American Football: Minden Wolves machen mit 38:0-Heimsieg die Meisterschaft perfekt - Fotostrecke Sebastian Külbel Minden. Das Sportmärchen der Minden Wolves geht weiter. Mit einem 38:0-Heimsieg gegen die Rheine Raptors machte das heimische American-Football-Team am vorletzten Spieltag der Landesliga NRW Ost die Meisterschaft perfekt. Die Partie vor fast 1.500 Zuschauern im Weserstadion wurde am Samstagnachmittag zu einer Demonstration der Stärke. "Ein Jahr, eine Meisterschaft, der Himmel ist die Grenze für euch", rief Headcoach Phil Gamble seinem Team kurz nach dem triumphalen Auftritt entgegen und schickte die Spieler in die Party-Nacht. Er war besonders stolz auf seine Schützlinge, weil diese erstmals ohne ihren erfahrenen Spielertrainer auf dem Platz einen Sieg eingefahren hatten. Und was für einen. Die Mindener Offense glänzte mit fünf Touchdowns, noch stärker war die Defense, die ihre Endzone zum ersten Mal in dieser Saison sauber hielt. Lars Erik Brase brachte die Wölfe mit dem ersten Touchdown in die Spur. Nachdem Kicker Tobias Pauls den ersten Angriff mit einem Fieldgoal zur 3:0-Führung abgeschlossen hatte, lief der erfahrene Quarterback im zweiten Viertel nach einer Finte selbst in Richtung Endzone und sprang mit dem Ball ins äußerste Eck. Danach begann die Gala von Lars Tjorven Weiß. Der Receiver vollendete einen langen Lauf zum nächsten Touchdown, Pauls vollendete mit dem Extra-Punkt zur 17:0-Pausenführung. Kurz danach holten die Wölfe zum entscheidenden Schlag aus: Jandrik Schlumbohm fing den Kickoff der Raptors und machte sich auf den langen Weg in deren Endzone. "Ich musste nur laufen, 75 Prozent des Touchdowns gehören der Blockarbeit", sagte der Runningback nach dem Spiel. Der eingewechselte Quarterback Ysrael David Castrillo Boet servierte dem herausragenden Offensivspieler Lars Tjorven Weiß die nächsten beiden Touchdown-Pässe und schraubte das Ergebnis so auf den 38:0-Endstand. Den starken Angriffen der Wölfe stand die Abwehr in nichts nach. Minden ließ sich weder vom gefährlichen Passspiel des Gegners locken noch von den Läufen seines Top-Runningbacks. Auch kurz vor der eigenen Endzone wurde die Wolves-Defense nicht nervös und vereitelte im zweiten Viertel sogar einen Fieldgoal-Versuch. "Physis, Wille, heute hat alles gepasst", sagte Pascal Dieth, der von seinen Trainern als bester Verteidiger des Tages ausgezeichnet wurde. Der Sieg im letzten Heimspiel der kurzen Saison bringt den Minden Wolves die vorzeitige Meisterschaft. Aufsteiger gibt es aufgrund der besonderen Bedingungen der Corona-Saison zwar offiziell nicht. "Aber wir gehen davon aus, dass wir bei der Neustrukturierung der Spielklassen für nächstes Jahr als Meister berücksichtigt werden", sagte Sportdirektor Volker Krusche.

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Die Defense der Minden Wolves feiert den nächsten vereitelten Angriff der Rheine Raptors. Die Gastgeber ließen am Samstag keinen Punkt zu. © Sebastian Külbel

Minden. Das Sportmärchen der Minden Wolves geht weiter. Mit einem 38:0-Heimsieg gegen die Rheine Raptors machte das heimische American-Football-Team am vorletzten Spieltag der Landesliga NRW Ost die Meisterschaft perfekt. Die Partie vor fast 1.500 Zuschauern im Weserstadion wurde am Samstagnachmittag zu einer Demonstration der Stärke.

"Ein Jahr, eine Meisterschaft, der Himmel ist die Grenze für euch", rief Headcoach Phil Gamble seinem Team kurz nach dem triumphalen Auftritt entgegen und schickte die Spieler in die Party-Nacht. Er war besonders stolz auf seine Schützlinge, weil diese erstmals ohne ihren erfahrenen Spielertrainer auf dem Platz einen Sieg eingefahren hatten. Und was für einen. Die Mindener Offense glänzte mit fünf Touchdowns, noch stärker war die Defense, die ihre Endzone zum ersten Mal in dieser Saison sauber hielt.

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Lars Erik Brase brachte die Wölfe mit dem ersten Touchdown in die Spur. Nachdem Kicker Tobias Pauls den ersten Angriff mit einem Fieldgoal zur 3:0-Führung abgeschlossen hatte, lief der erfahrene Quarterback im zweiten Viertel nach einer Finte selbst in Richtung Endzone und sprang mit dem Ball ins äußerste Eck. Danach begann die Gala von Lars Tjorven Weiß. Der Receiver vollendete einen langen Lauf zum nächsten Touchdown, Pauls vollendete mit dem Extra-Punkt zur 17:0-Pausenführung. Kurz danach holten die Wölfe zum entscheidenden Schlag aus: Jandrik Schlumbohm fing den Kickoff der Raptors und machte sich auf den langen Weg in deren Endzone. "Ich musste nur laufen, 75 Prozent des Touchdowns gehören der Blockarbeit", sagte der Runningback nach dem Spiel.

Lars Tjorven Weiß (mit Ball) lief am Samstagnachmittag zu drei Touchdowns für die Minden Wolves. - © Sebastian Külbel
Lars Tjorven Weiß (mit Ball) lief am Samstagnachmittag zu drei Touchdowns für die Minden Wolves. - © Sebastian Külbel

Der eingewechselte Quarterback Ysrael David Castrillo Boet servierte dem herausragenden Offensivspieler Lars Tjorven Weiß die nächsten beiden Touchdown-Pässe und schraubte das Ergebnis so auf den 38:0-Endstand. Den starken Angriffen der Wölfe stand die Abwehr in nichts nach. Minden ließ sich weder vom gefährlichen Passspiel des Gegners locken noch von den Läufen seines Top-Runningbacks. Auch kurz vor der eigenen Endzone wurde die Wolves-Defense nicht nervös und vereitelte im zweiten Viertel sogar einen Fieldgoal-Versuch. "Physis, Wille, heute hat alles gepasst", sagte Pascal Dieth, der von seinen Trainern als bester Verteidiger des Tages ausgezeichnet wurde.

Der Sieg im letzten Heimspiel der kurzen Saison bringt den Minden Wolves die vorzeitige Meisterschaft. Aufsteiger gibt es aufgrund der besonderen Bedingungen der Corona-Saison zwar offiziell nicht. "Aber wir gehen davon aus, dass wir bei der Neustrukturierung der Spielklassen für nächstes Jahr als Meister berücksichtigt werden", sagte Sportdirektor Volker Krusche.

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