2021 kein Thema mehr: Heimatverein verschiebt Aktionen ins nächste Jahr Carsten Korfesmeyer Hille-Holzhausen. Hinter 2021 hat Rosi Ullrich einen Haken gesetzt. „Wir konzentrieren uns jetzt aufs nächste Jahr“, sagt die Vorsitzende des Heimatvereins am Donnerstag gegenüber dem MT. 2022 soll es rund um Schmiede und Handwerksscheune wieder ganz normal ablaufen – natürlich alles unter dem Vorbehalt, dass es rechtlich wieder möglich ist. „Wir sind da grundsätzlich optimistisch.“ Wir – das ist das gesamte Vorstandsteam, mit dem die Vorsitzende bis zum Monatsende die Veranstaltungen für das kommende Jahr terminiert. Gesetzt sind zwei Tage der offenen Tür, an denen sich der Heimatverein auf dem Areal in der Minderheider Straße 39-41 präsentiert. Lesungen mit bekannten Autoren in der Handwerksscheune soll es ebenso geben wie das Aufstellen von Maibaum und Weihnachtstanne. Zum Fest 2022 will der Verein auch wieder zu seinem Stippgrützeessen einladen. „In diesem Jahr verzichten wir aber noch einmal darauf“, sagt Rosi Ullrich. Innerhalb des rund 150 Mitglieder starken Heimatvereins könne man es aber gar nicht mehr erwarten, dass die Veranstaltungen endlich wieder laufen. Dienstag hatte man zur Jahreshauptversammlung geladen und obwohl es 2021 keinerlei Aktivitäten für Besucher gab, konnte die Vorsitzende dennoch einiges berichten. So wurde beispielsweise das alte Pflaster aus Kopfsteinen aufgenommen und durch ein glattes Pflaster ersetzt. „Jetzt kann es gefahrlos begangen werden“, sagt Rosi Ullrich. In diesem Jahr konnten außerdem die morschen Sitzgruppen durch neue Holzgarnituren ersetzt werden. Möglich war diese Anschaffung durch Spenden von der Familie Wiese und Förderungen von der Volksbank und der Sparkasse. Der Gartenbereich mussten immer gepflegt werden und Besuche zu Geburtstagen und Jubiläen fanden wieder statt. In der Corona-Zeit hat der Verein weitere Reparaturen ausgeführt. „Die verzogene Holztür zur Handwerksscheune haben wir wieder abschließbar gemacht und den abgestürzten Pferdekopf auf dem Dach durch neue Anfertigungen ersetzt“, sagt die Vorsitzende. Und der Heimatverein unterstützt junge Leute. So hatte man einem jungen Filmteam gestattet, einen kurzen Werbefilm in der Schmiede zu drehen. Große Freude löste die Verleihung des Heimatpreises der Gemeinde Hille aus. Diese Anerkennung ist mit 2.000 Euro verbunden. Kassenwart Jürgen Generotzky will die Summe für weitere Reparaturen einsetzen. Und bei dem Tagesordnungspunkt Wahlen wurde der Kassenwart und die Schriftführerin einstimmig wieder gewählt. War es das jetzt für das Jahr 2021? Noch nicht ganz, sagt Rosi Ullrich. Der geschmückte Weihnachtsbaum wir auch in diesem Jahr wieder auf dem Areal aufgestellt.

2021 kein Thema mehr: Heimatverein verschiebt Aktionen ins nächste Jahr

Heimatvereins-Vorsitzende Rosi Ullrich konnte den Mitgliedern auf der Jahresversammlung von verschiedenen Projekten und Erfolgen berichten. MT-Archivfoto: Carsten Korfesmeyer © cko

Hille-Holzhausen. Hinter 2021 hat Rosi Ullrich einen Haken gesetzt. „Wir konzentrieren uns jetzt aufs nächste Jahr“, sagt die Vorsitzende des Heimatvereins am Donnerstag gegenüber dem MT. 2022 soll es rund um Schmiede und Handwerksscheune wieder ganz normal ablaufen – natürlich alles unter dem Vorbehalt, dass es rechtlich wieder möglich ist. „Wir sind da grundsätzlich optimistisch.“

Wir – das ist das gesamte Vorstandsteam, mit dem die Vorsitzende bis zum Monatsende die Veranstaltungen für das kommende Jahr terminiert. Gesetzt sind zwei Tage der offenen Tür, an denen sich der Heimatverein auf dem Areal in der Minderheider Straße 39-41 präsentiert. Lesungen mit bekannten Autoren in der Handwerksscheune soll es ebenso geben wie das Aufstellen von Maibaum und Weihnachtstanne. Zum Fest 2022 will der Verein auch wieder zu seinem Stippgrützeessen einladen. „In diesem Jahr verzichten wir aber noch einmal darauf“, sagt Rosi Ullrich. Innerhalb des rund 150 Mitglieder starken Heimatvereins könne man es aber gar nicht mehr erwarten, dass die Veranstaltungen endlich wieder laufen.

Dienstag hatte man zur Jahreshauptversammlung geladen und obwohl es 2021 keinerlei Aktivitäten für Besucher gab, konnte die Vorsitzende dennoch einiges berichten. So wurde beispielsweise das alte Pflaster aus Kopfsteinen aufgenommen und durch ein glattes Pflaster ersetzt. „Jetzt kann es gefahrlos begangen werden“, sagt Rosi Ullrich. In diesem Jahr konnten außerdem die morschen Sitzgruppen durch neue Holzgarnituren ersetzt werden. Möglich war diese Anschaffung durch Spenden von der Familie Wiese und Förderungen von der Volksbank und der Sparkasse. Der Gartenbereich mussten immer gepflegt werden und Besuche zu Geburtstagen und Jubiläen fanden wieder statt.


In der Corona-Zeit hat der Verein weitere Reparaturen ausgeführt. „Die verzogene Holztür zur Handwerksscheune haben wir wieder abschließbar gemacht und den abgestürzten Pferdekopf auf dem Dach durch neue Anfertigungen ersetzt“, sagt die Vorsitzende. Und der Heimatverein unterstützt junge Leute. So hatte man einem jungen Filmteam gestattet, einen kurzen Werbefilm in der Schmiede zu drehen.

Große Freude löste die Verleihung des Heimatpreises der Gemeinde Hille aus. Diese Anerkennung ist mit 2.000 Euro verbunden. Kassenwart Jürgen Generotzky will die Summe für weitere Reparaturen einsetzen. Und bei dem Tagesordnungspunkt Wahlen wurde der Kassenwart und die Schriftführerin einstimmig wieder gewählt.

War es das jetzt für das Jahr 2021? Noch nicht ganz, sagt Rosi Ullrich. Der geschmückte Weihnachtsbaum wir auch in diesem Jahr wieder auf dem Areal aufgestellt.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Hille