Älteste Wettkampfturnerin der Welt in Minden zu Gast

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Die 92-jährige Johanna Quaas zeigt an diesem Samstag in Minden, welche sportlichen Leistungen im hohen Alter noch möglich sind. - © Foto: gymmedia/Reneschwerdtel
Die 92-jährige Johanna Quaas zeigt an diesem Samstag in Minden, welche sportlichen Leistungen im hohen Alter noch möglich sind. (© Foto: gymmedia/Reneschwerdtel)

Minden (mt/apl). Zwischen dem 20. und dem 70. Lebensjahr verliert der Mensch 20 bis 40 Prozent seiner Muskelmasse. Zusätzlich büßt der Mensch etwa 15 Prozent seines Ausdauervermögens pro Jahrzehnt ein. Es gibt nur ein Mittel, um diesen Prozess aufzuhalten: Sport.

Um diese Themen geht es bei einer Fachfortbildung der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, spezielle Unfallchirurgie des Universitätsklinikum Minden. Eingeladen sind alle Ärzte, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler, um sich an diesem Samstag mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Bereich „Sport im Alter“ zu beschäftigen.

Für die Öffentlichkeit bestimmt, ist ein Auftritt der ältesten Wettkampfturnerin der Welt: Johanna Quaas wird ab 13 Uhr in einer Show von 45 Minuten verschiedene Barrenübungen präsentieren und zeigen, wie sie mit 92 Jahren weiterhin Spitzensport betreibt. Die Vorführung ist kostenfrei.

Im Anschluss an die Vorführung startet der dritte und letzte Teil des wissenschaftlichen Fachprogramms. „Wir werden zeigen, dass sportliches Anti-Aging-Programm auch im höheren Alter von mehr als 70 Jahren sinnvoll ist. Seniorensport fördert die Gesundheit, führt zu einem persönlichen besseren Wohlbefinden und trainiert überdies die Willensstärke. Regelmäßiges Training schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall, fördert den Stoffwechsel, hält den Geist länger fit, stärkt die Knochen, beugt Stürzen vor, sorgt für besseren Schlaf und verlängert das Leben. Kein aktuell verfügbares Medikament der Welt hat eine derart umfassende Wirkung“, sagt Professor Johannes Zeichen, Direktor der Unfallchirurgie und Orthopädie am Johannes Wesling Klinikum Minden. Das Symposium und die Vorführung von Johanna Quaas findet im Audimax der Fachhochschule Campus Minden, Artilleriestraße, statt.

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Älteste Wettkampfturnerin der Welt in Minden zu GastMinden (mt/apl). Zwischen dem 20. und dem 70. Lebensjahr verliert der Mensch 20 bis 40 Prozent seiner Muskelmasse. Zusätzlich büßt der Mensch etwa 15 Prozent seines Ausdauervermögens pro Jahrzehnt ein. Es gibt nur ein Mittel, um diesen Prozess aufzuhalten: Sport. Um diese Themen geht es bei einer Fachfortbildung der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, spezielle Unfallchirurgie des Universitätsklinikum Minden. Eingeladen sind alle Ärzte, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler, um sich an diesem Samstag mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Bereich „Sport im Alter“ zu beschäftigen. Für die Öffentlichkeit bestimmt, ist ein Auftritt der ältesten Wettkampfturnerin der Welt: Johanna Quaas wird ab 13 Uhr in einer Show von 45 Minuten verschiedene Barrenübungen präsentieren und zeigen, wie sie mit 92 Jahren weiterhin Spitzensport betreibt. Die Vorführung ist kostenfrei. Im Anschluss an die Vorführung startet der dritte und letzte Teil des wissenschaftlichen Fachprogramms. „Wir werden zeigen, dass sportliches Anti-Aging-Programm auch im höheren Alter von mehr als 70 Jahren sinnvoll ist. Seniorensport fördert die Gesundheit, führt zu einem persönlichen besseren Wohlbefinden und trainiert überdies die Willensstärke. Regelmäßiges Training schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall, fördert den Stoffwechsel, hält den Geist länger fit, stärkt die Knochen, beugt Stürzen vor, sorgt für besseren Schlaf und verlängert das Leben. Kein aktuell verfügbares Medikament der Welt hat eine derart umfassende Wirkung“, sagt Professor Johannes Zeichen, Direktor der Unfallchirurgie und Orthopädie am Johannes Wesling Klinikum Minden. Das Symposium und die Vorführung von Johanna Quaas findet im Audimax der Fachhochschule Campus Minden, Artilleriestraße, statt.