Linke: AfD profitiert von Verunsicherung

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Sahra Wagenknecht - © Foto: Daniel Reinhardt
Nach Ansicht von Sahra Wagenknecht ist die zunehmden Unsicherheit im Leben vieler Bürger mit ein Grund für das Erstarken der AfD. (© Foto: Daniel Reinhardt)

Nürnberg - Das Erstarken der AfD hat aus Sicht der Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht seinen Grund nicht nur im massenhaften Andrang von Flüchtlingen in den vergangenen zwei Jahren. Ein weiterer Aspekt sei, dass auch das Leben vieler Wähler unsicherer geworden sei.

Es gebe immer mehr unsichere Jobs, Menschen hätten Angst vor Altersarmut, es fehle bezahlbarer Wohnraum, sagte sie den «Nürnberger Nachrichten».

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«Und in dieser Situation, in der viele ihren Wohlstand mindestens als gefährdet empfanden, kam dann noch der starke Zuzug von Flüchtlingen - unter einer Regierung, die bis heute keinen Plan hat, wie sie die Integration von 900.000 Menschen bewältigen will. So wurde ein Nährboden geschaffen für die billigen Parolen der AfD», sagte Wagenknecht.

In Umfragen vor der Bundestagswahl am 24. September kommt die rechtspopulistische Partei auf Werte zwischen 9 und 12 Prozent. Sie könnte aus dem Stand drittstärkste Kraft im Bundestag werden.

Es sei ein Rechtsruck im Parlament zu befürchten, sagte Wagenknecht. Die Partei brächte «Halbnazis oder sogar richtige Nazis» mit. «Ich finde, man sollte unbedingt verhindern, dass solche Typen in Zukunft als erste auf die Kanzlerin antworten können.»

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) äußerte sich in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» ähnlich: «Das sollte jeder wissen, der überlegt, die AfD zu wählen: Es sind Verfassungsfeinde, die da vor den Toren des Bundestages stehen.» Es sei «schwer erträglich, wenn zum ersten Mal nach 1945 wieder Rechtsextreme am Rednerpult im Reichstagsgebäude stehen sollten».

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BundestagswahlLinke: AfD profitiert von VerunsicherungNürnberg - Das Erstarken der AfD hat aus Sicht der Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht seinen Grund nicht nur im massenhaften Andrang von Flüchtlingen in den vergangenen zwei Jahren. Ein weiterer Aspekt sei, dass auch das Leben vieler Wähler unsicherer geworden sei.Es gebe immer mehr unsichere Jobs, Menschen hätten Angst vor Altersarmut, es fehle bezahlbarer Wohnraum, sagte sie den «Nürnberger Nachrichten».«Und in dieser Situation, in der viele ihren Wohlstand mindestens als gefährdet empfanden, kam dann noch der starke Zuzug von Flüchtlingen - unter einer Regierung, die bis heute keinen Plan hat, wie sie die Integration von 900.000 Menschen bewältigen will. So wurde ein Nährboden geschaffen für die billigen Parolen der AfD», sagte Wagenknecht.In Umfragen vor der Bundestagswahl am 24. September kommt die rechtspopulistische Partei auf Werte zwischen 9 und 12 Prozent. Sie könnte aus dem Stand drittstärkste Kraft im Bundestag werden.Es sei ein Rechtsruck im Parlament zu befürchten, sagte Wagenknecht. Die Partei brächte «Halbnazis oder sogar richtige Nazis» mit. «Ich finde, man sollte unbedingt verhindern, dass solche Typen in Zukunft als erste auf die Kanzlerin antworten können.»Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) äußerte sich in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» ähnlich: «Das sollte jeder wissen, der überlegt, die AfD zu wählen: Es sind Verfassungsfeinde, die da vor den Toren des Bundestages stehen.» Es sei «schwer erträglich, wenn zum ersten Mal nach 1945 wieder Rechtsextreme am Rednerpult im Reichstagsgebäude stehen sollten».