DGB-Index: Arbeitnehmer nur mäßig zufrieden

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Arbeitszufriedenheit - © Foto: Christian Charisius
Arbeitszufriedenheit hängt einer Studie zufolge sehr von der Branche ab: Ein Sessel mit dem Hashtag "Love Where You Work". (© Foto: Christian Charisius)

Berlin - Beschäftigte im Gesundheitswesen sind nach einer aktuellen Umfrage am unzufriedensten mit ihrer Tätigkeit. Ähnlich ergeht es Arbeitnehmern im Sozialwesen wie Alten- oder Jugendhilfe, im Gastgewerbe und Handel.

Das geht aus dem DGB-Index Gute Arbeit 2017 hervor, in Berlin vorgestellt wurde. Am zufriedensten sind die Arbeitnehmer in der Ver- und Entsorgung, also in der Energie-, Wasser-, oder Abfallwirtschaft.

Fast die Hälfte (46 Prozent) der Arbeitnehmer halten die Entlohnung für ihre Leistung nicht in Ordnung. 54 Prozent sind im hohen oder gar sehr hohem Maß zufrieden mit Ihrem Einkommen.

Zugleich gehen die allermeisten Befragten (82 Prozent) davon aus, dass ihre Alterssicherung kaum oder nicht ausreichen wird. Nur drei Prozent können sagen, sie würden im Alter sehr gut davon leben können.

Ein gutes Viertel der Befragten muss nach der Studie «sehr häufig» (13 Prozent) oder «oft» (13 Prozent) am Wochenende arbeiten. 27 Prozent arbeiten oft oder sehr oft abends zwischen 18.00 Uhr und 23.00 Uhr. Und immerhin neun Prozent arbeiten nachts zwischen 23.00 und 06.00 Uhr.

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Angst um die AlterssicherungDGB-Index: Arbeitnehmer nur mäßig zufriedenBerlin - Beschäftigte im Gesundheitswesen sind nach einer aktuellen Umfrage am unzufriedensten mit ihrer Tätigkeit. Ähnlich ergeht es Arbeitnehmern im Sozialwesen wie Alten- oder Jugendhilfe, im Gastgewerbe und Handel.Das geht aus dem DGB-Index Gute Arbeit 2017 hervor, in Berlin vorgestellt wurde. Am zufriedensten sind die Arbeitnehmer in der Ver- und Entsorgung, also in der Energie-, Wasser-, oder Abfallwirtschaft.Fast die Hälfte (46 Prozent) der Arbeitnehmer halten die Entlohnung für ihre Leistung nicht in Ordnung. 54 Prozent sind im hohen oder gar sehr hohem Maß zufrieden mit Ihrem Einkommen.Zugleich gehen die allermeisten Befragten (82 Prozent) davon aus, dass ihre Alterssicherung kaum oder nicht ausreichen wird. Nur drei Prozent können sagen, sie würden im Alter sehr gut davon leben können.Ein gutes Viertel der Befragten muss nach der Studie «sehr häufig» (13 Prozent) oder «oft» (13 Prozent) am Wochenende arbeiten. 27 Prozent arbeiten oft oder sehr oft abends zwischen 18.00 Uhr und 23.00 Uhr. Und immerhin neun Prozent arbeiten nachts zwischen 23.00 und 06.00 Uhr.