Virtuelle Fußball-EM: Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg in Gruppe B Patrick Schwemling Minden. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gruppensieg gab es bei der virtuellen Fußball-EM des Mindener Tageblatts in Vorrundengruppe B. Nur wegen des besseren Torverhältnisses setzte sich Dänemark vor dem punktgleichen Team aus Russland durch. Beide Mannschaften buchten das Ticket für die Finalrunde, während die Belgier auf Rang drei noch zittern müssen. Noch bevor es losging, war schnell klar: hier dominieren die Fußball-Mannschaften. Die Dänen wurden von den „Ruhrpottrivalen" um Nick Sprung (SVKT III) und Marco Bredemeier (TuSPO II) vertreten. „Nick ist BVB-Fan, ich Anhänger von Schalke", erklärt Bredemeier den Teamnamen des Duos. Die Belgier steuern Patrick Schäfer und Kevin Nenneker, die beide in der ersten Mannschaft der SG SVPC/FriWie in der Kreisliga B aktiv sind. „Wenn wir mal Fifa spielen, dann nur in Verbindung mit einem gemütlichen Abend", erklärt Schäfer – und schiebt die Favoritenrolle schon vor dem Start den anderen Mannschaften zu. Apropos Favoritenrolle: Diese gilt vor allem Tobias Schröder und Pascal Fleer vom TV Elverdissen, die sich mit dem Namen „TVE eSports" angemeldet und das russische Team zugelost bekommen haben. „Wir wollen zukünftig eine solche Sparte aufbauen", erklärt Schröder, der alle drei Spiele des Zweier-Teams selbst bestreitet. „Ich bin nur dabei, wenn es mal nicht laufen sollte", erklärt Fleer, der den Part des Back-Ups und Coachs übernimmt. Als viertes Team komplettieren Michel Gerfen, der als Handballer bei der A-Jugend von JSG Lit 1912 auf Torejagd geht, und Marc Gerstendorf als das Team „HW(4)life" mit Finnland die Gruppe B. Zum Auftakt steht dann gleich das skandinavische Duell zwischen Finnland und Dänemark auf dem Programm, das durch ein frühes Tor entschieden wird. Christian Eriksen lässt das dänische Team und Bredemeier und Sprung jubeln – auch eine rote Karte gegen die Dänen (80.) ändert nichts mehr an dem Ausgang. Im zweiten Gruppenspiel zeigt Tobias Schröder dann seine Fifa-Fertigkeiten und führt Russland mit einem ungefährdeten 2:0 zum Sieg über Belgien, die genau wie die Finnen jetzt schon unter Druck stehen. In einem ausgeglichenen Spiel feiert Russland im Anschluss dann einen knappen 1:0-Sieg gegen Finnland, die somit vor dem Gruppen-Aus stehen. Da Sprung und Bredemeier direkt danach einen klaren 3:0-Erfolg gegen Belgien feiern ist nach vier von sechs Spielen klar, dass Russland und Dänemark im Achtelfinale stehen. Im direkten Duell gehen die Dänen früh in Führung (5.), doch Russland gleicht noch vor der Pause aus (23.). Danach geht es hin und her – doch es will kein Tor mehr fallen. Es heißt 1:1, und das reicht den Dänen. Sie haben ein Tor mehr geschossen und das bessere Torverhältnis. Im abschließenden Spiel führt Nenneker die Belgier zu einem 2:1-Erfolg und sichert so den dritten Platz. Da aber nur die vier besten Gruppendritten weiterkommen, heißt es nun Zittern bis zum Ende.

Virtuelle Fußball-EM: Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg in Gruppe B

Russland um Tobias Schröder (links) siegte 2:0 gegen Belgien mit Patrick Schäfer. MT- © Foto: Schwemling

Minden. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gruppensieg gab es bei der virtuellen Fußball-EM des Mindener Tageblatts in Vorrundengruppe B. Nur wegen des besseren Torverhältnisses setzte sich Dänemark vor dem punktgleichen Team aus Russland durch. Beide Mannschaften buchten das Ticket für die Finalrunde, während die Belgier auf Rang drei noch zittern müssen.

Noch bevor es losging, war schnell klar: hier dominieren die Fußball-Mannschaften. Die Dänen wurden von den „Ruhrpottrivalen" um Nick Sprung (SVKT III) und Marco Bredemeier (TuSPO II) vertreten. „Nick ist BVB-Fan, ich Anhänger von Schalke", erklärt Bredemeier den Teamnamen des Duos. Die Belgier steuern Patrick Schäfer und Kevin Nenneker, die beide in der ersten Mannschaft der SG SVPC/FriWie in der Kreisliga B aktiv sind. „Wenn wir mal Fifa spielen, dann nur in Verbindung mit einem gemütlichen Abend", erklärt Schäfer – und schiebt die Favoritenrolle schon vor dem Start den anderen Mannschaften zu.

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Apropos Favoritenrolle: Diese gilt vor allem Tobias Schröder und Pascal Fleer vom TV Elverdissen, die sich mit dem Namen „TVE eSports" angemeldet und das russische Team zugelost bekommen haben. „Wir wollen zukünftig eine solche Sparte aufbauen", erklärt Schröder, der alle drei Spiele des Zweier-Teams selbst bestreitet. „Ich bin nur dabei, wenn es mal nicht laufen sollte", erklärt Fleer, der den Part des Back-Ups und Coachs übernimmt.

Als viertes Team komplettieren Michel Gerfen, der als Handballer bei der A-Jugend von JSG Lit 1912 auf Torejagd geht, und Marc Gerstendorf als das Team „HW(4)life" mit Finnland die Gruppe B.

Zum Auftakt steht dann gleich das skandinavische Duell zwischen Finnland und Dänemark auf dem Programm, das durch ein frühes Tor entschieden wird. Christian Eriksen lässt das dänische Team und Bredemeier und Sprung jubeln – auch eine rote Karte gegen die Dänen (80.) ändert nichts mehr an dem Ausgang. Im zweiten Gruppenspiel zeigt Tobias Schröder dann seine Fifa-Fertigkeiten und führt Russland mit einem ungefährdeten 2:0 zum Sieg über Belgien, die genau wie die Finnen jetzt schon unter Druck stehen.

In einem ausgeglichenen Spiel feiert Russland im Anschluss dann einen knappen 1:0-Sieg gegen Finnland, die somit vor dem Gruppen-Aus stehen. Da Sprung und Bredemeier direkt danach einen klaren 3:0-Erfolg gegen Belgien feiern ist nach vier von sechs Spielen klar, dass Russland und Dänemark im Achtelfinale stehen.

Im direkten Duell gehen die Dänen früh in Führung (5.), doch Russland gleicht noch vor der Pause aus (23.). Danach geht es hin und her – doch es will kein Tor mehr fallen. Es heißt 1:1, und das reicht den Dänen. Sie haben ein Tor mehr geschossen und das bessere Torverhältnis.

Im abschließenden Spiel führt Nenneker die Belgier zu einem 2:1-Erfolg und sichert so den dritten Platz. Da aber nur die vier besten Gruppendritten weiterkommen, heißt es nun Zittern bis zum Ende.

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