Bester Fifa-Zocker im Kreis: Portaner gewinnt die virtuelle Fußball-EM Fabian Terwey Minden. Im bunten Konfettiregen reckte Tobias Schröder erleichtert die Faust in die Höhe. Endlich konnte der Portaner den Controller der Spielekonsole ohne Bedenken loslassen. Schließlich war ihm der Gewinn der virtuellen Fußball-EM des Mindener Tageblatts nach dem Schlusspfiff im Finale nicht mehr zu nehmen. Gemeinsam mit Freund Pascal Fleer bejubelte der 28-Jährige den Titelgewinn im Spiel Fifa 20 auf der Playstation. Im Endspiel steuerte Schröder im MT-Verlagsgebäude Russland zu einem 2:0-Sieg gegen England und Vertreter Steven Baumgart. Damit ist Schröder jetzt bester Zocker im Kreis. „Während der Spiele hatte ich ultra zittrige Hände. Das hat erst nachgelassen, nachdem ich zum Ende hin richtig drin war", gab Schröder kurz nach dem Erfolg zu. Am letzten Spieltag des Turniers mit zwei Halbfinals, dem Spiel um Platz drei und dem Finale hatte der Wirtschaftsingenieur im Duell mit Tim Brase und dessen Iren das Endspielticket gelöst. Noch lange in Erinnerung bleiben wird Schröder aber vor allem ein Moment vor dem Start des Turniers: „Als wir bei der Zulosung der Nationalmannschaften als eSports-Abteilung vorgestellt wurden, da sind wir zu Hause vor dem Livestream beide rot angelaufen. Denn das hörte sich schon sehr professionell an. Dabei ist das Projekt in unserem Verein TV Elverdissen noch ganz am Anfang und offiziell haben wir noch keine eigene Sparte." Die Finalspiele im Video new Twitch.Player("twitch-embed", { collection: "q7ZKq7ofJBZufg", video: "videoId" }); Die Idee dazu war den beiden laut Fleer zu Jahresbeginn an der Theke gekommen. „Tobi und ich haben schon immer viel Fifa auf der Konsole gezockt. Und mittlerweile boomt eSports ja richtig. Das kann man allein an den Übertragungen im Fernsehen sehen", erklärt der 33-Jährige: „Der Sieg ist nochmal ein gutes Argument für eine eSports-Abteilung in unserem Verein. Grundsätzlich ist unser Vorstand stets offen für Neues. Auch um auf dem Dorf alle Altersgruppen anzusprechen. Es wäre schon toll, wenn wir als Verein irgendwann in einer offiziellen Liga mitspielen würden." Die virtuelle EM war für das Duo die erste Teilnahme an einem eSports-Turnier. „Ich bin ja wegen der Liebe nach Porta gekommen. Meine Verlobte hat mich auf die Europameisterschaft des MT aufmerksam gemacht. Pascal und ich haben das für einen guten Türöffner für unser Vorhaben gehalten. Also haben wir uns beworben", berichtet Schröder. Kollege Fleer blieb am Finaltag so wie im ganzen Turnier allerdings nur in der Zuschauerrolle vor dem Großbildfernseher: „Ich spiele anders als Tobi sonst nur Fifa auf der X-Box. Also habe ich ihm hier an der Playstation lieber den Vortritt gelassen. Auch ich hätte da gegen ihn keine Chance gehabt." In Schröders heimischem Wohnzimmer in Porta wird jetzt aber erstmal ein ganz anderes Spiel als Fifa gezockt. Denn das Duo entschied sich für einen Tischkicker von Gauselmann als Preis. Bei den vier Gewinnen hatte der Turniersieger Erstwahlrecht. Während sich Vize-Europameister Steven Baumgart über ein Sport-Paket der Firma Meisolle freute, fiel die Wahl des Turnierdritten Tim Brase auf eine hochwertige Melitta-Kaffeemaschine. Der Fußballer vom TuS Lahde/Quetzen hatte im kleinen Finale Dänemark besiegt. Vertreter Nick Sprung erhielt als Viertplatzierter einen Gutschein über ein 30-Liter-Fass Bier von Getränke Nehrmann. Die Turniererlöse fließen an das gemeinnützige Projekt Ostwestfalenliebe.

