„Tag des offenen Denkmals“ mit über 1100 Bauwerken in NRW

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Das alte Schiffshebewerk Henrichenburg von 1899 an der Kanalstufe des Dortmund-Ems-Kanals in Waltrop. Zum «Tag des offenen Denkmals» öffnen in Nordrhein-Westfalen am 10. September mehr als 1100 sehenswerte Bauwerke. - © Foto: Horst Ossinger/dpa
Das alte Schiffshebewerk Henrichenburg von 1899 an der Kanalstufe des Dortmund-Ems-Kanals in Waltrop. Zum «Tag des offenen Denkmals» öffnen in Nordrhein-Westfalen am 10. September mehr als 1100 sehenswerte Bauwerke. (© Foto: Horst Ossinger/dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw). Zum «Tag des offenen Denkmals» öffnen in Nordrhein-Westfalen am 10. September mehr als 1100 sehenswerte Bauwerke. Das Motto lautet in diesem Jahr «Macht und Pracht». Es beziehe sich auf Bauten, die weltliche und religiöse Machtverhältnisse abbilden - wie Schlösser, mächtige Kirchen, Patrizierhäuser oder große historische Fabrikhallen, erklärte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn. Der «Tag des offenen Denkmals» findet bundesweit seit 1993 statt. Im vorigen Jahr kamen in NRW mehrere hunderttausend Besucher. Oft werden Führungen von Fachleuten oder auch vom Eigentümer angeboten.

In Bonn etwa wird der 300 Jahre alte Hofgarten zum Exempel für Machtspiele: Anfangs wandelte hier der Kurfürst, in der Bonner Republik protestierten Demonstranten gegen Aufrüstung. In Havixbeck im Münsterland können Interessierte bei einer Radtour zu prachtvollen Bauernhöfen fahren. Köln bietet einen Rundgang über den Heumarkt, wo das imposante Reiterstandbild des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm beliebter Treffpunkt ist. Auch das NRW-Justizministerium in Düsseldorf kann besichtigt werden, allerdings nur nach Voranmeldung. Die Pax-Christi-Kirche in Essen ist als Gedenkstätte für Opfer von Gewalt geöffnet.

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„Tag des offenen Denkmals“ mit über 1100 Bauwerken in NRWDüsseldorf (dpa/lnw). Zum «Tag des offenen Denkmals» öffnen in Nordrhein-Westfalen am 10. September mehr als 1100 sehenswerte Bauwerke. Das Motto lautet in diesem Jahr «Macht und Pracht». Es beziehe sich auf Bauten, die weltliche und religiöse Machtverhältnisse abbilden - wie Schlösser, mächtige Kirchen, Patrizierhäuser oder große historische Fabrikhallen, erklärte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn. Der «Tag des offenen Denkmals» findet bundesweit seit 1993 statt. Im vorigen Jahr kamen in NRW mehrere hunderttausend Besucher. Oft werden Führungen von Fachleuten oder auch vom Eigentümer angeboten.In Bonn etwa wird der 300 Jahre alte Hofgarten zum Exempel für Machtspiele: Anfangs wandelte hier der Kurfürst, in der Bonner Republik protestierten Demonstranten gegen Aufrüstung. In Havixbeck im Münsterland können Interessierte bei einer Radtour zu prachtvollen Bauernhöfen fahren. Köln bietet einen Rundgang über den Heumarkt, wo das imposante Reiterstandbild des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm beliebter Treffpunkt ist. Auch das NRW-Justizministerium in Düsseldorf kann besichtigt werden, allerdings nur nach Voranmeldung. Die Pax-Christi-Kirche in Essen ist als Gedenkstätte für Opfer von Gewalt geöffnet.