Virtuelle Fußball-EM: GWD zieht mit Tschechien ins Achtelfinale ein Minden (fat). Groß schwitzen musste Maximilian Nowatzki für seinen Erfolg diesmal nicht. Denn anders als sonst auf der Handball-Platte hatte der Vertreter des Bundesligisten GWD Minden im Verlagsgebäude des Mindener Tageblatts keine sportlichen Höchstleistungen zu vollbringen. Zur selbigen trieb der 20-Jährige stattdessen seine Mannschaft im Spiel Fifa 20 auf der Konsole. Bei der virtuellen Fußball-EM des MT steuerte der Linkshänder die Nationalmannschaft von Tschechien mit dem Gamepad souverän ins Achtelfinale – als Tabellenerster der Vorrundengruppe D. Noch-Teamkollege Max Staar feuerte den zukünftigen Spieler von Drittligist Ahlener SG bei seinen drei Siegen an. „Bei deinem Gegner höre ich vom Controller die ganze Zeit nur 'tak, tak, tak'. Streng dich mal an, Maxi", sagte Staar lachend. Der GWD-Profi saß als Fan während der drei Gruppenspiele mit dem gebührenden Sicherheitsabstand an Nowatzkis Seite. Dabei sah Staar auf dem 86-Zoll-Bildschirm in der EM-Arena, wie sein Kollege Erfolge gegen Schottland, Rumänien und England feierte. „Viel Erfahrung habe ich eigentlich nicht", hatte Nowatzki vor dem Turnier noch erklärt. Dennoch war nach Absprache mit den Mannschaftskollegen die Wahl auf ihn als GWD-Vertreter gefallen. Gemeinsam beschlossen hatte das Team ebenso, die mit mehreren tausend Euro gefüllte Mannschaftskasse zugunsten des guten Zwecks zu spenden. Und zwar an „Ostwestfalenliebe", das Projekt, das auch die virtuelle EM mit seinen Erlösen unterstützt. Ebenfalls den Einzug in die K.o.-Runde feierte England. Der Fifa-erfahrene Steven Baumgart verhalf den „Three Lions" zum zweiten Platz. Auf das Remis zum Auftakt gegen Rumänien folgte ein 4:2-Sieg im prestigeträchtigen Insel-Duell mit Schottland, gesteuert von Marcel Lopez. Letzterer darf als Tabellendritter noch auf das Weiterkommen hoffen. Die Entscheidung, ob die Schotten das Achtelfinal-Ticket noch buchen, fällt sobald alle sechs Vorrundengruppen ausgespielt sind und die besten Tabellendritten als Qualifikanten feststehen. Definitiv ausgeschieden ist Rumänien. Das sieglose Schlusslicht hatte im Vorfeld als einer der EM-Favoriten gegolten. Schließlich hatten die Vertreter Emre Salgin und Finn Droste aus der eSports-Abteilung des HSC Alswede bereits erfolgreich bei größeren Fifa-Turnieren abgeschnitten. Am Ende reichte es dennoch nur zu einem Punkt gegen England und Steven Baumgart. Letzterer fiebert nun ebenso wie Nowatzki dem Achtelfinale entgegen. Max Staar sagte lächelnd: „Dann bin auch ich wieder als Fan dabei."

Virtuelle Fußball-EM: GWD zieht mit Tschechien ins Achtelfinale ein

Die GWD-Vertreter: Maximilian Nowatzki (rechts) steuerte Tschechien bei der virtuellen Fußball-EM des MT ins Achtelfinale. Teamkollege Max Staar unterstützte ihn als Fan. MT- © Foto: Fabian Terwey

Minden (fat). Groß schwitzen musste Maximilian Nowatzki für seinen Erfolg diesmal nicht. Denn anders als sonst auf der Handball-Platte hatte der Vertreter des Bundesligisten GWD Minden im Verlagsgebäude des Mindener Tageblatts keine sportlichen Höchstleistungen zu vollbringen. Zur selbigen trieb der 20-Jährige stattdessen seine Mannschaft im Spiel Fifa 20 auf der Konsole. Bei der virtuellen Fußball-EM des MT steuerte der Linkshänder die Nationalmannschaft von Tschechien mit dem Gamepad souverän ins Achtelfinale – als Tabellenerster der Vorrundengruppe D. Noch-Teamkollege Max Staar feuerte den zukünftigen Spieler von Drittligist Ahlener SG bei seinen drei Siegen an.

„Bei deinem Gegner höre ich vom Controller die ganze Zeit nur 'tak, tak, tak'. Streng dich mal an, Maxi", sagte Staar lachend. Der GWD-Profi saß als Fan während der drei Gruppenspiele mit dem gebührenden Sicherheitsabstand an Nowatzkis Seite. Dabei sah Staar auf dem 86-Zoll-Bildschirm in der EM-Arena, wie sein Kollege Erfolge gegen Schottland, Rumänien und England feierte.

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„Viel Erfahrung habe ich eigentlich nicht", hatte Nowatzki vor dem Turnier noch erklärt. Dennoch war nach Absprache mit den Mannschaftskollegen die Wahl auf ihn als GWD-Vertreter gefallen. Gemeinsam beschlossen hatte das Team ebenso, die mit mehreren tausend Euro gefüllte Mannschaftskasse zugunsten des guten Zwecks zu spenden. Und zwar an „Ostwestfalenliebe", das Projekt, das auch die virtuelle EM mit seinen Erlösen unterstützt.

Ebenfalls den Einzug in die K.o.-Runde feierte England. Der Fifa-erfahrene Steven Baumgart verhalf den „Three Lions" zum zweiten Platz. Auf das Remis zum Auftakt gegen Rumänien folgte ein 4:2-Sieg im prestigeträchtigen Insel-Duell mit Schottland, gesteuert von Marcel Lopez. Letzterer darf als Tabellendritter noch auf das Weiterkommen hoffen. Die Entscheidung, ob die Schotten das Achtelfinal-Ticket noch buchen, fällt sobald alle sechs Vorrundengruppen ausgespielt sind und die besten Tabellendritten als Qualifikanten feststehen.

Definitiv ausgeschieden ist Rumänien. Das sieglose Schlusslicht hatte im Vorfeld als einer der EM-Favoriten gegolten. Schließlich hatten die Vertreter Emre Salgin und Finn Droste aus der eSports-Abteilung des HSC Alswede bereits erfolgreich bei größeren Fifa-Turnieren abgeschnitten. Am Ende reichte es dennoch nur zu einem Punkt gegen England und Steven Baumgart. Letzterer fiebert nun ebenso wie Nowatzki dem Achtelfinale entgegen. Max Staar sagte lächelnd: „Dann bin auch ich wieder als Fan dabei."

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