Bester Fifa-Zocker im Kreis: Portaner gewinnt die virtuelle Fußball-EM

Geschafft: Der Portaner Tobias Schröder (Mitte) bejubelt den Finalsieg bei der virtuellen Fußball-EM gegen Steven Baumgart (rechts). Pascal Fleer freut sich mit ihm über den Erfolg auf der Konsole. MT-Fotos: Fabian Terwey

Minden. Im bunten Konfettiregen reckte Tobias Schröder erleichtert die Faust in die Höhe. Endlich konnte der Portaner den Controller der Spielekonsole ohne Bedenken loslassen. Schließlich war ihm der Gewinn der virtuellen Fußball-EM des Mindener Tageblatts nach dem Schlusspfiff im Finale nicht mehr zu nehmen. Gemeinsam mit Freund Pascal Fleer bejubelte der 28-Jährige den Titelgewinn im Spiel Fifa 20 auf der Playstation. Im Endspiel steuerte Schröder im MT-Verlagsgebäude Russland zu einem 2:0-Sieg gegen England und Vertreter Steven Baumgart. Damit ist Schröder jetzt bester Zocker im Kreis.

„Während der Spiele hatte ich ultra zittrige Hände. Das hat erst nachgelassen, nachdem ich zum Ende hin richtig drin war", gab Schröder kurz nach dem Erfolg zu. Am letzten Spieltag des Turniers mit zwei Halbfinals, dem Spiel um Platz drei und dem Finale hatte der Wirtschaftsingenieur im Duell mit Tim Brase und dessen Iren das Endspielticket gelöst.

Fotostrecke 31 Bilder

Noch lange in Erinnerung bleiben wird Schröder aber vor allem ein Moment vor dem Start des Turniers: „Als wir bei der Zulosung der Nationalmannschaften als eSports-Abteilung vorgestellt wurden, da sind wir zu Hause vor dem Livestream beide rot angelaufen. Denn das hörte sich schon sehr professionell an. Dabei ist das Projekt in unserem Verein TV Elverdissen noch ganz am Anfang und offiziell haben wir noch keine eigene Sparte."

Die Finalspiele im Video

Die Idee dazu war den beiden laut Fleer zu Jahresbeginn an der Theke gekommen. „Tobi und ich haben schon immer viel Fifa auf der Konsole gezockt. Und mittlerweile boomt eSports ja richtig. Das kann man allein an den Übertragungen im Fernsehen sehen", erklärt der 33-Jährige: „Der Sieg ist nochmal ein gutes Argument für eine eSports-Abteilung in unserem Verein. Grundsätzlich ist unser Vorstand stets offen für Neues. Auch um auf dem Dorf alle Altersgruppen anzusprechen. Es wäre schon toll, wenn wir als Verein irgendwann in einer offiziellen Liga mitspielen würden."

Die virtuelle EM war für das Duo die erste Teilnahme an einem eSports-Turnier. „Ich bin ja wegen der Liebe nach Porta gekommen. Meine Verlobte hat mich auf die Europameisterschaft des MT aufmerksam gemacht. Pascal und ich haben das für einen guten Türöffner für unser Vorhaben gehalten. Also haben wir uns beworben", berichtet Schröder. Kollege Fleer blieb am Finaltag so wie im ganzen Turnier allerdings nur in der Zuschauerrolle vor dem Großbildfernseher: „Ich spiele anders als Tobi sonst nur Fifa auf der X-Box. Also habe ich ihm hier an der Playstation lieber den Vortritt gelassen. Auch ich hätte da gegen ihn keine Chance gehabt."

Da ist das Ding: Sieger Tobias Schröder (links) und Pascal Fleer gewinnen die virtuelle EM des MT und den Tischkicker von Gauselmann.
Da ist das Ding: Sieger Tobias Schröder (links) und Pascal Fleer gewinnen die virtuelle EM des MT und den Tischkicker von Gauselmann.

In Schröders heimischem Wohnzimmer in Porta wird jetzt aber erstmal ein ganz anderes Spiel als Fifa gezockt. Denn das Duo entschied sich für einen Tischkicker von Gauselmann als Preis. Bei den vier Gewinnen hatte der Turniersieger Erstwahlrecht. Während sich Vize-Europameister Steven Baumgart über ein Sport-Paket der Firma Meisolle freute, fiel die Wahl des Turnierdritten Tim Brase auf eine hochwertige Melitta-Kaffeemaschine. Der Fußballer vom TuS Lahde/Quetzen hatte im kleinen Finale Dänemark besiegt. Vertreter Nick Sprung erhielt als Viertplatzierter einen Gutschein über ein 30-Liter-Fass Bier von Getränke Nehrmann. Die Turniererlöse fließen an das gemeinnützige Projekt Ostwestfalenliebe.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Tabellen