Zeug dazu, Ideen und Pläne zu realisieren. Es kann Brücken bauen, Interessen bündeln und Vorbehalte aus dem Weg räumen. Deshalb gilt es, da am Ball zu bleiben. Dafür müssen allerdings zeitnah weitere Treffen folgen, um auf der gefundenen gemeinsamen Basis weiter aufzubauen. Die Rolle der Verwaltung ist dabei nicht mehr nur die einer Behörde. Sie ist auch Gestalterin und Vermittlerin.