Virtuelle Fußball-EM: Der Titel ist für vier Teams zum Greifen nahe Fabian Terwey,Patrick Schwemling Minden. Angespannte Blicke fixieren den Großbildschirm, die Hände krallen sich in die Controller. Dieses Viertelfinale bei der virtuellen Fußball-EM des Mindener Tageblatts entwickelt sich zu einem echten K.o.-Krimi: England und Portugal kämpfen auf der Spielekonsole um den Halbfinaleinzug. Steven Baumgart steuert die „Three Lions" mit dem Gamepad zum 3:2-Sieg in der Verlängerung – und das obwohl seine beiden Widersacher Yannik Bajrami und Jean Schumacher von Fußball-Bezirksligist FT Dützen bereits mit 2:0 geführt hatten. Damit ist Baumgart einer von vier Teilnehmern, die nun um den Titel des besten Fifa-Spielers im Kreis Minden-Lübbecke im Turnier zugunsten des gemeinnützigen Projekts Ostwestfalenliebe übrig geblieben sind. Das Teilnehmerfeld in der Runde der letzten Vier komplettieren die „Ruhropottrivalen" um Nick Sprung und Marco Bredemeier, der Petershäger Tim Brase sowie das eSports-Team vom TV Elverdissen mit Tobias Schröder und Pascal Fleer. Im Halbfinale trifft Baumgart un die offensivstarken Dänen um Sprung und Bredemeier. Letzterer hat sich auch ohne seinen verhinderten Mitstreiter souverän durchgesetzt. Im Achtelfinale wirbelte er die schottischen Hinterreihen komplett durcheinander. Marcel Lopez musste sich mit 1:8 geschlagen geben. Danach wurden Sebastian Bazyk und Philipp Bredemeier im Viertelfinale Opfer der dänischen Tormaschine. Ihre zahlreichen Unterstützer, die das Geschehen im Livestream auf dem Twitch-Kanaldes MT verfolgten, mussten nach dem 2:1-Achtelfinalsieg gegen die Niederlande um Thomas Heinßen, Daniel Sander und Chris Mörling mit ansehen, wie die beiden „Fifa Profis" mit Wales ein 0:7-Debakel erlebten. Im zweiten Halbfinale ringen Schröder und Fleer mit Russland gegen Tim Brase um den Endspieleinzug. Schröder hatte die E-Sportler diesmal alleine vertreten und im Achtelfinale zunächst die Schweiz und Tim Witte ausgeschaltet. 0:3 hieß es aus Sicht des Torwarts der FT Dützen, der sich extra noch ein Trikot der „Nati" zugelegt hatte. Das Ausscheiden nahm Witte mit Humor: „Macht es gut Jungs, wir sehen uns bei der virtuellen WM." Die K.O.-Spiele im Video new Twitch.Player("twitch-embed", { collection: "YnXUnUpaHRaETQ", video: "videoId" }); Ebenfalls verabschieden musste sich Wittes künftiger Vereinskollege Cedric Camacho. Gegen Russland war für seine Österreicher Schluss – denkbar knapp mit 1:2. Zuvor hatte Camacho mit Marc Ryglewski einen 4:1-Achtelfinalsieg gegen Polen bejubelt. Die beiden ausgeschiedenen Vertreter Stephan Kuhlmann und André Kunde hoffen nun, bald wieder Fußball im Stadion ihres BVB schauen zu können: „Das wird jetzt mal wieder Zeit." Am Donnerstagabend sicherte sich dann Tim Brase das heiß begehrte Halbfinalticket. Im Achtelfinale trat er mit Irland gegen Norwegen um Maximilian Neuse an. Die beiden lieferten sich das wohl spannendste Duell des gesamten Turniers. Da es nach 120 Minuten 2:2 stand, musste das Elfermeterschießen für eine Entscheidung sorgen. Hier behielt Brase die besseren Nerven und gewann 4:2. Mit dem selben Ergebnis gewann er dann das Viertelfinale gegen Daniel Branahl, Patrick Kuhlmann und Nico Schwemling von TuS Holzhausen/Porta II, die zuvor GWD Mindens Vertreter Maximilian Nowatzki ausschalteten – in allerletzter Minute durch einen 3:2-Erfolg mit ihren Franzosen gegen Tschechien. Die Halbfinals, das Spiel um Platz drei und das Finale der virtuellen Fußball-EM werden noch terminiert und sind wieder live im Twitch-Livestream zu sehen. Die Übertragung wird nicht nur dort, sondern auch auf MT.de ausgespielt – übrigens genau wie alle Achtel- und Viertelfinalpartien, die als Höhepunkte zur Verfügung stehen. Die Achtelfinalisten Portugal: Yannik Bajrami, Jean Schumacher (FT Dützen). Norwegen: Maximilian Neuse, Rico Todte (Banatoliy445). England: Steven Baumgart. Spanien: Benjamin Müller, Jonny Neumann (MüllerShipping). Dänemark: Marco Bredemeier, Nick Sprung (Ruhrpottrivalen). Schottland: Marcel Lopez. Wales: Sebastian Bazyk, Philipp Bredemeier (Kugelblitze). Niederlande: Thomas Heinßen, Daniel Sander, Chris Mörling (Strumpfsohle Minden). Irland: Tim Brase, Kevin Grabov. Belgien: Kevin Nenneker, Patrick Schäfer (SG SVPC/Frille-Wietersheim). Tschechien: Maximilian Nowatzki (GWD Minden). Frankreich: Daniel Branahl, Patrick Kuhlmann, Nico Schwemling (TuS Holzhausen/Porta II). Österreich: Cedric Camacho, Marc Ryglewski (FC Vollbartcelona). Polen: Stephan Kuhlmann, André Kunde (Yellowzokker). Schweiz: Grish Avetyan, Tim Witte (FT Dützen). Russland: Pascal Fleer, Tobias Schröder (TVE eSports).

