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(© Foto: Smetek Reichenbach)

Wieder Kabarett statt Karneval

veröffentlicht

Beliebte Veranstaltungsreihe glänzt mit großen Namen / Rabatt für MT-Karteninhaber

Es sind die mittlerweile 14. Mindener Kabaretttage – und wieder heißt es „Kabarett statt Karneval". Namhafte Vertreter der Szene sind vom 28. Februar bis 6. März im Stadttheater dabei. Sie als MT-Karteninhaber erhalten beim Ticketerwerb im Vorverkauf einen Rabatt von zehn Prozent.

Den Auftakt macht Tina Teubner am Donnerstag, 28. Februar, 20 Uhr, mit ihrem aktuellen Programm „Wenn du mich verlässt, komm ich mit". Mit ihrer rasiermesserscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und weltumfassenden Herzenswärme scheucht sie ihr Publikum auf: Nicht kratzen. Waschen.
Simone Solga betritt die Bühne am Freitag, 1. März, 20 Uhr. Die Kanzlersouffleuse rechnet endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin mit Deutschland macht, das haut den stärksten Gaul um. Politisch korrekt war gestern, und so steht jetzt schon fest: das gibt Ärger.
Das Kabarett Distel ist am Samstag, 2. März, 20 Uhr, zu Gast. Zirkus Angela – Schicksalsjahre einer Kanzlerin heißt das Programm und mit Dagmar Jaeger, Rüdiger Rudolph, Sebastian Wirnitzer stehen Hochkaräter auf der Bühne. An den Instrumenten: Matthias Felix Lauschus und Fred Symann.
Mit Hagen Rether gastiert am Sonntag, 3. März, 18 Uhr, ein alter Bekannter im Stadttheater. Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „die da oben" zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden.
Gast am Montag, 4. März, 20 Uhr, ist das Düsseldorfer Kom(m)ödchen mit dem Programm „Irgendwas mit Menschen". In dem brandneuen Stück geht es um die richtig großen Fragen: Was ist der Sinn des Lebens? Welche Werte braucht eine Gesellschaft? Was muss man heute können, um sich in der Welt zu behaupten? Und wie ging noch mal Kochen ohne Thermomix? Hochkomisch und sehr politisch zerlegen sie die großen Utopien der Menschheit, die Niederungen der Politik und auch ihre eigenen Beziehungen.
Wilfried Schmickler kommt am Dienstag, 5. März, 20 Uhr, nach Minden. Er macht seit mehr als drei Jahrzenten Kabarett und gehört zu den besten und zu Recht bekanntesten politischen Kabarettisten in Deutschland. Jetzt kommt er mit seinem neuem Programm „Kein Zurück" nach Minden. Und darin zeigt sich Schmickler einmal mehr so wie man ihn kennt: bitterböse und kompromisslos, unbequem und hochpolitisch, aber immer höchst unterhaltsam.
Jochen Malmsheimer setzt am Mittwoch, 6. März, 20 Uhr, den Schlusspunkt dieser Saison. „Ermpftschnuggn trødå! - hinterm Staunen kauert die Frappanz" heißt das aktuelle Programm. Es gibt schlicht niemanden im deutschen Kabarett, der sich so wortgewaltig und dabei voll eleganter Eloquenz ausdrücken kann wie er.

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Wieder Kabarett statt KarnevalBeliebte Veranstaltungsreihe glänzt mit großen Namen / Rabatt für MT-KarteninhaberEs sind die mittlerweile 14. Mindener Kabaretttage – und wieder heißt es „Kabarett statt Karneval". Namhafte Vertreter der Szene sind vom 28. Februar bis 6. März im Stadttheater dabei. Sie als MT-Karteninhaber erhalten beim Ticketerwerb im Vorverkauf einen Rabatt von zehn Prozent.Den Auftakt macht Tina Teubner am Donnerstag, 28. Februar, 20 Uhr, mit ihrem aktuellen Programm „Wenn du mich verlässt, komm ich mit". Mit ihrer rasiermesserscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und weltumfassenden Herzenswärme scheucht sie ihr Publikum auf: Nicht kratzen. Waschen.Simone Solga betritt die Bühne am Freitag, 1. März, 20 Uhr. Die Kanzlersouffleuse rechnet endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin mit Deutschland macht, das haut den stärksten Gaul um. Politisch korrekt war gestern, und so steht jetzt schon fest: das gibt Ärger.Das Kabarett Distel ist am Samstag, 2. März, 20 Uhr, zu Gast. Zirkus Angela – Schicksalsjahre einer Kanzlerin heißt das Programm und mit Dagmar Jaeger, Rüdiger Rudolph, Sebastian Wirnitzer stehen Hochkaräter auf der Bühne. An den Instrumenten: Matthias Felix Lauschus und Fred Symann.Mit Hagen Rether gastiert am Sonntag, 3. März, 18 Uhr, ein alter Bekannter im Stadttheater. Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „die da oben" zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden.Gast am Montag, 4. März, 20 Uhr, ist das Düsseldorfer Kom(m)ödchen mit dem Programm „Irgendwas mit Menschen". In dem brandneuen Stück geht es um die richtig großen Fragen: Was ist der Sinn des Lebens? Welche Werte braucht eine Gesellschaft? Was muss man heute können, um sich in der Welt zu behaupten? Und wie ging noch mal Kochen ohne Thermomix? Hochkomisch und sehr politisch zerlegen sie die großen Utopien der Menschheit, die Niederungen der Politik und auch ihre eigenen Beziehungen.Wilfried Schmickler kommt am Dienstag, 5. März, 20 Uhr, nach Minden. Er macht seit mehr als drei Jahrzenten Kabarett und gehört zu den besten und zu Recht bekanntesten politischen Kabarettisten in Deutschland. Jetzt kommt er mit seinem neuem Programm „Kein Zurück" nach Minden. Und darin zeigt sich Schmickler einmal mehr so wie man ihn kennt: bitterböse und kompromisslos, unbequem und hochpolitisch, aber immer höchst unterhaltsam.Jochen Malmsheimer setzt am Mittwoch, 6. März, 20 Uhr, den Schlusspunkt dieser Saison. „Ermpftschnuggn trødå! - hinterm Staunen kauert die Frappanz" heißt das aktuelle Programm. Es gibt schlicht niemanden im deutschen Kabarett, der sich so wortgewaltig und dabei voll eleganter Eloquenz ausdrücken kann wie er.