Hanke: "Wenn wir alles gewinnen, dann steigen wir auf"

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Nach Pflichtsieg über Wehe II gilt nun die Konzentration dem Final-Four-Turnier / Angeschlagene Spielerinnen wieder fit?

Vlotho (jöw). Glanzlos schadlos hielten sich die Kreisliga-Handballerinnen der HSG Vlotho-Uffeln beim 18:10 (7:7) beim TuS Wehe II trotz der personellen Misere. Dennoch untermauerte der Tabellenzweite damit auch ohne Taktgeberin Rabea Böke-Schwarze seine Ansprüche auf den Aufstieg in die Bezirksliga.

Rabea Böke-Schwarze fehlte zuletzt. VA-Foto: Wehling
Rabea Böke-Schwarze fehlte zuletzt. VA-Foto: Wehling

"Wenn wir alles gewinnen, steigen wir natürlich auf", scherzt HSG-Trainer Matthias Hanke, wohl wissend, dass der aktuelle Spitzenreiter HSG Espelkamp-Fabbenstedt noch in die Rudolf-Kaiser-Sporthalle kommen wird, auch wenn das erst im April sein wird.

Eine viel härtere Bewährungsprobe folgt aber schon viel früher, nämlich schon am kommenden Sonntag, wenn in der Rudolf-Kaiser-Sporthalle das Kreispokal-Final-Four-Turnier stattfinden wird.

Platz drei realistisch
"Platz drei halte ich hier für realistisch, alles andere wäre aber eine große Sensation", sagt Hanke mit den Blick auf die Gegner TuS Hartum (Kreisliga), TuS Lahde-Quetzen (Landesliga) und die HSG EURo (Verbandsliga).

"In diesen Spielen können die Spielerinnen einmal richtig auf die Zähne beißen. Das wird eine echte Herausforderung für sie, wenn sie diese denn annehmen wollen", sagt Hanke. Wunderdinge erwartet er dabei nicht von seinen Spielerinnen, allerdings wäre für ihn schon in den Spielen gegen Lahde-Quetzen und die HSG EURo eine Niederlage mit weniger als zehn Treffern Differenz bei einer Spielzeit von 30 Minuten ein großer Erfolg.

"Allerdings dürfen wir dann nicht so auftreten wie in Wehe. Denn dann kassieren wir zwei bitterböse Niederlagen", wirft Hanke einen Blick voraus.

Ganz wichtig ist dabei vor allem, dass die angeschlagenen Spielerinnen wieder zum Kader dazustoßen. "Rabea Böke-Schwarze ist unsere zentrale Spielerin. An ihr orientieren sich die Jüngeren", hofft Hanke darauf, dass die Routinierin rechtzeitig zum Turnier des Jahres fit wird.

Fingerverletzung bei Jana Slawik
Eine leichtere Fingerverletzung zog sich in Wehe Jana Slawik zu, auch bei ihr hofft Hanke, dass sie bis zum kommenden Sonntag wieder gesund ist. Dosiert war in dieser Woche allerdings nicht ganz freiwillig das Training. Am Montag war die Rudolf-Kaiser-Halle aufgrund notwendiger Reparaturarbeiten für den Trainingsbetrieb gesperrt.

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