Virtuelle Fußball-EM: Der Titel ist für vier Teams zum Greifen nahe

Zum Haareraufen: GWD Mindens Vertreter Maximilian Nowatzki (links) verliert im Achtelfinale der virtuellen Fußball-EM gegen Frankreich. Nico Schwemling bejubelt den 3:2-Siegtreffer. MT- © Foto: Fabian Terwey

Minden. Angespannte Blicke fixieren den Großbildschirm, die Hände krallen sich in die Controller. Dieses Viertelfinale bei der virtuellen Fußball-EM des Mindener Tageblatts entwickelt sich zu einem echten K.o.-Krimi: England und Portugal kämpfen auf der Spielekonsole um den Halbfinaleinzug. Steven Baumgart steuert die „Three Lions" mit dem Gamepad zum 3:2-Sieg in der Verlängerung – und das obwohl seine beiden Widersacher Yannik Bajrami und Jean Schumacher von Fußball-Bezirksligist FT Dützen bereits mit 2:0 geführt hatten.

Damit ist Baumgart einer von vier Teilnehmern, die nun um den Titel des besten Fifa-Spielers im Kreis Minden-Lübbecke im Turnier zugunsten des gemeinnützigen Projekts Ostwestfalenliebe übrig geblieben sind. Das Teilnehmerfeld in der Runde der letzten Vier komplettieren die „Ruhropottrivalen" um Nick Sprung und Marco Bredemeier, der Petershäger Tim Brase sowie das eSports-Team vom TV Elverdissen mit Tobias Schröder und Pascal Fleer.

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Im Halbfinale trifft Baumgart un die offensivstarken Dänen um Sprung und Bredemeier. Letzterer hat sich auch ohne seinen verhinderten Mitstreiter souverän durchgesetzt. Im Achtelfinale wirbelte er die schottischen Hinterreihen komplett durcheinander. Marcel Lopez musste sich mit 1:8 geschlagen geben. Danach wurden Sebastian Bazyk und Philipp Bredemeier im Viertelfinale Opfer der dänischen Tormaschine.

Dank der zahlreichen Sponsoren ist die Durchführung der virtuellen Fußball-EM sowie der Spendenaktion an "OstWestfalenLiebe" in dieser Form nur möglich.
Dank der zahlreichen Sponsoren ist die Durchführung der virtuellen Fußball-EM sowie der Spendenaktion an "OstWestfalenLiebe" in dieser Form nur möglich.

