Sparkasse Minden-Lübbecke strafft Filialnetz

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Schließungen kleinerer Häuser und eine Zusammenlegung: Aus 48 Geschäftstellen und fünf SB-Filialen werden 40 plus sechs

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Minden-Lübbecke Wolfgang Kirschbaum. - © Foto: MT-Archiv (M. Otto)
Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Minden-Lübbecke Wolfgang Kirschbaum. (© Foto: MT-Archiv (M. Otto))

Minden (tom). Die Sparkasse Minden-Lübbecke strafft knapp zehn  Jahre nach der letzten Umstrukturierung ihr Geschäftstellennetz um.  Aus derzeit 48 Filialen plus fünf Selbstbedienungstellen werden künftig 40 plus sechs. Ziel sei eine "Optimierung der Betreuungsqualität wie auch die Verbesserung der Kostensituation", erklärte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Kirschbaum auf MT-Anfrage. Auch nach der Neustrukturierung werde das Institut weiter flächendeckend vertreten sein und eines der ausgeprägtesten Geschäftstellen-Netze in Ostwestfalen unterhalten, betonte Kirschbaum.
Die am Dienstag vom Verwaltungsrat abgesegneten Pläne im Einzelnen: Die Geschäftsstellen in Oberlübbe und an der Alsweder Straße in Lübbecke sowie in Minden die Filialen in Haddenhausen, Häverstädt (Widukindstraße) und Kutenhauser Straße werden im vierten Quartal dieses Jahres schließen. Im kommenden Jahr wird die Geschäftstelle Sandtrift aus- und umgebaut.  Dort sollen künftig auch die Kunden der nur rund 800 Meter entfernten Filiale in Bärenkämpen betreut werden. In Bärenkämpen verbleibt dann eine "gut ausgestattete SB-Stelle" (ohne Mitarbeiter). Auf der östlichen Weserseite werden die Geschäftsstellen Minden-Grille, Dankersen und Meißen in einer neu konzipierten und errichteten Filiale im Grillepark zusammengefasst. Das Projekt soll ebenfalls im ersten Halbjahr 2011 über die Bühne gehen. (ausführlicher Bericht morgen im MT).