„Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie aufgeregt ich war, als ich meinen ersten Kunden ganz allein beraten durfte", erzählt Melina Neuhaus. Die 18-jährige Mindenerin arbeitet im dritten Ausbildungsjahr als angehende Kauffrau im Einzelhandel in der Schlafzimmerabteilung des porta Einrichtungshauses in Porta Westfalica-Barkhausen.

Das 26.000 Quadratmeter große Möbelhaus ist das Stammhaus der 1965 gegründeten Unternehmensgruppe, zu der neben 26 Einrichtungshäusern, drei Küchenwelten und mehr als 100 SB-Möbel BOSS Märkten auch 24 ASKO Märkte in Tschechien und der Slowakei gehören. „Ich hatte von Freunden schon viel Gutes über das Unternehmen als Arbeitgeber gehört", erzählt die junge Frau, die nach dem Ende ihrer Ausbildung weiter bei porta arbeiten möchte. Aktuell bereitet sie sich auf Ihre Abschlussprüfung vor. Sie ist sich sicher, diese mit einem guten Ergebnis zu bestehen. Kein Wunder, denn am Ende der dreijährigen Ausbildung wird Melina Neuhaus alle Abteilungen durchlaufen haben: angefangen in der Verwaltung über das Lager bis zum Verkauf. Im dritten Lehrjahr dürfen sich die Auszubildenden dann eine Abteilung aussuchen, in der sie die letzten Fertigkeiten und Feinheiten lernen

Einer der vielen Azubis, die nach ihrer Lehre bei porta geblieben sind und Karriere gemacht haben, ist Jan Frick. „Mein erster Arbeitstag war der 2. Dezember 1997 als Quereinsteiger im Mitnahme-Verkauf ", berichtet der 43-jährige Mindener. Seine reguläre Ausbildung begann er am 1. August 1998. „Nach meiner Lehre wurde ich zunächst Abteilungsleiter. Dann habe ich meine Weiterbildung zum Ausbilder absolviert. Mittlerweile bin ich Stellvertreter unseres Hausleiters Wolfgang Knop. Ab Mai übernehme ich die Verkaufsleitung und Ende des Jahres folge ich Herrn Knop dann als Geschäftsleiter und übernehme damit die Gesamtverantwortung für das Haus Barkhausen", erzählt Frick. Natürlich habe sich die Ausbildung bei porta in den vergangenen Jahren verändert und den Zeiten angepasst. Eines ist dabei immer gleichgeblieben, so Frick: „Als Azubi können Sie sich darauf verlassen, dass die Kolleginnen und Kollegen Ihnen unter die Arme greifen, damit Sie eine gute und erfolgreiche Ausbildung durchlaufen."

Das Stammhaus der Gruppe genießt bei vielen der 7.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen besonderen Ruf. Hier haben die Unternehmensgründer Wilhelm Fahrenkamp und Hermann Gärtner den Grundstein für eines der größten familiengeführten Einrichtungsunternehmen in Deutschland gelegt, das heute von Birgit Gärtner und Achim Fahrenkamp erfolgreich in der zweiten Generation geführt wird. Viele der innovativen Ansätze wurden hier entwickelt und ausprobiert, mit denen es porta immer wieder zum Branchenvorreiter geschafft hat und so die Entwicklung des deutschen Möbelhandels entscheidend mitgeprägt und gestaltet hat. Beispielweise 1982 als Erfinder von SB-Möbel BOSS, Deutschlands erstem Einrichtungsdiscounter.

Oder auch als Pionier bei der Entwicklung des begehbaren Onlineshops im größten deutschen porta Haus in Berlin. Branchenvorreiter mit innovativen Ansätzen Ein wichtiger Bereich ist die Logistik. Oliver Staudach hatte nach seiner Schulzeit schon einmal für sechs Monate als Vertretung in der Lagerlogistik am Standort Vennebeck gejobbt. Nach unterschiedlichen beruflichen Stationen arbeitet er seit Januar 2016 wieder im Bakenweg. Dort, wo auch die Zentralverwaltung beheimatet ist, verantwortet er als „Teamleiter Logistik" neben der Koordinierung der Möbel-Imprägnierung auch den Staplerbereich. „Wir haben deutschlandweit vier Logistik-Standorte, von denen aus wir unsere Möbelhäuser in der jeweiligen Region beliefern. Sie müssen sich das so vorstellen", erzählt der 1989 geborene Mindener, „dass unsere Lieferanten unsere Logistikstandorte täglich beliefern.

Als Logistiker vor Ort sorgen wir mit unseren Teams dafür, dass die Waren korrekt kommissioniert und zwischengelagert werden, bevor sie dann mit unseren porta-eigenen Lkw aus den Logistiklagern in die Einrichtungshäuser und auch zu unseren Kunden gebracht werden." Vor Ostern und Weihnachten sind die jährlichen Stoßzeiten, dann sind die Arbeitstage auch mal länger als normal. Dank des Zusammenhalts und der guten Stimmung im Team gehen auch lange Arbeitstage schnell herum. Nach Feierabend bildet Oliver Staudach sich zum Betriebswirt weiter. „Manchmal ist es schon anstrengend, nach einem Arbeitstag drei Jahre lang dreimal pro Woche abends die Schulbank zu drücken. Aber als Betriebswirt bieten sich mir noch einmal andere Möglichkeiten, mich beruflich weiterzuentwickeln", so Staudach. Melina Neuhaus weiß noch nicht, ob sie auch in zwei Jahrzehnten noch im Stammhaus der Gruppe in Barkhausen arbeiten wird. „Ich werde nach meiner Ausbildung auf jeden Fall erstmal alle Möglichkeiten wahrnehmen, um bei porta Fuß zu fassen", freut sich die Auszubildende aber schon heute.

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