Ihre zahlreichen Unterstützer, die das Geschehen im Livestream auf dem Twitch-Kanaldes MT verfolgten, mussten nach dem 2:1-Achtelfinalsieg gegen die Niederlande um Thomas Heinßen, Daniel Sander und Chris Mörling mit ansehen, wie die beiden „Fifa Profis" mit Wales ein 0:7-Debakel erlebten.

Im zweiten Halbfinale ringen Schröder und Fleer mit Russland gegen Tim Brase um den Endspieleinzug. Schröder hatte die E-Sportler diesmal alleine vertreten und im Achtelfinale zunächst die Schweiz und Tim Witte ausgeschaltet. 0:3 hieß es aus Sicht des Torwarts der FT Dützen, der sich extra noch ein Trikot der „Nati" zugelegt hatte. Das Ausscheiden nahm Witte mit Humor: „Macht es gut Jungs, wir sehen uns bei der virtuellen WM."

Die K.O.-Spiele im Video

Ebenfalls verabschieden musste sich Wittes künftiger Vereinskollege Cedric Camacho. Gegen Russland war für seine Österreicher Schluss – denkbar knapp mit 1:2. Zuvor hatte Camacho mit Marc Ryglewski einen 4:1-Achtelfinalsieg gegen Polen bejubelt. Die beiden ausgeschiedenen Vertreter Stephan Kuhlmann und André Kunde hoffen nun, bald wieder Fußball im Stadion ihres BVB schauen zu können: „Das wird jetzt mal wieder Zeit."

Am Donnerstagabend sicherte sich dann Tim Brase das heiß begehrte Halbfinalticket. Im Achtelfinale trat er mit Irland gegen Norwegen um Maximilian Neuse an. Die beiden lieferten sich das wohl spannendste Duell des gesamten Turniers. Da es nach 120 Minuten 2:2 stand, musste das Elfermeterschießen für eine Entscheidung sorgen. Hier behielt Brase die besseren Nerven und gewann 4:2. Mit dem selben Ergebnis gewann er dann das Viertelfinale gegen Daniel Branahl, Patrick Kuhlmann und Nico Schwemling von TuS Holzhausen/Porta II, die zuvor GWD Mindens Vertreter Maximilian Nowatzki ausschalteten – in allerletzter Minute durch einen 3:2-Erfolg mit ihren Franzosen gegen Tschechien.


Die Halbfinals, das Spiel um Platz drei und das Finale der virtuellen Fußball-EM werden noch terminiert und sind wieder live im Twitch-Livestream zu sehen. Die Übertragung wird nicht nur dort, sondern auch auf MT.de ausgespielt – übrigens genau wie alle Achtel- und Viertelfinalpartien, die als Höhepunkte zur Verfügung stehen.

Die Achtelfinalisten

  • Portugal: Yannik Bajrami, Jean Schumacher (FT Dützen).
  • Norwegen: Maximilian Neuse, Rico Todte (Banatoliy445).
  • England: Steven Baumgart.
  • Spanien: Benjamin Müller, Jonny Neumann (MüllerShipping).
  • Dänemark: Marco Bredemeier, Nick Sprung (Ruhrpottrivalen).
  • Schottland: Marcel Lopez.
  • Wales: Sebastian Bazyk, Philipp Bredemeier (Kugelblitze).
  • Niederlande: Thomas Heinßen, Daniel Sander, Chris Mörling (Strumpfsohle Minden).
  • Irland: Tim Brase, Kevin Grabov.
  • Belgien: Kevin Nenneker, Patrick Schäfer (SG SVPC/Frille-Wietersheim).
  • Tschechien: Maximilian Nowatzki (GWD Minden).
  • Frankreich: Daniel Branahl, Patrick Kuhlmann, Nico Schwemling (TuS Holzhausen/Porta II).
  • Österreich: Cedric Camacho, Marc Ryglewski (FC Vollbartcelona).
  • Polen: Stephan Kuhlmann, André Kunde (Yellowzokker).
  • Schweiz: Grish Avetyan, Tim Witte (FT Dützen).
  • Russland: Pascal Fleer, Tobias Schröder (TVE eSports).
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