2. ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt - Ausfahrt der alten Schätzchen Hille-Rothenuffeln (mt/dc). Schnitzeljagd im Oldtimer - vielleicht könnte man so die „2. ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt“ am Samstag, 10. September, auf den Punkt bringen. Auf die Teilnehmer warten eine 90 Kilometer lange Strecke, die sie mittels Bordbuch finden müssen, sowie knifflige Aufgaben. Der erste Fahrer startet um 12.01 Uhr am „Landgasthof Tinas Stube“, Kirchweg 3, in Rothenuffeln. Veranstalter ist der Verein Motorsportclub (MSC) Rothenuffeln, Ortsklub im ADAC OWL.An den Start gehen können Oldtimer oder Jungtimer ab einem Alter von 20 Jahren. „Es gibt unzählige Autofreaks, die sich ein altes Cabrio zugelegt haben oder den Käfer, mit dem sie vor 35 Jahren erste Fahrpraxis erlangt haben. Diese Leute lieben ihr Auto und suchen nach Möglichkeiten, etwas nicht Alltägliches mit ihrem Fahrzeug zu machen“, meint Vereinsvorsitzender Michael Baurichter. Etwas, bei dem man nicht erst einen Überrollkäfig montieren oder Bücher über Orientierungssport und Regelwerke auswendig lernen müsse. „Genau diese Leute sind unsere Zielgruppe.“Baurichter verspricht, bei der 90 Kilometer langen Fahrt liege der Schwerpunkt auf einer idyllischen Streckenführung, entspanntem Fahren und sportlichem Wettkampf. Die genaue Route kann er natürlich nicht verraten. „Ich kann aber sagen, dass folgende Ortschaften durchfahren oder zumindest gestreift werden: Unterlübbe, Bergkirchen, Volmerdingsen, Luttern, später dann Hartum, Nordhemmern, Südhemmern, Hille, Frotheim, Blasheim, Lübbecke, dann geht es über die Kahle Wart, Ahlsen, Reineberg bis Schnathorst, über den Berg nach Nettelstedt, Eickhorst, Oberlübbe und zurück nach Rothenuffeln.“ Die Fahrt finde mit Genehmigung des Kreises Minden Lübbecke im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt.Der Verein händigt den Teilnehmern ein Bordbuch aus, dass ihnen mittels „Chinesenzeichen“ den Weg weist. „Das ist eine Art Pfeilskizze, die zum Beispiel eine Kreuzung aus der Vogelperspektive darstellt“, erklärt der Vorsitzende. Außerdem gebe es Hinweise wie Straßennamen, Verkehrsschilder oder Wegweiser, die im Bordbuch abgebildet seien. Bei der Fahrt gehe es nicht um Schnelligkeit. „Wir bewerten das Auffinden der Strecke, welches mittels Bordkarte überprüft wird.“ In diese trägt der Beifahrer zum Beispiel Schilder ein oder lässt sich das Passieren eines Kontrollpunktes abstempeln.„Mit Karten wird nur sehr wenig gearbeitet“, sagt Baurichter. So könnten auch unerfahrene Teilnehmer mitmachen. „Jeder soll das Ziel erreichen und einen schönen Tag haben.“ Damit es am Ende nicht lauter Erste Plätze gibt, warten auf die Teilnehmer Sonderprüfungen. Eine davon findet ab etwa 15.15 Uhr am Hiller Markt statt. „Hier sind Geschick hinterm Lenkrad und eine gute Kommunikation zwischen Fahrer und Beifahrer gefragt“, gibt Baurichter schon mal einen Ausblick.Die Sonderprüfung am Hiller Markt ist einer von verschiedenen Zuschauerpunkten. Ein weiterer befindet sich an der Windmühle Südhemmern. Hier machen die Fahrer ab etwa 14 Uhr eine Rast. Neugierige können sich die Oldtimer dann aus nächster Nähe anschauen. Ab 15.01 Uhr brechen die Teilnehmer dann wieder auf.Die Wiehenfahrt endet wieder am „Landgasthof Tinas Stube“. Wann genau sei schwer zu sagen, so Baurichter. „Der Zieleinlauf ist schwer zu berechnen, wir vermuten ab 17 Uhr.“ Die Gewinner bekommen zum Abschluss Pokale überreicht.Bei der ersten Wiehenfahrt im vergangenen Jahr waren 26 Fahrzeuge dabei. In diesem Jahr rechnet der Verein mit 35 bis 40 Teilnehmern, maximal 50 wären möglich. Noch bis Samstag, 3. September, können sich Interessierte anmelden. Im Startgeld von 65 Euro pro Auto und für zwei Personen sind Verpflegung, Bordkarte und -buch enthalten. Weitere Informationen unter www.msc-rothenuffeln.de

2. ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt - Ausfahrt der alten Schätzchen

Der Beifahrer muss während der Fahrt die Bordkarte ausfüllen. Das Bordbuch navigiert die Teilnehmer mit einer Art Pfeilskizze.

