Hille

Sommerfest an der Alten Brennerei Hille

Kerstin Rickert

Stimmungsvoll: Nach Einbruch der Dunkelheit kommen die liebevoll dekorierten Stände beim Sommerfest des Heimat- und Gartenbauvereins Hille an der Alten Brennerei richtig zur Geltung. Foto: Kerstin Rickert - © Kerstin Rickert
Stimmungsvoll: Nach Einbruch der Dunkelheit kommen die liebevoll dekorierten Stände beim Sommerfest des Heimat- und Gartenbauvereins Hille an der Alten Brennerei richtig zur Geltung. Foto: Kerstin Rickert (© Kerstin Rickert)

Hille (kr). Nachbarn, Freunde und Bekannte treffen, miteinander klönen und Spaß haben: Beim Sommerfest des Heimat- und Gartenbauvereins Hille bot sich dazu am Samstag wieder reichlich Gelegenheit. Auch das nicht ganz ideale Wetter konnte die Besucher nicht vom Feiern abhalten. Für die vielen ehrenamtlichen Vereinsmitglieder war das schließlich alles, was an diesem Abend zählte.

Seit Dienstag waren sie mit den Vorbereitungen beschäftigt gewesen. Der Aufbau der Bühne vor der Alten Brennerei und der Hütten an der abgesperrten Straße. Das Aufstellen und Dekorieren von Pavillons und Tischen und Bänken. Das Verlegen der Wasser- und Stromleitungen und das Schmücken der Bäume mit Lichterketten, die dem Fest nach Einbruch der Dunkelheit eine ganz besondere Atmosphäre verleihen sollen. All das kostet den Verein jedes Mal viele Stunden Arbeit. „Eigentlich lohnt sich das kaum für so wenige Stunden, und das können wir auch nur alle zwei Jahre leisten“, sagt Vereinsmitglied Bernd Beyer. Aber beim Anblick der vielen fröhlichen Besucher sei die viele Arbeit auch ganz schnell wieder vergessen.

Sommerfest Hille (Plus-Inhalt)

Selbst schlechtes Wetter kann die Hiller nicht davon abhalten, das Fest inmitten ihres Ortes zu besuchen. „Vor zwei Jahren hat es geregnet, und es war kalt“, erinnert sich der Friedrich Krüger, der damals gerade den Vereinsvorsitz übernommen hatte. Die Leute kamen und blieben trotzdem. Das war nicht immer so. „Bei unserem ersten Sommerfest hatten wir vielleicht 50 Besucher“, blickt Bernd Beyer auf die Anfänge zurück. „Wir waren richtig enttäuscht damals und haben gedacht, die Leute müssten doch durch die Musik angezogen werden, aber sie kamen nicht“, erinnert sich Beyer.

Mit viel Humor: Marlene und Laura führten ihren Sketch „De Sekretär“ auf und mussten dabei auch einem Schlecht-Wetter-Intermezzo trotzen. - © Kerstin Rickert
Mit viel Humor: Marlene und Laura führten ihren Sketch „De Sekretär“ auf und mussten dabei auch einem Schlecht-Wetter-Intermezzo trotzen. (© Kerstin Rickert)

Längst ist das Sommerfest des Heimat- und Gartenbauvereins ein Selbstläufer. Daran haben nicht zuletzt die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins einen entscheidenden Anteil. Sie bedienen die Besucher an liebevoll mit Blumen dekorierten Tischen, ein paar nette Worte gibt es immer inklusive. Diese intime Atmosphäre schätzen vor allem auch die älteren Dorfbewohner besonders. „Die ersten waren schon eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn hier“, freut sich Beyer. Unter zwei großen Schirmen haben sie es sich auf bequemen Gartenstühlen gemütlich gemacht, plaudern miteinander über dies und das und lauschen der Musik des Akkordeon-Orchesters Lübbecke, die von der Bühne herüber klingt. Mittlerweile herrscht an den Getränkeständen reges Treiben. Fast alle Tische sind besetzt. Zeit für Friedrich Krüger, die Tanzfläche vor der Bühne mit Sand zu präparieren, damit später bei der Party mit DJ Heike niemand ins Rutschen kommt.

Die Wolken, von denen der Vereinsvorsitzende gehofft hatte, dass sie über Hille hinwegziehen, bringen Wind und Nieselregen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Marlene und Laura ihren Sketch „De Sekretär“ aufführen. Doch die beiden Darstellerinnen nehmen das kurze Schlecht-Wetter-Intermezzo ebenso mit Humor wie die Besucher.

Unter dem Wein-Pavillon ist es eng und gemütlich geworden. Am Cocktailstand gehen die ersten Zutaten aus, Nachschub muss her. Selbstverständlich ist vom Verein sofort jemand zur Stelle, der sich darum kümmert. Vor der Bühne setzen sich die ersten Tänzer in Bewegung. Bernd Beyer blickt zum Himmel und strahlt. „Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, das wird ein super Abend“, sagt er zuversichtlich. Und er soll recht behalten.

Weitere Fotos gibt es in einer Bildergalerie auf MT.de

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