Virtuelle Fußball-EM: Drei Mannschaften sicher im Achtelfinale Patrick Schwemling Minden. Der Traum war schnell erloschen: Während die Isländer bei der Fußball-EM 2016 bis in das Viertelfinale vorstießen und sich in die Herzen der Zuschauer spielten, ist für die Mannschaft bei der virtuellen Fußball-EM des Mindener Tageblatts in der Vorrunde Schluss. Mit null Punkten sind sie Gruppenletzter, während sich Österreich, Niederlande und auch Norwegen als Gruppendritter für das Achtelfinale qualifiziert haben. Dabei traf sich in der MT-Redaktion ein bunt gemischter Haufen. „Wir sind doch bestimmt die ältesten Teilnehmer", scherzte Thomas Heinßen, der mit 43 Jahren tatsächlich zu den „Altherren" der Veranstaltung gehört. Zusammen mit Christian Mörling und Daniel Sander traten sie als „Strumpfsohle Minden" an und verkauften sich an der Spielekonsole sehr teuer und kamen mit zwei aus drei Siegen als Gruppenzweiter weiter. Lediglich beim 2:3 gegen Norwegen hatten sie das Nachsehen. Die Norweger sahen lange wie der sichere Sieger der Gruppe aus, ehe sie im letzten Spiel der Vorrunde eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Österreich hinnehmen mussten. Hier waren mit Rico Todte und Maximilian Neuse zwei Freunde unter dem Namen „Banatoliy445" unterwegs. Todte hatte dafür extra den Weg aus Bielefeld auf sich genommen. „Ich komme aus Minden, lebe jetzt aber in Bielefeld", erklärt er. Er selbst spielt auch Fußball, zuletzt bei SC Herford II, ab der neuen Saison in der Bezirksliga für SV Heepen. Ebenfalls aus Fußballern setzten sich die Mannschaften aus Österreich und Island zusammen. Während für die Alpen-Nation Cedric Camacho und Marc Ryglewski antraten, spielte Island mit Timon Schwemling. Schwemling und Camacho spielen aktuell bei Kreisligist Union Minden zusammen in einer Mannschaft und verzichteten deswegen auf ein Duell an der Playstation – dieses entschied Ryglewski mit drei späten Treffern dann deutlich mit 6:3 für sich. „Ich habe gar keine Playstation, wollte aber gerne mitmachen", erklärte Timon Schwemling seine Teilnahme. Besonders bitter: er hatte sich extra das Island-Trikot mit der Aufschrift „Schwemlingson" und der Rückennummer 19 bestellt. „Leider ist es nicht rechtzeitig angekommen", ärgerte er sich – hatte aber als Ersatz ein T-Shirt mit dem Logo der Veranstaltung und der isländischen Nationalflagge. Dieses bekommen übrigens alle teilnehmenden Mannschaften und dürfen es als Erinnerung an die Veranstaltung behalten.

Virtuelle Fußball-EM: Drei Mannschaften sicher im Achtelfinale

Timon Schwemling (links) spielte mit Island, Thomas Heinßen mit der Niederlande. MT- © Foto: Schwemling

Minden. Der Traum war schnell erloschen: Während die Isländer bei der Fußball-EM 2016 bis in das Viertelfinale vorstießen und sich in die Herzen der Zuschauer spielten, ist für die Mannschaft bei der virtuellen Fußball-EM des Mindener Tageblatts in der Vorrunde Schluss. Mit null Punkten sind sie Gruppenletzter, während sich Österreich, Niederlande und auch Norwegen als Gruppendritter für das Achtelfinale qualifiziert haben.

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Dabei traf sich in der MT-Redaktion ein bunt gemischter Haufen. „Wir sind doch bestimmt die ältesten Teilnehmer", scherzte Thomas Heinßen, der mit 43 Jahren tatsächlich zu den „Altherren" der Veranstaltung gehört. Zusammen mit Christian Mörling und Daniel Sander traten sie als „Strumpfsohle Minden" an und verkauften sich an der Spielekonsole sehr teuer und kamen mit zwei aus drei Siegen als Gruppenzweiter weiter. Lediglich beim 2:3 gegen Norwegen hatten sie das Nachsehen.

Die Norweger sahen lange wie der sichere Sieger der Gruppe aus, ehe sie im letzten Spiel der Vorrunde eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Österreich hinnehmen mussten. Hier waren mit Rico Todte und Maximilian Neuse zwei Freunde unter dem Namen „Banatoliy445" unterwegs. Todte hatte dafür extra den Weg aus Bielefeld auf sich genommen. „Ich komme aus Minden, lebe jetzt aber in Bielefeld", erklärt er. Er selbst spielt auch Fußball, zuletzt bei SC Herford II, ab der neuen Saison in der Bezirksliga für SV Heepen.

Ebenfalls aus Fußballern setzten sich die Mannschaften aus Österreich und Island zusammen. Während für die Alpen-Nation Cedric Camacho und Marc Ryglewski antraten, spielte Island mit Timon Schwemling. Schwemling und Camacho spielen aktuell bei Kreisligist Union Minden zusammen in einer Mannschaft und verzichteten deswegen auf ein Duell an der Playstation – dieses entschied Ryglewski mit drei späten Treffern dann deutlich mit 6:3 für sich. „Ich habe gar keine Playstation, wollte aber gerne mitmachen", erklärte Timon Schwemling seine Teilnahme.

Besonders bitter: er hatte sich extra das Island-Trikot mit der Aufschrift „Schwemlingson" und der Rückennummer 19 bestellt. „Leider ist es nicht rechtzeitig angekommen", ärgerte er sich – hatte aber als Ersatz ein T-Shirt mit dem Logo der Veranstaltung und der isländischen Nationalflagge.

Dieses bekommen übrigens alle teilnehmenden Mannschaften und dürfen es als Erinnerung an die Veranstaltung behalten.

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