Hille-Rothenuffeln (mt/dc). Schnitzeljagd im Oldtimer - vielleicht könnte man so die „2. ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt“ am Samstag, 10. September, auf den Punkt bringen. Auf die Teilnehmer warten eine 90 Kilometer lange Strecke, die sie mittels Bordbuch finden müssen, sowie knifflige Aufgaben. Der erste Fahrer startet um 12.01 Uhr am „Landgasthof Tinas Stube“, Kirchweg 3, in Rothenuffeln. Veranstalter ist der Verein Motorsportclub (MSC) Rothenuffeln, Ortsklub im ADAC OWL.

An den Start gehen können Oldtimer oder Jungtimer ab einem Alter von 20 Jahren. „Es gibt unzählige Autofreaks, die sich ein altes Cabrio zugelegt haben oder den Käfer, mit dem sie vor 35 Jahren erste Fahrpraxis erlangt haben. Diese Leute lieben ihr Auto und suchen nach Möglichkeiten, etwas nicht Alltägliches mit ihrem Fahrzeug zu machen“, meint Vereinsvorsitzender Michael Baurichter. Etwas, bei dem man nicht erst einen Überrollkäfig montieren oder Bücher über Orientierungssport und Regelwerke auswendig lernen müsse. „Genau diese Leute sind unsere Zielgruppe.“

An den Start gehen können Oldtimer oder Jungtimer ab einem Alter von 20 Jahren. Maximal 50 Teilnehmer sind möglich. Fotos: pr
An den Start gehen können Oldtimer oder Jungtimer ab einem Alter von 20 Jahren. Maximal 50 Teilnehmer sind möglich. Fotos: pr

Baurichter verspricht, bei der 90 Kilometer langen Fahrt liege der Schwerpunkt auf einer idyllischen Streckenführung, entspanntem Fahren und sportlichem Wettkampf. Die genaue Route kann er natürlich nicht verraten. „Ich kann aber sagen, dass folgende Ortschaften durchfahren oder zumindest gestreift werden: Unterlübbe, Bergkirchen, Volmerdingsen, Luttern, später dann Hartum, Nordhemmern, Südhemmern, Hille, Frotheim, Blasheim, Lübbecke, dann geht es über die Kahle Wart, Ahlsen, Reineberg bis Schnathorst, über den Berg nach Nettelstedt, Eickhorst, Oberlübbe und zurück nach Rothenuffeln.“ Die Fahrt finde mit Genehmigung des Kreises Minden Lübbecke im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt.

Der Verein händigt den Teilnehmern ein Bordbuch aus, dass ihnen mittels „Chinesenzeichen“ den Weg weist. „Das ist eine Art Pfeilskizze, die zum Beispiel eine Kreuzung aus der Vogelperspektive darstellt“, erklärt der Vorsitzende. Außerdem gebe es Hinweise wie Straßennamen, Verkehrsschilder oder Wegweiser, die im Bordbuch abgebildet seien. Bei der Fahrt gehe es nicht um Schnelligkeit. „Wir bewerten das Auffinden der Strecke, welches mittels Bordkarte überprüft wird.“ In diese trägt der Beifahrer zum Beispiel Schilder ein oder lässt sich das Passieren eines Kontrollpunktes abstempeln.

„Mit Karten wird nur sehr wenig gearbeitet“, sagt Baurichter. So könnten auch unerfahrene Teilnehmer mitmachen. „Jeder soll das Ziel erreichen und einen schönen Tag haben.“ Damit es am Ende nicht lauter Erste Plätze gibt, warten auf die Teilnehmer Sonderprüfungen. Eine davon findet ab etwa 15.15 Uhr am Hiller Markt statt. „Hier sind Geschick hinterm Lenkrad und eine gute Kommunikation zwischen Fahrer und Beifahrer gefragt“, gibt Baurichter schon mal einen Ausblick.

Die Sonderprüfung am Hiller Markt ist einer von verschiedenen Zuschauerpunkten. Ein weiterer befindet sich an der Windmühle Südhemmern. Hier machen die Fahrer ab etwa 14 Uhr eine Rast. Neugierige können sich die Oldtimer dann aus nächster Nähe anschauen. Ab 15.01 Uhr brechen die Teilnehmer dann wieder auf.

Die Wiehenfahrt endet wieder am „Landgasthof Tinas Stube“. Wann genau sei schwer zu sagen, so Baurichter. „Der Zieleinlauf ist schwer zu berechnen, wir vermuten ab 17 Uhr.“ Die Gewinner bekommen zum Abschluss Pokale überreicht.

Bei der ersten Wiehenfahrt im vergangenen Jahr waren 26 Fahrzeuge dabei. In diesem Jahr rechnet der Verein mit 35 bis 40 Teilnehmern, maximal 50 wären möglich. Noch bis Samstag, 3. September, können sich Interessierte anmelden. Im Startgeld von 65 Euro pro Auto und für zwei Personen sind Verpflegung, Bordkarte und -buch enthalten. Weitere Informationen unter

www.msc-rothenuffeln.de

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