C-Mädchen: Supercup des HSV Minden-Nord überzeugt mit starkem Teilnehmerfeld und professionellem Ambiente

Christian Bendig -->

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Minden (cb). Wohin der Blick auch fiel, überall lachende Gesichter. Perfekte Organisation sowie ein hochklassiges Teilnehmerfeld, bestehend aus zwölf Top-Mannschaften des nationalen C-Mädchen-Handballs, ließen den 1. Supercup des HSV Minden-Nord zu einem vollen Erfolg werden. Den Siegerpokal sicherte sich bei Premiere der TSV Rudow.

Der amtierende Vizemeister des Handballverbandes Berlin stellte das Maß aller Dinge dar und hatte auch im Endspiel, das auch viele neutrale Handball-Interessierte anlockte, über zweimal zehn Minuten gegen den hessischen Meister JSG Buchberg das bessere Ende für sich. Schon einige Stunden zuvor war es richtig stimmungsvoll in der gut besetzten Stemmeraner Halle geworden.

Information

C-Mädchen-Supercup

Spiel um Platz 5

HSV Minden-Nord - Buxtehuder SV n. S. 11:8

Halbfinale

JSG Buchberg - Tschf. St. Tönis 11:9Frankfurter HC - TSV Rudow 5:8

Spiel um Platz 3

Tschf. St. Tönis - Frankfurter HC 8:12

Finale

JSG Buchberg - TSV Rudow 7:11

Die Gastgeberinnen trafen im Spiel um Platz fünf auf den Bundesliga-Nachwuchs des Buxtehuder SV und retteten in den Schlusssekunden ein 8:8, ehe im anschließenden Siebenmeterwerfen Torhüterin Yasmin Friesen ihr ganzes Können aufblitzen ließ und keinen der drei Versuche der BSV-Werferinnen passieren ließ. Im Gegenzug traf der Westfalenmeister alle seine Versuche von der Strafwurflinie. Nach dem 11:8 ähnelte der Jubel über den fünften Platz jenem vor einigen Monaten, als das Team von Trainer Niklas Fiestelmann die Meisterschaft errang.

Zweiter heimischer Teilnehmer war die JSG NSM-Nettelstedt. Die war in der vergangenen Saison hauchdünn und mit viel Pech im Halbfinale an Borussia Dortmund gescheitert, bewies jedoch, dass man mit der nationalen Spitze mithalten kann – obwohl am Ende nur Platz elf heraussprang.

„Wir haben nur gegen die HSG Hannover-Badenstedt eine schwache Leistung gezeigt. Da waren die Mädels am späten Samstagabend einfach nicht in der Spur“, zeigte sich Trainer Marvin Ruhe lediglich mit dem Auftritt in der Platzierungsrunde gegen den Niedersachsenmeister unzufrieden. Ansonsten hielt sein Team wie beim Vorrundenspiel gegen die Vertretung des ostdeutschen Renomierverein HC Frankfurt/Oder bei der 7:9-Niederlage in der Gruppenphase blendend mit. „Die trainieren acht- bis zehnmal“ weiß Ruhe und hofft, dass die gesammelten Erfahrungen sein Team „einen guten Schritt nach vorne gebracht haben“.

Eine bessere Platzierung erspielte sich der HSV. In der Vorrunde siegten die Gastgeberinnen 11:10 gegen Grün-Weiß Schwerin und verloren 9:10 gegen den späteren Zweiten Buchberg, das mit Annika Hampel die beste Torschützin und die beste Turnierspielerin stellte. Zur besten Torhüterin wählten die Trainer Rudows Sarah Hübner. Neben den individuellen Auszeichnungen verlieh das Ambiente in und rund um die Halle der Veranstaltung den passenden Rahmen.

Vor allem die große Videoleinwand im Foyer, auf der in Echtzeit die laufenden Spiele zu sehen waren, der große Flachbildschirm, über den die aktuellen Ergebnisse, die Torschützenliste und die Blitztabellen flimmerten sowie das Abspielen von Tormusik und das Ansagen der Torschützinnen dürften bei Turnieren dieser Altersklasse einzigartig sein.

Stellvertretend bedankte sich BTB Aachens Trainer Christoph Leuchter bei Fiestelmann und Marco Knollmann: „Sie haben einen richtigen ,Supercup' organisiert.“ Der HSV-Trainer freute sich, „dass alle mit einem Lächeln nach Hause gefahren sind“.

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