129 Kinder starten in der Gemeinde Hille ihre Schullaufbahn Stefanie Dullweber Hille-Hartum. Die vier Grundschulstandorte in der Gemeinde Hille sind auch in den nächsten Jahren gesichert. Die Erstklässler-Zahlen bleiben konstant. Ebenso ist die Zweizügigkeit am Gymnasium vorerst gewährleistet und nach wie vor entscheiden sich die meisten Viertklässler für einen Wechsel zur Verbundschule. Dies ist das Ergebnis der Schulstatistik, die die Verwaltung im Ausschuss für Jugend, Bildung und Sport vorstellte. Das Anmeldeverfahren der Grundschulen für das Schuljahr 2021/22 ist abgeschlossen. Demnach wird es an den Grundschulen – Hille, Nordhemmern und An der Bergkante – zusammen sechs Eingangsklassen geben, an jedem Standort zwei. Für die Grundschule Hille gibt es laut Angaben aus dem Rathaus 31 Anmeldungen. Für Nordhemmern liegen 49 Anmeldungen vor. Für den Grundschulverbund An der Bergkante haben die Eltern 49 Kinder angemeldet – 24 für den Hauptstandort in Oberlübbe, 25 für den Teilstandort in Rothenuffeln. Die Summe aller I-Männchen beträgt 129. Die Zahl der Einschüler bewegt sich sich der Statistik zufolge derzeit leicht nach oben – bis zu einem enormen Einbruch im Schuljahr 2024/2025. Für die Erhebung hat die Gemeinde die Geburtenstatistik zugrunde gelegt. Für den Jahrgang, der in drei Jahren eingeschult wird, gibt es demnach nur 102 Einschüler in der Gemeinde. Anschließend steigt die Zahl auf 141 im Jahrgang 2025/2026. Die Zahlen könnten sich allerdings noch ändern, wenn Neubürger in die Gemeinde Hille ziehen. Die absoluten Grundschülerzahlen sind in den kommenden Jahren relativ konstant. Während im aktuellen Schuljahr 515 Kinder die Grundschulen besuchen, sinkt deren Zahl erst zum Schuljahr 2026/2027 unter die 500er-Marke auf 497. Der Prognose zufolge reduziert sich die Schülerzahl an der Grundschule Hille von aktuell 140 auf 112 im Schuljahr 2026/2027. In Nordhemmern steigen die Zahlen kurzzeitig, um sich dann wieder relativ konstant einzupendeln. Demzufolge sind es aktuell 165 Grundschüler – für das Schuljahr 2026/2027 werden 161 Kinder prognostiziert. An der Grundschule An der Bergkante steigt die Gesamtschülerzahl für beide Standorte zusammengerechnet an – von aktuell 210 auf 224 im Schuljahr 2026/2027. Geht es um den Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule, fällt auf, dass das Gymnasium leicht an Popularität verloren hat. Dennoch liegt die Übergangsquote zum Gymnasium mit aktuell 43,8 Prozent noch über dem Landesschnitt von 40,9 Prozent. Demzufolge ist die Zweizügigkeit des Gymnasiums in den nächsten Jahren gesichert. Es seien ausreichend Plätze für die Hiller Abgänger vorhanden, heißt es auf dem Rathaus. Die Übergangsquote zur Gesamtschule ist gestiegen und liegt aktuell bei 51,4 Prozent. Mittelfristig führten die rückläufigen Grundschülerzahlen zu einem Rückgang der Übergänge von Hiller Kindern zur Gesamtschule. Die Fünfzügigkeit stehe daher aktuell nicht zur Debatte. Insgesamt betrachtet ist die Verbundschule Hille für die meisten Grundschüler immer noch die erste Wahl. Etwas mehr als 75 Prozent wechselten zum aktuellen Schuljahr zur Verbundschule – im Vorjahr lag die Quote noch bei gut 88 Prozent. Die Gesamtschülerzahl der Verbundschule Hille liegt aktuell bei 1.435. Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist die Verbundschule eine Schule des Gemeinsamen Lernens und hält dafür zehn Plätze pro Jahrgang vor. Insgesamt liegt die jährliche Aufnahmekapazität bei 135 Plätzen.

