Oberlübbe

Die Mathe-Asse: 30 Neuntklässler aus 19 Schulen

Carsten Korfesmeyer

Bina Finke (von links), Luise Zerbst, Dominik Popp und Haakon Herrmuth erstellen eine dreidimensionale Präsentation. MT- - © Foto: Carsten Korfesmeyer
Bina Finke (von links), Luise Zerbst, Dominik Popp und Haakon Herrmuth erstellen eine dreidimensionale Präsentation. MT- (© Foto: Carsten Korfesmeyer)

Hille-Oberlübbe (mt). In Mathe stehen die meisten Workshop-Teilnehmer auf Eins. Sie kommen aus Lippe, Herford und dem Mühlenkreis. Nichts deutet am Freitagnachmittag in den Tagungsräumen der Lübber Schule darauf hin, dass sich die 30 Neuntklässler tags zuvor untereinander noch gar nicht kannten. Die Teenager sitzen vor ihren Notebooks, diskutieren und arbeiten an ihren jeweiligen Aufgaben.

„Wir erstellen eine dreidimensionale Präsentation“, sagt Haakon Hermuth gegenüber dem MT. Das geschieht in Teamarbeit und es herrscht eine lockere Atmosphäre, in der jeder den anderen unterstützt. Der Lemgoer fühlt sich erkennbar wohl unter seinen Kollegen, die aus 19 Schulen kommen und an dem dreitägigen Workshop unter Regie der Verbundschule und der Schirmherrschaft der Bezirksregierung teilnehmen. Finanzielle Unterstützung gibt es von der Osthueshenrich-Stiftung.

Die Mathe-Asse verbringen drei Tage miteinander und an diesem Samstag stellen sie die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeiten den Eltern vor. Die dürften überrascht sein von den beim Workshop behandelten Mathe-Kenntnissen, die mit dem normalen Unterrichtsalltag nichts zu tun haben. „Das hier ist schon etwas mehr“, sagt Udo Brinkmann. der Lehrer am Gymnasium in Rahden betreut die Gruppe und ist beeindruckt davon, wie selbstständig und interessiert die Jugendlichen sind. Sie hätten einen gesunden Ehrgeiz und man spüre, dass sie ihre Aufgaben erfolgreich lösen wollen. Einige hätten dafür sogar die Pausen sausen lassen.

Die Mathematik ist zwar in den Tagungsräumen das beherrschende Thema, doch zwischendurch plaudern die jungen Leute über ganz andere Dinge. Bina Finke findet es beispielsweise klasse, Schüler aus anderen Schulen zu treffen. Die Stimmung in der Lübber Schulle sei ganz anders als bei einer Klassenfahrt. „Es ist einfach spannend, neue Leute kennenzulernen“, erzählt sie. Sie alle teilen mit der Mathematik eine Gemeinsamkeit und finden dadurch schnell zueinander. Schon Donnerstagabend habe man sich bei den Gesellschaftsspielen prima verstanden.

Zum 15. Mal läuft der Mathe-Workshop in der Lübber Schule, der auch für die Betreuer immer wieder ein schönes Erlebnis ist. „Wir schreiben die Schulen an, die dann ihre Schüler nominieren können“, sagt Rainer Menze. Normalerweise würden höchstens zwei Schüler gemeldet, erzählt der Fachdezernent für Mathematik bei der Bezirksregierung.

„Wir sind zu dritt“, sagt Haakon Herrmuth, der mit seinen Jahrgangsstufenkollegen Bina Finke und Dominik Popp vom Lemgoer Engelbert-Kaempfer-Gymnasium dabei ist. Das gegenseitige Kennenlernen der Workshop-Teilnehmer lief locker. Und eine förmliche Vorstellungsrunde habe es zum Glück nicht gegeben, sagt er.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

OberlübbeDie Mathe-Asse: 30 Neuntklässler aus 19 SchulenCarsten KorfesmeyerHille-Oberlübbe (mt). In Mathe stehen die meisten Workshop-Teilnehmer auf Eins. Sie kommen aus Lippe, Herford und dem Mühlenkreis. Nichts deutet am Freitagnachmittag in den Tagungsräumen der Lübber Schule darauf hin, dass sich die 30 Neuntklässler tags zuvor untereinander noch gar nicht kannten. Die Teenager sitzen vor ihren Notebooks, diskutieren und arbeiten an ihren jeweiligen Aufgaben. „Wir erstellen eine dreidimensionale Präsentation“, sagt Haakon Hermuth gegenüber dem MT. Das geschieht in Teamarbeit und es herrscht eine lockere Atmosphäre, in der jeder den anderen unterstützt. Der Lemgoer fühlt sich erkennbar wohl unter seinen Kollegen, die aus 19 Schulen kommen und an dem dreitägigen Workshop unter Regie der Verbundschule und der Schirmherrschaft der Bezirksregierung teilnehmen. Finanzielle Unterstützung gibt es von der Osthueshenrich-Stiftung. Die Mathe-Asse verbringen drei Tage miteinander und an diesem Samstag stellen sie die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeiten den Eltern vor. Die dürften überrascht sein von den beim Workshop behandelten Mathe-Kenntnissen, die mit dem normalen Unterrichtsalltag nichts zu tun haben. „Das hier ist schon etwas mehr“, sagt Udo Brinkmann. der Lehrer am Gymnasium in Rahden betreut die Gruppe und ist beeindruckt davon, wie selbstständig und interessiert die Jugendlichen sind. Sie hätten einen gesunden Ehrgeiz und man spüre, dass sie ihre Aufgaben erfolgreich lösen wollen. Einige hätten dafür sogar die Pausen sausen lassen. Die Mathematik ist zwar in den Tagungsräumen das beherrschende Thema, doch zwischendurch plaudern die jungen Leute über ganz andere Dinge. Bina Finke findet es beispielsweise klasse, Schüler aus anderen Schulen zu treffen. Die Stimmung in der Lübber Schulle sei ganz anders als bei einer Klassenfahrt. „Es ist einfach spannend, neue Leute kennenzulernen“, erzählt sie. Sie alle teilen mit der Mathematik eine Gemeinsamkeit und finden dadurch schnell zueinander. Schon Donnerstagabend habe man sich bei den Gesellschaftsspielen prima verstanden. Zum 15. Mal läuft der Mathe-Workshop in der Lübber Schule, der auch für die Betreuer immer wieder ein schönes Erlebnis ist. „Wir schreiben die Schulen an, die dann ihre Schüler nominieren können“, sagt Rainer Menze. Normalerweise würden höchstens zwei Schüler gemeldet, erzählt der Fachdezernent für Mathematik bei der Bezirksregierung. „Wir sind zu dritt“, sagt Haakon Herrmuth, der mit seinen Jahrgangsstufenkollegen Bina Finke und Dominik Popp vom Lemgoer Engelbert-Kaempfer-Gymnasium dabei ist. Das gegenseitige Kennenlernen der Workshop-Teilnehmer lief locker. Und eine förmliche Vorstellungsrunde habe es zum Glück nicht gegeben, sagt er.