Fliegerbombe in Hannover erfolgreich entschärft

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Hannover (dpa/lni) - In Hannover ist in der Nacht zu Donnerstag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die Aktion dauerte etwa eine halbe Stunde und war kurz vor Mitternacht beendet, wie die Feuerwehr mitteilte. Wegen der britischen Fünf-Zentner-Bombe mussten 10 000 Menschen im Stadtteil Vahrenheide ihre Wohnungen verlassen - im Umkreis von einem Kilometer um die Munition. Nach fünf Stunden waren den Angaben zufolge alle zurück in ihren Häusern.

Einige der betroffenen Anwohner hätten ihre Häuser zunächst nicht verlassen wollen, so dass Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, sagte ein Feuerwehrsprecher. Mehrere hundert Einwohner kamen in der eingerichteten Betreuungsstelle in der Herschelschule unter.

Evakuierung und Entschärfung waren insgesamt etwa eine Stunde schneller beendet als geplant, teilte die Landeshauptstadt mit. Der Kampfmittelräumdienst sei bereits am Nachmittag vor Ort gewesen. Zudem waren 700 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, DLRG, Polizei involviert.

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Fliegerbombe in Hannover erfolgreich entschärftHannover (dpa/lni) - In Hannover ist in der Nacht zu Donnerstag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die Aktion dauerte etwa eine halbe Stunde und war kurz vor Mitternacht beendet, wie die Feuerwehr mitteilte. Wegen der britischen Fünf-Zentner-Bombe mussten 10 000 Menschen im Stadtteil Vahrenheide ihre Wohnungen verlassen - im Umkreis von einem Kilometer um die Munition. Nach fünf Stunden waren den Angaben zufolge alle zurück in ihren Häusern. Einige der betroffenen Anwohner hätten ihre Häuser zunächst nicht verlassen wollen, so dass Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, sagte ein Feuerwehrsprecher. Mehrere hundert Einwohner kamen in der eingerichteten Betreuungsstelle in der Herschelschule unter. Evakuierung und Entschärfung waren insgesamt etwa eine Stunde schneller beendet als geplant, teilte die Landeshauptstadt mit. Der Kampfmittelräumdienst sei bereits am Nachmittag vor Ort gewesen. Zudem waren 700 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, DLRG, Polizei involviert.