Workshops für begabte Schüler der Verbundschule Hille Hille (mt/sbo). Auch in diesem Jahr hat die Verbundschule Hille Workshops für begabte Schüler in Kooperation mit der Uni Bielefeld angeboten.Die Schüler haben sich mit den Themen Medien, Bionik – dem Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik – und Meeresbiologie beschäftigt. Die Workshops fanden im Rahmen des Netzwerks „Begabungsförderung OWL“ unter der Leitung der Bezirksregierung Detmold, mit derzeit 20 teilnehmenden Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs statt. Im Netzwerk haben besonders begabte Schüler der Klasse 7 bis zum Ende der Sekundarstufe I – je nach Interesse und schulischer Schwerpunktsetzung – die Möglichkeit teilzunehmen. Finanziell unterstützt wurden die Hiller dabei von der Osthushenrichstiftung mit 3760 Euro. Für den Workshop „Abgetaucht: Meeresbiologie“ kooperiert die Verbundschule mit der Biologiedidaktik der Universität Bielefeld unter der Leitung von Prof. Dr. Wegner. Ziel diese Workshops sei es, den rund 30 Teilnehmern den Lebensraum Meer näherzubringen, schreibt die zuständige Lehrerin Maresa Driediger. Die Schüler nutzten die in der Uni zur Verfügung stehende 20 000 Liter umfassende Seewasseranlage, um chemisch-physikalische Messungen und Untersuchungen zu machen. Zusätzlich konnten die Teilnehmer die Besonderheiten von Meerestieren wie Seeigel, Seeanemone, Katzenhai, Clownfisch und Nordseehummer erforschen. Dabei wurden Anpassungen an deren Lebensraum und mögliche Gefahren durch das Eingreifen des Menschen thematisiert und anhand von selbstgeplanten Versuchen nachvollzogen. In Kleingruppen entwickelten die Schüler eine eigene Erfindung mit dem Ziel, durch biologische Vorbilder einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Am Bionik-Workshop Anfang Februar mit insgesamt 30 Schülern nahmen aus Hille Lasse Horstmann, Dennis und Gerrit Haubrock teil. Die Teilnehmer untersuchten, inwiefern Reptilien Vorbilder für technische Neuerungen sein können. Spezielle Phänomene, wie die Zunge des Chamäleons, könnten für die Robotertechnik von Nutzen sein. Beim Medienworkshop waren die Schüler als rasende Reporter in Bielefeld unterwegs. An insgesamt vier Workshoptagen im November drehten und bearbeiteten die 16 Teilnehmer aus verschiedenen Gymnasien Reportagen. Der Workshop wurde vom Studenten Thomas Funk der angeleitet. Die Schüler planten in Kleingruppen eigene Beiträge zu den Themen „Ein Tag an der Universität Bielefeld“, „Einblick in eine Rettungswache“ und „Ein Tag in Bethel“. Dazu waren die Teilnehmer einen ganzen Tag unterwegs, führten Interviews, filmten in und außerhalb der Universität. Am letzten Tag wurde das Filmmaterial gesichtet, geschnitten und vertont. Alle Workshop-Teilnehmer präsentieren am Freitag, 16. März, bei der Abschlussveranstaltung in der Uni Bielefeld den Eltern, Lehrern und Interessierten ihre Ergebnisse. Laut Maresa Driediger würden die Schüler die Ergebnisse auch in ihren Klassen vorstellen. Jeder Teilnehmer bekäme außerdem mit seinem Zeugnis ein Zertifikat überreicht.

Workshops für begabte Schüler der Verbundschule Hille

Fotos: Melissa Baum (Verbundschule Hille) © pr

Hille (mt/sbo). Auch in diesem Jahr hat die Verbundschule Hille Workshops für begabte Schüler in Kooperation mit der Uni Bielefeld angeboten.Die Schüler haben sich mit den Themen Medien, Bionik – dem Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik – und Meeresbiologie beschäftigt. Die Workshops fanden im Rahmen des Netzwerks „Begabungsförderung OWL“ unter der Leitung der Bezirksregierung Detmold, mit derzeit 20 teilnehmenden Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs statt.

Im Netzwerk haben besonders begabte Schüler der Klasse 7 bis zum Ende der Sekundarstufe I – je nach Interesse und schulischer Schwerpunktsetzung – die Möglichkeit teilzunehmen. Finanziell unterstützt wurden die Hiller dabei von der Osthushenrichstiftung mit 3760 Euro.

Für den Workshop „Abgetaucht: Meeresbiologie“ kooperiert die Verbundschule mit der Biologiedidaktik der Universität Bielefeld unter der Leitung von Prof. Dr. Wegner. Ziel diese Workshops sei es, den rund 30 Teilnehmern den Lebensraum Meer näherzubringen, schreibt die zuständige Lehrerin Maresa Driediger.

Die Schüler nutzten die in der Uni zur Verfügung stehende 20 000 Liter umfassende Seewasseranlage, um chemisch-physikalische Messungen und Untersuchungen zu machen. Zusätzlich konnten die Teilnehmer die Besonderheiten von Meerestieren wie Seeigel, Seeanemone, Katzenhai, Clownfisch und Nordseehummer erforschen. Dabei wurden Anpassungen an deren Lebensraum und mögliche Gefahren durch das Eingreifen des Menschen thematisiert und anhand von selbstgeplanten Versuchen nachvollzogen.

In Kleingruppen entwickelten die Schüler eine eigene Erfindung mit dem Ziel, durch biologische Vorbilder einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Am Bionik-Workshop Anfang Februar mit insgesamt 30 Schülern nahmen aus Hille Lasse Horstmann, Dennis und Gerrit Haubrock teil. Die Teilnehmer untersuchten, inwiefern Reptilien Vorbilder für technische Neuerungen sein können. Spezielle Phänomene, wie die Zunge des Chamäleons, könnten für die Robotertechnik von Nutzen sein.

Beim Medienworkshop waren die Schüler als rasende Reporter in Bielefeld unterwegs. An insgesamt vier Workshoptagen im November drehten und bearbeiteten die 16 Teilnehmer aus verschiedenen Gymnasien Reportagen.

Der Workshop wurde vom Studenten Thomas Funk der angeleitet. Die Schüler planten in Kleingruppen eigene Beiträge zu den Themen „Ein Tag an der Universität Bielefeld“, „Einblick in eine Rettungswache“ und „Ein Tag in Bethel“. Dazu waren die Teilnehmer einen ganzen Tag unterwegs, führten Interviews, filmten in und außerhalb der Universität. Am letzten Tag wurde das Filmmaterial gesichtet, geschnitten und vertont.

Alle Workshop-Teilnehmer präsentieren am Freitag, 16. März, bei der Abschlussveranstaltung in der Uni Bielefeld den Eltern, Lehrern und Interessierten ihre Ergebnisse. Laut Maresa Driediger würden die Schüler die Ergebnisse auch in ihren Klassen vorstellen. Jeder Teilnehmer bekäme außerdem mit seinem Zeugnis ein Zertifikat überreicht.

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