Gute Firmenstimmung schiebt Dax & Co an - US-Daten bremsen

veröffentlicht (Update vor 59 Minuten)

DAX-Logo - © Foto: Fredrik von Erichsen
Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). (© Foto: Fredrik von Erichsen)

Frankfurt/Main - Der ungebrochene Wachstumskurs der deutschen Wirtschaft hat den Dax angetrieben. Etwas auf die Stimmung drückte allerdings der unerwartet deutliche Rückgang der Aufträge für langlebige Güter in den USA im Monat Mai.

Der Leitindex zog vor diesem Hintergrund um 0,67 Prozent auf 12 818,69 Punkte an und machte damit einen Teil seiner jüngsten Verluste wett.

Auch die anderen deutschen Aktienindizes präsentierten sich freundlich: Der MDax der mittelgroßen Unternehmen rückte um 0,57 Prozent auf 25 355,66 Zähler vor, und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,34 Prozent auf 2275,94 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um fast 1 Prozent nach oben.

Hierzulande gerieten Luftfahrtwerte stark in Bewegung. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte der schwer angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin zwar weitere Unterstützung in Aussicht gestellt, eine Übernahme des Rivalen aber zieht der Manager momentan nicht in Betracht. Die Aktien von Air Berlin fielen zuletzt um fast 5 Prozent und grenzten damit zwischenzeitliche Verluste von rund 11,5 Prozent ein.

Die Papiere der Lufthansa hingegen stiegen an der Dax-Spitze um 3,30 Prozent auf 19,245 Euro, nachdem das Investmenthaus Mainfirst sein Kursziel auf 25 Euro angehoben hatte. Es sei ein seltenes Phänomen, treffe aber in diesem Jahr wohl für die Lufthansa wie auch für Air France-KLM zu: Steigende Durchschnittserlöse bei im Schnitt sinkenden Kosten, schrieb Analyst Johannes Braun.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,10 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,03 Prozent auf 141,81 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,22 Prozent auf 165,41 Punkte. Der Kurs des Euro notierte zuletzt bei 1,1207 US-Dollar. Der Dollar kostete damit 0,8923 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1173 (Donnerstag: 1,1169) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8950 (0,8953) Euro gekostet.

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Börse in FrankfurtGute Firmenstimmung schiebt Dax & Co an - US-Daten bremsenFrankfurt/Main - Der ungebrochene Wachstumskurs der deutschen Wirtschaft hat den Dax angetrieben. Etwas auf die Stimmung drückte allerdings der unerwartet deutliche Rückgang der Aufträge für langlebige Güter in den USA im Monat Mai.Der Leitindex zog vor diesem Hintergrund um 0,67 Prozent auf 12 818,69 Punkte an und machte damit einen Teil seiner jüngsten Verluste wett.Auch die anderen deutschen Aktienindizes präsentierten sich freundlich: Der MDax der mittelgroßen Unternehmen rückte um 0,57 Prozent auf 25 355,66 Zähler vor, und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,34 Prozent auf 2275,94 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um fast 1 Prozent nach oben.Hierzulande gerieten Luftfahrtwerte stark in Bewegung. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte der schwer angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin zwar weitere Unterstützung in Aussicht gestellt, eine Übernahme des Rivalen aber zieht der Manager momentan nicht in Betracht. Die Aktien von Air Berlin fielen zuletzt um fast 5 Prozent und grenzten damit zwischenzeitliche Verluste von rund 11,5 Prozent ein.Die Papiere der Lufthansa hingegen stiegen an der Dax-Spitze um 3,30 Prozent auf 19,245 Euro, nachdem das Investmenthaus Mainfirst sein Kursziel auf 25 Euro angehoben hatte. Es sei ein seltenes Phänomen, treffe aber in diesem Jahr wohl für die Lufthansa wie auch für Air France-KLM zu: Steigende Durchschnittserlöse bei im Schnitt sinkenden Kosten, schrieb Analyst Johannes Braun.Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,10 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,03 Prozent auf 141,81 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,22 Prozent auf 165,41 Punkte. Der Kurs des Euro notierte zuletzt bei 1,1207 US-Dollar. Der Dollar kostete damit 0,8923 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1173 (Donnerstag: 1,1169) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8950 (0,8953) Euro gekostet.