Im Naturschutzgebiet gilt für Hunde Leinenzwang. 
Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa - © (c) Copyright 2018, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Im Naturschutzgebiet gilt für Hunde Leinenzwang.
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Mit Hund das Moor erkunden

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Hille/Gehlenbeck (mt/sbo). „Warum muss mein Hund im Großen Torfmoor an die Leine? Er tut doch keinem was, und jagen will er auch nicht“. Solche oder ähnliche Fragen stellen sich manche Hundebesitzer, die gerne das Moor zusammen mit ihrem Vierbeiner erkunden möchten.

Dass es gute Gründe für den Leinenzwang im Naturschutzgebiet gibt, stellt die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Ivonne Schreier auf ihrer Führung „Moor erleben – Hund bewegen“ am Samstag, 18. August, dar. Trotzdem muss der Hunde-Gang an der Leine nicht langweilig werden. Die Hundefreundin gibt Tipps, wie man den Hund auslasten kann.

Bei Nasenarbeit und Entspannungsübungen ist die Zusammenarbeit von Mensch und Tier gefordert und die Bindung zwischen Halter und Hund wird gestärkt. Nebenbei wird erläutert, warum das Hochmoor ein besonders sensibler Lebensraum ist, den man zwar auch mit Hund erkunden kann, wo jedoch besondere Rücksicht angebracht ist.

Mitbringen sollten die Hundehalter neben einer Leine auch ausreichend Wasser und Leckerlis für den Hund. Aggressive Hunde sind mit einem Maulkorb auszustatten. Außerdem dürfen Kotbeutel nicht fehlen, denn Hundehinterlassenschaften gehören nicht ins nährstoffarme Hochmoor.

Die Teilnahmegebühr an der Veranstaltung beträgt sechs Euro pro Mensch. Die Tour durch das Moor startet um 14 Uhr am Parkplatz P3 am Ende der Moorbadstraße in Gehlenbeck und dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Für diese Führung ist eine Anmeldung im Nabu-Besucherzentrum Moorhus notwendig.

Das Moorhus ist telefonisch erreichbar unter (0 57 41) 2 40 95 05 und per Email an nabu.moorhus@ewe.net.

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Mit Hund das Moor erkundenHille/Gehlenbeck (mt/sbo). „Warum muss mein Hund im Großen Torfmoor an die Leine? Er tut doch keinem was, und jagen will er auch nicht“. Solche oder ähnliche Fragen stellen sich manche Hundebesitzer, die gerne das Moor zusammen mit ihrem Vierbeiner erkunden möchten. Dass es gute Gründe für den Leinenzwang im Naturschutzgebiet gibt, stellt die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Ivonne Schreier auf ihrer Führung „Moor erleben – Hund bewegen“ am Samstag, 18. August, dar. Trotzdem muss der Hunde-Gang an der Leine nicht langweilig werden. Die Hundefreundin gibt Tipps, wie man den Hund auslasten kann. Bei Nasenarbeit und Entspannungsübungen ist die Zusammenarbeit von Mensch und Tier gefordert und die Bindung zwischen Halter und Hund wird gestärkt. Nebenbei wird erläutert, warum das Hochmoor ein besonders sensibler Lebensraum ist, den man zwar auch mit Hund erkunden kann, wo jedoch besondere Rücksicht angebracht ist. Mitbringen sollten die Hundehalter neben einer Leine auch ausreichend Wasser und Leckerlis für den Hund. Aggressive Hunde sind mit einem Maulkorb auszustatten. Außerdem dürfen Kotbeutel nicht fehlen, denn Hundehinterlassenschaften gehören nicht ins nährstoffarme Hochmoor. Die Teilnahmegebühr an der Veranstaltung beträgt sechs Euro pro Mensch. Die Tour durch das Moor startet um 14 Uhr am Parkplatz P3 am Ende der Moorbadstraße in Gehlenbeck und dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Für diese Führung ist eine Anmeldung im Nabu-Besucherzentrum Moorhus notwendig. Das Moorhus ist telefonisch erreichbar unter (0 57 41) 2 40 95 05 und per Email an nabu.moorhus@ewe.net.