Krankenkassenbeiträge könnten 2018 leicht sinken

veröffentlicht

Gesundheitskarte - © Foto: Angelika Warmuth
Im kommenden Jahr können die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sinken. (© Foto: Angelika Warmuth)

Berlin - Im kommenden Jahr können die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sinken. Wie der zuständige Schätzerkreis mitteilte, halten Bundesgesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt eine Reduzierung des durchschnittlichen Zusatzbeitrages von derzeit 1,1 Prozent auf 1,0 Prozent für möglich.

Damit würde auch der durchschnittliche Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung von derzeit 15,7 auf 15,6 Prozent vom Bruttoeinkommen reduziert.

Links zum Thema
Finanzergebnisse Krankenkassen
Bundesversicherungsamt zum Risikostrukturausgleich
Beitragsrechner
Liste der Krankenkassen
Systematik Beitragssätze
Schätzerkreis

Dem Vernehmen nach hatten sich die Krankenkassen vergeblich gegen eine Senkung gesträubt. Bundesgesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt drängten in der Sitzung in Bonn aber darauf. Letztendlich festlegen muss diese Senkung das Ministerium. Dies wird bis Anfang November erwartet.

Copyright © Mindener Tageblatt 2017
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2017
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Reduzierung um 0,1 ProzentKrankenkassenbeiträge könnten 2018 leicht sinkenBerlin - Im kommenden Jahr können die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sinken. Wie der zuständige Schätzerkreis mitteilte, halten Bundesgesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt eine Reduzierung des durchschnittlichen Zusatzbeitrages von derzeit 1,1 Prozent auf 1,0 Prozent für möglich.Damit würde auch der durchschnittliche Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung von derzeit 15,7 auf 15,6 Prozent vom Bruttoeinkommen reduziert.Dem Vernehmen nach hatten sich die Krankenkassen vergeblich gegen eine Senkung gesträubt. Bundesgesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt drängten in der Sitzung in Bonn aber darauf. Letztendlich festlegen muss diese Senkung das Ministerium. Dies wird bis Anfang November erwartet.