Update: Großbrand auf Pohlscher Heide - 20 Tonnen Wertstoffe fingen Feuer

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Unter Atemschutz kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Flammen. - © Foto: Freiwillige Feuerwehr Hille
Unter Atemschutz kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Flammen. (© Foto: Freiwillige Feuerwehr Hille)
Unter Atemschutz gehen die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor. - © Foto: Freiwillige Feuerwehr Hille
Unter Atemschutz gehen die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor. (© Foto: Freiwillige Feuerwehr Hille)

Hille (sbo/jhr). Bis nach Oberlübbe war der Feuerschein zu sehen, als die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Hille am Donnerstagabend um 22 Uhr zu einem Brand auf der Pohlschen Heide alarmiert wurde. Wie Feuerwehr-Pressesprecher André Bultemeyer noch am späten Abend gegenüber dem MT berichtete, waren dort 20 Tonnen Wertstoffe in Brand geraten. Dies bestätigte Manuel Krietemeier, Leiter der MBA, am Freitagmorgen. Die Ursache sei Selbstentzündung aufgrund der anhaltenden Trockenheit. Der Einsatz dauerte bis spät in die Nacht. Erst um kurz vor 3 Uhr rückte die Feuerwehr ab, anschließend übernahmen die Mitarbeiter der Pohlschen Heide die Brandwache.

Nachdem am Abend zunächst der Erste Zug der Feuerwehr mit den Löschgruppen Nordhemmern, Hille und Eickhorst ausgerückt war, stand schnell fest, dass mehr Einsatzkräfte benötigt werden, so Bultemeyer. Die Löschgruppen Südhemmern, Hartum und Holzhausen II wurden nachalarmiert. Gegen 1 Uhr rückte dann noch die Löschgruppe Oberlübbe mit weiteren Atemschutzgeräten an. Insgesamt waren rund 70 Feuerwehrleute vor Ort,sowie zehn Mitarbeiter des Abfallverwertungsbetriebes, die die Arbeiten mit Radlader und Bagger unterstützten.

„Es braucht sehr viel Personal und Fahrzeuge, um die Wasserversorgung zu sichern", erklärte Manuel Krietemeier gegenüber dem MT. Eine weitere Herausforderung war, die vielen Glutnester mit dem Bagger herauszunehmen und abzulöschen. Insgesamt sei eine Fläche von zehn mal 30 Metern betroffen gewesen, so Krietemeier. „Die Oberfläche war sehr trocken. So ein Feuer kann bei diesem heißem Wetter jederzeit ausbrechen." Aus diesem Grund werde die Alarmbereitschaft gerade jetzt am Wochenende noch einmal erhöht. Aber, so Krietemeier weiter, zum Glück seien keine Personen in Gefahr gewesen und dank der guten Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sei der Einsatz ruhig abgearbeitet worden.

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Update: Großbrand auf Pohlscher Heide - 20 Tonnen Wertstoffe fingen FeuerHille (sbo/jhr). Bis nach Oberlübbe war der Feuerschein zu sehen, als die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Hille am Donnerstagabend um 22 Uhr zu einem Brand auf der Pohlschen Heide alarmiert wurde. Wie Feuerwehr-Pressesprecher André Bultemeyer noch am späten Abend gegenüber dem MT berichtete, waren dort 20 Tonnen Wertstoffe in Brand geraten. Dies bestätigte Manuel Krietemeier, Leiter der MBA, am Freitagmorgen. Die Ursache sei Selbstentzündung aufgrund der anhaltenden Trockenheit. Der Einsatz dauerte bis spät in die Nacht. Erst um kurz vor 3 Uhr rückte die Feuerwehr ab, anschließend übernahmen die Mitarbeiter der Pohlschen Heide die Brandwache. Nachdem am Abend zunächst der Erste Zug der Feuerwehr mit den Löschgruppen Nordhemmern, Hille und Eickhorst ausgerückt war, stand schnell fest, dass mehr Einsatzkräfte benötigt werden, so Bultemeyer. Die Löschgruppen Südhemmern, Hartum und Holzhausen II wurden nachalarmiert. Gegen 1 Uhr rückte dann noch die Löschgruppe Oberlübbe mit weiteren Atemschutzgeräten an. Insgesamt waren rund 70 Feuerwehrleute vor Ort,sowie zehn Mitarbeiter des Abfallverwertungsbetriebes, die die Arbeiten mit Radlader und Bagger unterstützten. „Es braucht sehr viel Personal und Fahrzeuge, um die Wasserversorgung zu sichern", erklärte Manuel Krietemeier gegenüber dem MT. Eine weitere Herausforderung war, die vielen Glutnester mit dem Bagger herauszunehmen und abzulöschen. Insgesamt sei eine Fläche von zehn mal 30 Metern betroffen gewesen, so Krietemeier. „Die Oberfläche war sehr trocken. So ein Feuer kann bei diesem heißem Wetter jederzeit ausbrechen." Aus diesem Grund werde die Alarmbereitschaft gerade jetzt am Wochenende noch einmal erhöht. Aber, so Krietemeier weiter, zum Glück seien keine Personen in Gefahr gewesen und dank der guten Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sei der Einsatz ruhig abgearbeitet worden.