Mehrere Jahre Jugendstrafe im «Tempelbomber»-Prozess

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Anschlag auf Sikh-Gebetshaus - © Foto: Roland Weihrauch
Die Spuren des Bombenanschlags auf das Gebetshaus der Sikh-Gemeinde in Essen sind noch immer zu sehen. (© Foto: Roland Weihrauch)

Essen - Für einen Bombenanschlag auf einen Tempel der Sikh-Religion in Essen müssen drei 17 Jahre alte Jugendliche für mehrere Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Essen verurteilte sie zu Jugendstrafen zwischen sechs und sieben Jahren.

Der Angeklagte aus Gelsenkirchen wurde zu sieben Jahren, der aus Essen zu sechs Jahren und neun Monaten verteilt, wie ein Gerichtssprecher aus dem nicht-öffentlichen Verfahren berichtete. Beide sollen die selbstgebastelte Bombe vor einer Eingangstür des Tempels gezündet haben. Das Gericht wertete das als versuchten Mord. Ein Jugendlicher aus dem niederrheinischen Schermbeck wurde wegen Verabredung zum Mord zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt. Er soll an Planung und Vorbereitung beteiligt gewesen sein.

Bei dem Anschlag am 16. April 2016 wurden drei Menschen verletzt. Motiv der Tat sei Hass auf andere Religionen gewesen, befanden die Richter. Die drei hätten Kontakt zu salafistischen Kreisen gehalten. Für einen unmittelbaren Kontakt zur Terrorgruppe «Islamischer Staat» habe die Hauptverhandlung aber keine Anhaltspunkte ergeben.

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Radikalisierte MuslimeMehrere Jahre Jugendstrafe im «Tempelbomber»-ProzessEssen - Für einen Bombenanschlag auf einen Tempel der Sikh-Religion in Essen müssen drei 17 Jahre alte Jugendliche für mehrere Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Essen verurteilte sie zu Jugendstrafen zwischen sechs und sieben Jahren.Der Angeklagte aus Gelsenkirchen wurde zu sieben Jahren, der aus Essen zu sechs Jahren und neun Monaten verteilt, wie ein Gerichtssprecher aus dem nicht-öffentlichen Verfahren berichtete. Beide sollen die selbstgebastelte Bombe vor einer Eingangstür des Tempels gezündet haben. Das Gericht wertete das als versuchten Mord. Ein Jugendlicher aus dem niederrheinischen Schermbeck wurde wegen Verabredung zum Mord zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt. Er soll an Planung und Vorbereitung beteiligt gewesen sein.Bei dem Anschlag am 16. April 2016 wurden drei Menschen verletzt. Motiv der Tat sei Hass auf andere Religionen gewesen, befanden die Richter. Die drei hätten Kontakt zu salafistischen Kreisen gehalten. Für einen unmittelbaren Kontakt zur Terrorgruppe «Islamischer Staat» habe die Hauptverhandlung aber keine Anhaltspunkte ergeben.