MT-Interview mit Vera Int-Veen: "Ich bin die Fernsehnase und meine Schwester ist für das Kaufmännische zuständig"

Lena Breuer

Minden (mt). Moderatorin Vera Int-Veen war am Donnerstag zu Gast in Minden, um ihrer Schwester Linda Neumann zur Seite zu stehen. Sie hat das Wäsche-Fachgeschäft Hassenmeier in der Bäckerstraße von Inhaberin Cilly Hassenmeier übernommen, die nun in Rente geht (wir berichteten: Nach 63 Jahren in Familienhand bekommt Hassenmeier neue Besitzerin). Im MT-Interview verrät die Vera Int-Veen (50), die vor allem durch das TV-Format „Schwiegertochter gesucht" bekannt geworden ist, warum sie im Show-Geschäft gelandet ist und nicht im Einzelhandel.

Linda Neumann hat das Wäsche-Fachgeschäft Hassenmeier in Minden übernommen. Zur Feier des Tages kam auch ihre prominente Schwester Vera Int-Veen. - © Foto: Alex Lehn
Linda Neumann hat das Wäsche-Fachgeschäft Hassenmeier in Minden übernommen. Zur Feier des Tages kam auch ihre prominente Schwester Vera Int-Veen. (© Foto: Alex Lehn)

Frau Int-Veen, wieso sind Sie hier im beschaulichen Minden und vor allem bei der Neueröffnung von Hassenmeier?

Vera Int-Veen: Das Wäschegeschäft Hassenmeier ist in Minden ja jedem ein Begriff. Es ist so, dass Cilly Hassenmeier mit meiner Schwester, Linda Neumann, seit vielen Jahren eng zusammen arbeitet. Wir kommen ja alle aus Berlin. Und die Cilly hat sich dazu entschieden mit ihrem Mann jetzt die Rente genießen zu wollen. Meine Schwester hat dann heute, am 1. März, dieses Geschäft übernommen. Deswegen bin ich natürlich sehr stolz und auch deshalb hier.

Ihr beruflicher Lebensweg ist ein anderer als bei Ihrer Schwester. Wieso haben Sie sich dazu entschieden?

Vera Int-Veen: Also es ist schon ein bisschen komisch, weil in unserer Familie sind alle Kaufleute. Ich bin die Einzige, die sozusagen ein bisschen aus der Art geschlagen ist. Bei mir war der Wunsch, Fernsehen zu machen, schon ganz früh da. Ich glaube, mit vier oder fünf Jahren erinnere ich mich das erste Mal, dass für mich klar war: Ich möchte in diese Kiste rein. Wie das geht, wusste ich nicht. Ich liebe Handel, Einzelhandel und Traditionsgeschäfte, aber ich war bei uns in der Familie mehr der Clown, der Entertainer. Und irgendwie hatte ich das Glück, dass man in den 90er-Jahren, wenn man ein bisschen clever war, große Chancen hatte ins Fernsehen zu kommen. Die habe ich damals genutzt und bin davon auch nicht weggekommen. Ich mache das jetzt weit über 25 Jahre und liebe das Fernsehen wie am ersten Tag. Ich bin die Fernsehnase und meine Schwester ist für das Kaufmännische zuständig.

Was sind Ihre aktuellen Projekte beim TV?

Vera Int-Veen: Wir starten jetzt wieder mit „Schwiegertochter gesucht". Das ist das Projekt, was ich ja immer das ganze Jahr mache. Im Sommer geht es los mit dem Kick-Off, dann wird den ganzen Sommer und Herbst gedreht. Im Herbst und Winter laufen dann die Folgen im Fernsehen. Damit bin ich eigentlich immer beschäftigt. Dann gibt es zusätzlich diverse Auftritte, die man macht, wenn man in verschiedene Sendungen geht. Zudem habe ich aktuell zwei Versuchssendungen gedreht. Da schauen wir mal, ob da im Herbst etwas an den Start geht. Ich bin immer noch gut beschäftigt. Man wundert sich, aber Langeweile kenne ich auch jetzt noch nicht.

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MT-Interview mit Vera Int-Veen: "Ich bin die Fernsehnase und meine Schwester ist für das Kaufmännische zuständig"Lena BreuerMinden (mt). Moderatorin Vera Int-Veen war am Donnerstag zu Gast in Minden, um ihrer Schwester Linda Neumann zur Seite zu stehen. Sie hat das Wäsche-Fachgeschäft Hassenmeier in der Bäckerstraße von Inhaberin Cilly Hassenmeier übernommen, die nun in Rente geht (wir berichteten: Nach 63 Jahren in Familienhand bekommt Hassenmeier neue Besitzerin). Im MT-Interview verrät die Vera Int-Veen (50), die vor allem durch das TV-Format „Schwiegertochter gesucht" bekannt geworden ist, warum sie im Show-Geschäft gelandet ist und nicht im Einzelhandel. Frau Int-Veen, wieso sind Sie hier im beschaulichen Minden und vor allem bei der Neueröffnung von Hassenmeier? Vera Int-Veen: Das Wäschegeschäft Hassenmeier ist in Minden ja jedem ein Begriff. Es ist so, dass Cilly Hassenmeier mit meiner Schwester, Linda Neumann, seit vielen Jahren eng zusammen arbeitet. Wir kommen ja alle aus Berlin. Und die Cilly hat sich dazu entschieden mit ihrem Mann jetzt die Rente genießen zu wollen. Meine Schwester hat dann heute, am 1. März, dieses Geschäft übernommen. Deswegen bin ich natürlich sehr stolz und auch deshalb hier. Ihr beruflicher Lebensweg ist ein anderer als bei Ihrer Schwester. Wieso haben Sie sich dazu entschieden? Vera Int-Veen: Also es ist schon ein bisschen komisch, weil in unserer Familie sind alle Kaufleute. Ich bin die Einzige, die sozusagen ein bisschen aus der Art geschlagen ist. Bei mir war der Wunsch, Fernsehen zu machen, schon ganz früh da. Ich glaube, mit vier oder fünf Jahren erinnere ich mich das erste Mal, dass für mich klar war: Ich möchte in diese Kiste rein. Wie das geht, wusste ich nicht. Ich liebe Handel, Einzelhandel und Traditionsgeschäfte, aber ich war bei uns in der Familie mehr der Clown, der Entertainer. Und irgendwie hatte ich das Glück, dass man in den 90er-Jahren, wenn man ein bisschen clever war, große Chancen hatte ins Fernsehen zu kommen. Die habe ich damals genutzt und bin davon auch nicht weggekommen. Ich mache das jetzt weit über 25 Jahre und liebe das Fernsehen wie am ersten Tag. Ich bin die Fernsehnase und meine Schwester ist für das Kaufmännische zuständig. Was sind Ihre aktuellen Projekte beim TV? Vera Int-Veen: Wir starten jetzt wieder mit „Schwiegertochter gesucht". Das ist das Projekt, was ich ja immer das ganze Jahr mache. Im Sommer geht es los mit dem Kick-Off, dann wird den ganzen Sommer und Herbst gedreht. Im Herbst und Winter laufen dann die Folgen im Fernsehen. Damit bin ich eigentlich immer beschäftigt. Dann gibt es zusätzlich diverse Auftritte, die man macht, wenn man in verschiedene Sendungen geht. Zudem habe ich aktuell zwei Versuchssendungen gedreht. Da schauen wir mal, ob da im Herbst etwas an den Start geht. Ich bin immer noch gut beschäftigt. Man wundert sich, aber Langeweile kenne ich auch jetzt noch nicht.