VfB-Stürmer Terodde trifft und trifft und lobt Mitspieler

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Simon Terodde - © Foto: Deniz Calagan
Doppeltorschütze Simon Terodde schoss den VfB zum Sieg. (© Foto: Deniz Calagan)

Stuttgart - Die vielen Komplimente gab Stuttgarts Toptorjäger Simon Terodde nach seinem Doppelpack gegen den 1. FC Nürnberg brav weiter.

«Im Moment werde ich sehr, sehr gut bedient von meinen Mannschaftskollegen», sagte der 28-Jährige nach seinen Saisontoren neun und zehn beim 3:1 (2:0) gegen den Konkurrenten um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. «Ich wurde dafür geholt, um Tore zu machen. Ich bin ein Mannschaftsspieler und kein Individualist, der drei Mann aussteigen lässt und den Ball in den Winkel haut. Ich bin von meinen Mitspielern abhängig und am Ende der Verwertungskette.»

Die starken Flügelspieler Takuma Asano und Carlos Mané, die Viererkette mit Benjamin Pavard, Timo Baumgartl, Marcin Kaminski und Emiliano Insua - sie alle zählte Terodde nach dem Montagsspiel der 2. Liga auf und betonte ihren Beitrag zum fünften VfB-Heimsieg in Serie. «Heute muss man der ganzen Mannschaft ein Kompliment machen», betonte er. «Wenn es in der Mannschaft gut läuft, dann profitiert auch der Stürmer vorne drin.»

Umgekehrt profitieren Teroddes Mitspieler aber auch enorm von der Serie des Torschützenkönigs aus der vergangenen Saison, der nun in der Torjägerliste nur noch einen Treffer hinter Nürnbergs Guido Burgstaller liegt. In jedem der vergangenen fünf Spiele traf der Neuzugang vom VfL Bochum. «Er nimmt so viel Druck von uns, wenn er manchmal Tore fast aus dem Nichts schießt», lobte Torwart Mitch Langerak.

Mit der frühen Führung aus der dritten Minute im Rücken war es deswegen gar nicht so schlimm, dass Stuttgart viele Bälle kurz nach der Eroberung schon wieder verspielte. Wenngleich Trainer Hannes Wolf darüber nicht begeistert war. «Das ist der Kritikpunkt, wir hatten viele unforced errors», sagte er. «Wir haben irgendwann auch eine gewisse Passivität entwickelt, als wir einen Schritt rückwärts machen statt aktiv nach vorne zu gehen in der Defensive.»

Obwohl Terodde in der 33. Minute auf 2:0 erhöhte, wurde es deswegen in der Phase um den Anschlusstreffer von Kevin Möhwald (80.) aus VfB-Perspektive dann noch einmal unnötig spannend - bis Takuma Asano in der Nachspielzeit zum 3:1 traf. «Ich hätte mir da mehr Kontrolle gewünscht. Aber das ist ein Topgegner, die haben von sieben Spielen fünf gewonnen und keins verloren. Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass wir 3:1 gewonnen haben», betonte Wolf. «Wir werden in dieser Saison keinen Gegner über 90 Minuten beherrschen. Das kann ich jedem sagen: Das werden wir nicht schaffen», sagte Wolf. «Auch nicht nächste Woche in Aue.»

Im Erzgebirge will der Tabellenzweite seine gute Ausgangssituation mit nun 29 Punkten und einem von zwei auf vier Zähler vergrößerten Vorsprung auf Rang drei mindestens verteidigen. Danach folgen gegen Hannover und Würzburg noch zwei weitere schwierige Aufgaben. «Ich bin mit der gesamten Entwicklung zufrieden, mit dem Tabellenstand sogar sehr zufrieden», sagte Wolf, betonte aber auch. «Wir haben noch ein paar Themen für diese knapp drei Wochen.» Torschusstraining für Terodde gehört wohl allerdings nicht dazu.

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3:1 gegen NürnbergVfB-Stürmer Terodde trifft und trifft und lobt MitspielerStuttgart - Die vielen Komplimente gab Stuttgarts Toptorjäger Simon Terodde nach seinem Doppelpack gegen den 1. FC Nürnberg brav weiter.«Im Moment werde ich sehr, sehr gut bedient von meinen Mannschaftskollegen», sagte der 28-Jährige nach seinen Saisontoren neun und zehn beim 3:1 (2:0) gegen den Konkurrenten um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. «Ich wurde dafür geholt, um Tore zu machen. Ich bin ein Mannschaftsspieler und kein Individualist, der drei Mann aussteigen lässt und den Ball in den Winkel haut. Ich bin von meinen Mitspielern abhängig und am Ende der Verwertungskette.»Die starken Flügelspieler Takuma Asano und Carlos Mané, die Viererkette mit Benjamin Pavard, Timo Baumgartl, Marcin Kaminski und Emiliano Insua - sie alle zählte Terodde nach dem Montagsspiel der 2. Liga auf und betonte ihren Beitrag zum fünften VfB-Heimsieg in Serie. «Heute muss man der ganzen Mannschaft ein Kompliment machen», betonte er. «Wenn es in der Mannschaft gut läuft, dann profitiert auch der Stürmer vorne drin.»Umgekehrt profitieren Teroddes Mitspieler aber auch enorm von der Serie des Torschützenkönigs aus der vergangenen Saison, der nun in der Torjägerliste nur noch einen Treffer hinter Nürnbergs Guido Burgstaller liegt. In jedem der vergangenen fünf Spiele traf der Neuzugang vom VfL Bochum. «Er nimmt so viel Druck von uns, wenn er manchmal Tore fast aus dem Nichts schießt», lobte Torwart Mitch Langerak.Mit der frühen Führung aus der dritten Minute im Rücken war es deswegen gar nicht so schlimm, dass Stuttgart viele Bälle kurz nach der Eroberung schon wieder verspielte. Wenngleich Trainer Hannes Wolf darüber nicht begeistert war. «Das ist der Kritikpunkt, wir hatten viele unforced errors», sagte er. «Wir haben irgendwann auch eine gewisse Passivität entwickelt, als wir einen Schritt rückwärts machen statt aktiv nach vorne zu gehen in der Defensive.»Obwohl Terodde in der 33. Minute auf 2:0 erhöhte, wurde es deswegen in der Phase um den Anschlusstreffer von Kevin Möhwald (80.) aus VfB-Perspektive dann noch einmal unnötig spannend - bis Takuma Asano in der Nachspielzeit zum 3:1 traf. «Ich hätte mir da mehr Kontrolle gewünscht. Aber das ist ein Topgegner, die haben von sieben Spielen fünf gewonnen und keins verloren. Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass wir 3:1 gewonnen haben», betonte Wolf. «Wir werden in dieser Saison keinen Gegner über 90 Minuten beherrschen. Das kann ich jedem sagen: Das werden wir nicht schaffen», sagte Wolf. «Auch nicht nächste Woche in Aue.»Im Erzgebirge will der Tabellenzweite seine gute Ausgangssituation mit nun 29 Punkten und einem von zwei auf vier Zähler vergrößerten Vorsprung auf Rang drei mindestens verteidigen. Danach folgen gegen Hannover und Würzburg noch zwei weitere schwierige Aufgaben. «Ich bin mit der gesamten Entwicklung zufrieden, mit dem Tabellenstand sogar sehr zufrieden», sagte Wolf, betonte aber auch. «Wir haben noch ein paar Themen für diese knapp drei Wochen.» Torschusstraining für Terodde gehört wohl allerdings nicht dazu.