"Die Großen ein wenig ärgern"

Von Hans-Ulrich Krause

Frauen der HSG Vlotho-Uffeln bei Kreispokal-Final-Four in eigener Halle in der Außenseiterrolle

Vlotho (va). Die Handball-Kreispokal-Endrunde der Frauen wird am Sonntag, 19. Februar, ab 13.30 Uhr in Vlotho ausgetragen. Die Gastgeberinnen des Ausrichters HSG Vlotho-Uffeln gehen als Außenseiter in dieses Turnier.

Als unbequemer Gegner mit einer sperrigen Deckung wollen sich die Handballerinnen der HSG (hier mit Cornelia Wolf, Nummer 18) und Anje Klocke (rechts) behaupten. VA-Foto: Wehling
Als unbequemer Gegner mit einer sperrigen Deckung wollen sich die Handballerinnen der HSG (hier mit Cornelia Wolf, Nummer 18) und Anje Klocke (rechts) behaupten. VA-Foto: Wehling

"Wenn wir die Großen ein wenig ärgern können und zeitweise gut aussehen, wäre ich schon zufrieden", sagt Trainer Matthias Hanke. Er macht sich also keine Illusionen. Verbandsligist HSG EURo und Landesliga-Zweiter TuS Lahde/Quetzen sind die großen Favoriten für dieses Vierer-Turnier in Vlotho. Außenseiter wie die HSG Vlotho-Uffeln ist der TuS Hartum, der ebenfalls in der Kreisliga spielt.

Der Spielplan kommt der HSG Vlotho-Uffeln nicht entgegen, denn die Mannschaft spielt um 13.30 Uhr gegen den Landesligisten TuS Lahde/Quetzen, muss danach zwei Spiele warten, um 15.40 Uhr gegen die HSG EURo anzutreten. "Dann wird man auf der Tribüne wieder kalt", weist Hanke auf das Dilemma eines solchen Turnieres hin.

"Dieses Turnier ist etwas Besonderes für uns"
"Das Turnier ist etwas Besonderes. Denn es gibt wieder klassenhöheren Handball in Vlotho zu sehen", sagt Matthias Hanke zur Bedeutung der Veranstaltung.

Die HSG Vlotho-Uffeln kann nicht ihre stärkste Formation aufbieten. Antje Klocke fehlt wegen Problemen mit den Knien, und Jana Slawik laboriert an Haarrissen im Fingerknochen. Ansonsten sind aber alle Spielerinnen an Bord. Rabea Böke-Schwarze hat gerade eine Mandelentzündung hinter sich gebracht, es bleibt abzuwarten, wie fit sie schon wieder ist. Sie gehört zu den Aktivposten der HSG.

Im Training hat die HSG versucht, Tempohandball zu spielen, um das Spiel der höherklassigen Teams zu kopieren. Obs was gebracht hat, wird man am Sonntag in der Rudolf-Kaiser-Sporthalle sehen. "Wenn uns eine Überraschung gelingen sollte, dann ist das um so schöner für uns", meint Matthias Hanke. Er wünscht sich von seinem Team auch Spaßhandball. Er erhofft sich viele Zuschauer bei diesem teilweise hochkarätig besetzten Turnier.

Der Männer-Wettbewerb findet zeitgleich in Bückeburg statt, wo Ausrichter TVE Röcke auf die HSG Porta II, HSG Espelkamp-Fabbenstedt und den TuS 09 Möllbergen II trifft.

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