129 Kinder starten in der Gemeinde Hille ihre Schullaufbahn

Viele Grundschüler aus Hille entscheiden sich nach wie vor für für einen Wechsel zur Verbundschule. Foto: dpa © Bernd Wüstneck

Hille-Hartum. Die vier Grundschulstandorte in der Gemeinde Hille sind auch in den nächsten Jahren gesichert. Die Erstklässler-Zahlen bleiben konstant. Ebenso ist die Zweizügigkeit am Gymnasium vorerst gewährleistet und nach wie vor entscheiden sich die meisten Viertklässler für einen Wechsel zur Verbundschule. Dies ist das Ergebnis der Schulstatistik, die die Verwaltung im Ausschuss für Jugend, Bildung und Sport vorstellte.

Das Anmeldeverfahren der Grundschulen für das Schuljahr 2021/22 ist abgeschlossen. Demnach wird es an den Grundschulen – Hille, Nordhemmern und An der Bergkante – zusammen sechs Eingangsklassen geben, an jedem Standort zwei. Für die Grundschule Hille gibt es laut Angaben aus dem Rathaus 31 Anmeldungen. Für Nordhemmern liegen 49 Anmeldungen vor. Für den Grundschulverbund An der Bergkante haben die Eltern 49 Kinder angemeldet – 24 für den Hauptstandort in Oberlübbe, 25 für den Teilstandort in Rothenuffeln. Die Summe aller I-Männchen beträgt 129.

Die Zahl der Einschüler bewegt sich sich der Statistik zufolge derzeit leicht nach oben – bis zu einem enormen Einbruch im Schuljahr 2024/2025. Für die Erhebung hat die Gemeinde die Geburtenstatistik zugrunde gelegt. Für den Jahrgang, der in drei Jahren eingeschult wird, gibt es demnach nur 102 Einschüler in der Gemeinde. Anschließend steigt die Zahl auf 141 im Jahrgang 2025/2026. Die Zahlen könnten sich allerdings noch ändern, wenn Neubürger in die Gemeinde Hille ziehen.

Die absoluten Grundschülerzahlen sind in den kommenden Jahren relativ konstant. Während im aktuellen Schuljahr 515 Kinder die Grundschulen besuchen, sinkt deren Zahl erst zum Schuljahr 2026/2027 unter die 500er-Marke auf 497. Der Prognose zufolge reduziert sich die Schülerzahl an der Grundschule Hille von aktuell 140 auf 112 im Schuljahr 2026/2027. In Nordhemmern steigen die Zahlen kurzzeitig, um sich dann wieder relativ konstant einzupendeln. Demzufolge sind es aktuell 165 Grundschüler – für das Schuljahr 2026/2027 werden 161 Kinder prognostiziert. An der Grundschule An der Bergkante steigt die Gesamtschülerzahl für beide Standorte zusammengerechnet an – von aktuell 210 auf 224 im Schuljahr 2026/2027.

Geht es um den Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule, fällt auf, dass das Gymnasium leicht an Popularität verloren hat. Dennoch liegt die Übergangsquote zum Gymnasium mit aktuell 43,8 Prozent noch über dem Landesschnitt von 40,9 Prozent. Demzufolge ist die Zweizügigkeit des Gymnasiums in den nächsten Jahren gesichert. Es seien ausreichend Plätze für die Hiller Abgänger vorhanden, heißt es auf dem Rathaus. Die Übergangsquote zur Gesamtschule ist gestiegen und liegt aktuell bei 51,4 Prozent. Mittelfristig führten die rückläufigen Grundschülerzahlen zu einem Rückgang der Übergänge von Hiller Kindern zur Gesamtschule. Die Fünfzügigkeit stehe daher aktuell nicht zur Debatte.

Insgesamt betrachtet ist die Verbundschule Hille für die meisten Grundschüler immer noch die erste Wahl. Etwas mehr als 75 Prozent wechselten zum aktuellen Schuljahr zur Verbundschule – im Vorjahr lag die Quote noch bei gut 88 Prozent. Die Gesamtschülerzahl der Verbundschule Hille liegt aktuell bei 1.435.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist die Verbundschule eine Schule des Gemeinsamen Lernens und hält dafür zehn Plätze pro Jahrgang vor. Insgesamt liegt die jährliche Aufnahmekapazität bei 135 Plätzen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Hille